Nachdem in letzten Tagen die Stimmen jener Piepsenden lauter wurden, die an sich schon einen höheren Grundton anschlagen können, und trotz dessen, meistens übergangen wurden, dass neben all den Männerbeiträgen – es zu wenige Frauenbeiträge gäbe. So dachte ich als Vollblutaraber, könnte es nicht schaden – das Feld für Pudercremes-, Lidschatten- und Rouge-Trägerinnen – in angemessener Weise, zu befüllen.

Dabei lag mir nichts fremder, geschwiege noch näher, auch jene zarten Wesen zu erwähnen, die den Kampf auf die andere Seite, ganz gleich in welcher Richtung, nie aufgegeben haben, und es auch nicht, berechtigter Weise vorhaben, jemals aufzugeben – das zu finden, was die anderen neben all den Küchenarbeiten, Kinderhüten, Putzen achtlos liegen lassen – nämlich Frau zu sein.

Was sind Frauen? Alleine dazu zerbrachen sich, seit Jahrtausenden große Philosophen der Welt ihre Köpfe und mit ihnen die restliche Hälfte dieses Planeten, bis hin zu den letzten Primaten, die laut Forschung, sich von uns Oberprimaten im Genbereich nur 0,004% unterscheiden, also haben sie dieselben Probleme, mit den Weibchen, wie wir. Wirklich beantworten konnte es keiner, die Affen Mal außen vorgelassen.

Was haben Frauen was wir Männer nicht haben? Als Vollblutaraber und schon längst über alle Tage gut zugeritten, habe ich nur eine Antworte darauf: Eine Mumu. Klinkt gut, ist gut, schmeckt gut. Der Rest ihrer Existenz unterscheidet sich nur noch in Größe, Knochenbau, Beschaffenheit der Haut und so Allah es auch will, in ihren großen Orgasmus Fähigkeiten, die der Mann, beim Besten Willen, diese lächerlichen 7 Sekunden außer Acht gelassen, beim starken Rückenwind, Sturzhelm, gelöster Handbremse, ganze Schachtel Viagra und viel Heimweh, wo auch immer das sein mag - nie erreichen kann.

Das führt uns spontan zu der dritten und entscheidenden Frage. Müssen wir wirklich, ständig, wenn wir über Frauen reden, auf diese unermüdliche Sexschiene klopfen? Und ehrlich Männer, sind wir nicht dessen schon müde geworden? Können wir nicht die Fragen, einfach auf das Wesentliche der Frauen richten, nämlich auf das, was sie wirklich sind: Unsere Liebes-Sklavinnen. Schock! Mitnichten, das trifft es genau.

Jeder der jetzt ups, pups oder sonst ein Scheiß von sich gerade gibt, sollte gut überlegen. Okay, nicht jede Frau ist dazu geschaffen oder hat sich zu diesen hohen Zielen der Männergesellschaft entwickelt, aber ganz in ihren Inneren, wurden sie damit geboren. Denn trotz allen zivilisationsbedingten Entwicklungen der Menschheit, Gleichberechtigung, Gendermißt und Feminismus, dürfen wir niemals vergessen, dass wir aus einem einzigen Grund, diese Zeilen lesen können, weil wir in wilder Lust und Sex, gezeugt wurden.

Natürlich ist der Mensch mehr als die Anzahl seiner Orgasmen, aber was wäre er wirklich, ohne einen einzigen davon - Nichts! Unsere Grundmatrix, um sie so zu benennen, unser Programm, welches uns anreibt, unsere innere Uhr und alles was unsere Säfte, auch jene der Lust, freigibt - ist auf Sex gerichtet. Mit dem Ziel – endlich zum Höhepunkt zu kommen. Und wie der Mensch halt so gestrickt ist, wenn er dies nicht erreichen kann – wendet er sich anderen Dingen zu, um eben dort, seine Befriedigung zu erlangen. Aber das ist Betrug, an sich selbst. Vergeudete Zeit.

Man sagt die Gesellschaft wird freier, aber nur nicht im sexuellen Bereich. Wir haben den Sex in Kühlhäuser gepackt, sie aufbewahrt und wissen nicht einmal für wen. Unsere größte Kraft, die durch unseren Körper unbändig fließt, verschüttet, um sie gleichwieder zu begraben und merken nicht, dass mit ihrem Erstarren, auch unser Ende eingeläutet wird.

Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, was hat der Text noch mit Frauen zu tun? Ich sag´s Euch – alles. Denn ohne Sie, gäbe es keinen Morgen, welchen wir genießen, keinen Tag, der uns süßer erscheint, keinen Abend, an dem wir nicht ihre Nähe suchen, um sie zu berühren, zu spüren und ihr Lachen in uns zu entdecken und auch keine Nächte, die ohne sie, nicht verlorener, nicht dunkler und von Bitterkeit getragen, uns keinen Morgen mehr erhoffen lassen.

Weil Frauen, alles sind und vieles mehr, als wir je in Worten fassen werden. Mehr als der Himmel und mehr als das Leben selbst, aus welchem wir entstammen…

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