Nicht Donald Trump wird Präsident, sondern es wird der Gegenkandidat von Hillary Clinton

Hillary Clinton gilt für viele US Bürger als nicht wählbar. Warum?

Donald Trump tritt oft wie ein Rüpel auf, aber er spricht auch Dinge an, die unter die „political correctness“ fallen und für viele Bürger wichtig sind. Das Problem gibt es nicht nur in Deutschland o. Österreich, sondern auch in den USA, Teile davon kamen zu uns herüber. Wie vieles mit einiger Verzögerung von den USA nach Europa kommt, dort umgestaltet wird und weitere Blüten triebt, wie die 68iger, die furchtbare Blüten trieb. Missbrauch von Kindern, die Gewalt durch die RAF.

Trump thematisiert oft nur sehr oberflächlich, z. B. das „die Ausschreitungen von Charlotte auch auf Drogenmissbrauch zurückzuführen seien“

http://nachrichten.rocks/2016/09/22/proteste-gegen-polizeiwillkur-trump-drogen-schuld-an-gewaltdemos/amp/

Aber seine Aussage wird quasi durch den Artikel der Washington Post belegt. Ein Artikel über die Gewalt in einer sogenannten No-Go-Area, die mit der neuen Droge "PCP" neue Ausmaße genommen hat. Aber genau dies ist Teil des Wahlkampfes, genau wie die Abnahme der Einkommen vieler Bürger und eine unsichere Perspektive für den unteren Mittelstand. "Part One: The Southeast Washington drive-by shootings: Prelude to a tragedy"

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/story/2010/06/02/ST2010060200097.html?sid=ST2010060200097

Und dies spricht Trump wenigstens an, er will Mauern nach Mexico bauen, also wenigstens etwas gegen die Drogenmafia aus Mexico tun. Er bezeichnet das Versprechen von Clinton Millionen Jobs zu schaffen als Märchen, was sie auch offensichtlich für viele Amerikaner sind und nur um die geht es in der Wahl, nur die gehen zur Urne, nicht die Journalisten von der FAZ, der TAZ, der SZ der der WAZ. In seinen Statements stecken oft mehr Sinn, als viele denken, evtl. auch anderer als Trump selbst denkt. Nicht dass die Mehrheit Fans von Trump sind, aber sie sind eben auch keine von H. Clinton. Alles nur nicht Clinton Präsidentin, so wird es von vielen gesehen. Es wird eine Antiwahl werden.

Und es wird Zeit, denn ein „Weiter so“ schadet den USA, dies denke ich. Ich bin Optimist, aber wenn ich den Artikel über die US Wirtschaftsdaten lese, dann wird mir Angst. Und es werden noch nicht einmal die scheinbar endlosen Kriege in die die USA verwickelt ist oder der Zustand der Rohstoffunternehmen erwähnt. Obama hat die Frackingindustrie stark gefördert und als sie auf dem Höhepunkt war, ließ er sie fallen. Die Konzerne haben gigantische Schulden. Einer der größten Kohlekonzerne der Welt ging schon Pleite, Peabody Energy. Der Artikel über die Wirtschaftsdaten ist lesenwert und genau dies beeinflusst den Wahlkampf.

<<Snyder zählt 26 Gründe auf, die aufzeigen, in welch miserablen Zustand die US-Wirtschaft ist. „Als Barack Obama (im Januar 2009) ins Weiße Haus eingezogen ist, lagen die Staatsschulden bei 10,6 Billionen Dollar. Heute liegen sie bei 19,5 Billionen und Obama hat immer noch ein paar Monate, bis seine Amtszeit zu Ende ist“, schrieb Snyder.

„Aber nicht nur der Staat ist in einer massiven Schuldensause. Die Schulden der US-Unternehmen haben sich seit Ende 2007 annähernd verdoppelt…Dabei sind die Zahlungsausfälle bereits in den vergangenen Quartalen dramatisch nach oben geschossen. Nachdem die Zahlungsausfälle bei Unternehmenskrediten im vierten Quartal 2014 ein Tief von 11,7 Mrd. Dollar erreicht hatten, sind sie im ersten Quartal 2016 auf 27,8 Mrd. Dollar nach oben geschossen. „Einen derartigen Anstieg gibt es nur, wenn die Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession ist.“

Massiv Schulden gemacht haben auch die privaten Haushalte in den vergangenen Jahren. „Die Blase bei Autokrediten hat zuletzt zum ersten Mal den Wert von einer Billion Dollar überschritten“, schrieb Snyder. Zuletzt war der Wert auf 1,1 Billionen geklettert – ein gewaltiger Anstieg gegenüber 700 Mrd. vom Herbst 2010. Inzwischen belaufe sich die durchschnittliche monatliche Rate für den Autokredit auf 499 Dollar….Gleichzeitig ist das Volumen an Studienkrediten zuletzt auf 1,4 Billionen Dollar gestiegen. Damit hat sich der Wert seit 2006 annähernd verdreifacht…„Der Anteil der Amerikaner, die Hausbesitzer sind, ist in jedem Jahr seit Barack Obama im Weißen Haus ist, gesunken“, schreibt Snyder. Zuletzt war der Anteil der Amerikaner, die im eigenen Haus wohnen, auf das Rekordtief von 62,9 Prozent gesunken. Tendenz: weiter deutlich sinkend."

