Soziales, eine Schlagzeile

Hartz-IV-Kosten für Ausländer fast verdoppelt, seit 2007 ist die Zahl ausländischer Hartz-IV-Empfänger deutlich gestiegen.

Das sind natürlich keine Hirngespinste, sondern Fakten, zumindest wenn man der PrantlPrawda, welche auch als Süddeutsche Zeitung bekannt ist, in einem Artikel vom 27. Dezember 2019, 14:50 Uhr glauben schenken mag.

Heisst es doch dort https://www.sueddeutsche.de/leben/soziales-hartz-iv-kosten-fuer-auslaender-fast-verdoppelt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191227-99-271162?fbclid=IwAR1sT93d31ihwc9NEFx_LFmzGD2uf5LbgqPKmnuAerNuPJ1lieaOSXmZaWg direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Die jährlichen Kosten für ausländische Hartz-IV-Bezieher haben sich vor dem Hintergrund von Flüchtlingskrisen in den vergangenen zwölf Jahren fast verdoppelt. Dagegen nahmen die Hartz-IV-Kosten für deutsche Empfänger vor allem wegen der boomenden Konjunktur deutlich ab.

Das geht aus einer Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten René Springer hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) vorliegt. Die Hartz-IV-Kosten für alle Leistungsberechtigten waren daher ebenfalls rückläufig.

Die jährlichen Zahlungsansprüche ausländischer Hartz-IV-Bezieher sind nach diesen Angaben auf 12,9 Milliarden Euro im Jahr 2018 angestiegen. 2007 hatten die Ansprüche ausländischer Hartz-IV-Bezieher bei knapp 6,6 Milliarden Euro gelegen.

Hintergrund ist, dass die Zahl ausländischer Hartz-IV-Empfänger deutlich gestiegen ist. Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gehörten zu den Regelleistungsberechtigten im August dieses Jahres rund 2 Millionen Ausländer. Im August 2007 waren es noch rund 1,3 Millionen Ausländer gewesen. Zum Vergleich: Die Zahl der deutschen Regelleistungsbezieher sank im gleichen Zeitraum von rund 5,8 Millionen auf rund 3,4 Millionen.

Deshalb sind die Zahlungsansprüche von Leistungsempfängern insgesamt um 1,67 Milliarden Euro auf 34,9 Milliarden Euro (September 2018 bis August 2019) gesunken. Die Summe bei den Hartz-IV-Zahlungsansprüchen von deutschen Haushalten sank nach den Ministeriumsangaben von knapp 30 Milliarden im Jahr 2007 auf heute 22,1 Milliarden Euro, das ist knapp ein Viertel weniger.

"Der dramatische Anstieg der Hartz-IV-Ausgaben für Ausländer zeigt, dass die Regierung die Einwanderung in die Sozialsysteme und die daraus resultierenden finanziellen Lasten völlig unterschätzt hat." wird Springer dazu zitiert.

Verliert die rote Gazette ihre zahlenden Leser oder was bewegt die sonst einseitig blinde Chefetage zu solchen, noch dazu in Zeiten von PC, die in Deutschland lebenden Ausländer verhetzenden Artikeln?

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WibkeT

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