„Indem die Notenbank leichtfertig Geld aus heißer Luft geschaffen hat, hat die Fed die Elite viel reicher gemacht, aber sie (die Fed) hat die Lücke zwischen den sehr Reichen und dem Rest dramatisch vergrößert. Seit Obama im Weißen Haus ist, hat er die Anerkennung für die Blase am Aktienmarkt eingeheimst, und der Großteil der Elite liebt Obama ohnehin. Aber während dieses Prozesses ist die Basis für die größte wirtschaftliche und finanzielle Implosion in der Geschichte der USA gelegt worden. Trump und Clinton werden viel über die Flickschusterei bei Steuern und Regulierung reden, aber diese Maßnahmen werden praktisch bedeutungslos sein im Vergleich zu dem wirtschaftlichen Tsunami, der kommen wird. Der nächste Präsident erbt die größten wirtschaftlichen Probleme, vor denen diese Nation je gestanden hat und es wird ein Wunder biblischen Ausmaßes benötigen, um die US-Wirtschaft in die richtige Richtung umzudrehen.>>

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8954541-us-schuldensause-die-groesste-wirtschaftliche-finanzielle-implosion-geschichte-usa

Viele denken, die US-Amerikaner beeinflusst dies nicht. Aber klar doch, es geht um ihre Jobs, wenn ein Kohlekonzern Insolvenz stellt. Es geht um ihre Jobs, wenn die Frackingindustrie kürzen muss. Es geht um ihre Jobs, wenn massenweise Waren aus China kommen. Teils sogar schon über IT-Kataloge, die die bestellten Waren direkt aus China zu den Kunden in den USA schicken. DressLily ist da ein Beispiel, mit entsprechend günstigen Angeboten. Jobs gibt es da nicht einmal mehr beim Verkauf in den USA. Dies prägt den Wahlkampf und wird von Clinton mit dem Versprechen Millionen Jobs zu schaffen abgetan. Dabei regierte Clinton doch, sie war Außenministerin unter Obama und hat sicher nicht wenig ihren Mann bei seiner Regierungszeit beeinflusst haben.

Bei der Wahl geht es um ein Ende der Chaospolitik der letzten Jahre und auch von Obama.

Ein weiterer Aspekt ist Clinton Unglaubwürdigkeit, das Misstrauen gegenüber ihr. Obwohl es während der Show eigentlich nach dem Reglement untersagt war, trug Hillary Clinton bei der ersten Debatte einen Kopfhörer, der aber sichtbar war. Das dieser per Funk von außen erreichbar war kann nur Vermutung sein. Aber wenn sie nur schwer hört, müsste sie damit offener umgehen um solche Missverständnisse auszuräumen. Clinton ist mehr als angeschlagen, nahezu sämtliches Verhalten, ihre Vergangenheit als Außenministerin und ihre Aussagen haben mindestens einen schlechten Beigeschmack. Ihr kann man nicht vertrauen.

Und so ist bei nahezu allen Dingen von H. Clinton, was immer sie zur Ausräumung von Missverständnissen aufführt, wie bei der E-Mai-Affäre. Die Menschen vertrauen ihr nicht, wollen ihr nicht vertrauen. "BREAKING: Hillary caught wearing earpiece during first debate"

http://christiantimesnewspaper.com/breaking-hillary-caught-wearing-earpiece-during-first-debate/

Was diese Wahl für Folgen für die EU hat, ist nicht überschaubar, denn Trump hat sich zwar schon abfällig geäußert, z. B. das Deutschland für den Schutz durch die USA zahlen müsste, aber dies ist nicht ernst zu nehmen. Dann könnte man den Amerikanern sagen, dass sie doch gehen können, eine linke Koalition würde dies evtl. machen, für die sind die USA der Feind.

Fehler: Flickr-Bild (30025080625) nicht gefunden

0
Ich mag doch keine Fische vergeben
Meine Bewertung zurückziehen
Du hast None Fische vergeben
0 von 6 Fischen

bewertete diesen Eintrag

7 Kommentare

Mehr von Matt Elger