… haben eine lange Geschichte mit dem Menschen. Ob das Glück tatsächlich auf ihren Rücken liegt weiss man nicht so genau. Viele die bereits geritten sind behaupten es, jene die vom Reiten eine Vorstellung haben, die noch mit Bienen und Sexualleben des Menschen eine Gleichheit suchen, sei gesagt – ihr habt keine Ahnung was beim Reiten, in der Verbindung mit diesen wundervollen Tieren - tatsächlich passiert.

Jedoch, was wir mit Sicherheit sagen können, ist, liegt in ihrer Domestizierung, die fast Jahrhundertgleich mit den Wölfen einhergeht. Der einzige und entscheidende Unterschied zu den Wölfen und den heutigen Hunden, liegt darin, dass das Pferde nicht zum untergebenen Freunden wurden. Nein sondern zum gleichwertigen Partner des Menschen. Selbst die mächtigen Zentauren der Antike zeugen von ihrer innigen Verbindung mit uns Menschen.

Es ist erstaunlich, dass diese mächtigen und kräftigen Wesen, die uns mit einer einzigen Bewegung töten könnten – uns Menschen so verbunden sind, nein – ich würde es aus heutiger Sicht – Liebe nennen. Sie lieben den Menschen, als wäre er einer von ihnen. Jeder der Pferde nicht misshandelt hat, jener der sie nie geschlagen oder verletzt hat, weiss – wie sehr sie unsere Nähe, unsere Verbundenheit suchen.

Sie leben unsere Leidenschaft, zu der wir nicht mehr fähig sind. Aber ganz gleich was wir über sie sagen – sie haben uns als ihresgleichen akzeptiert. Eine spezielle Form von Herdentieren, obwohl unser Gesicht unsere Augen, einem Raubtier gleich nach vorne gerichtet sind, sie ängstigen – lernten sie uns zu lieben. Und viel mehr – sie lehrten uns selbst, konzentrierter, bestimmter zu sein, in unseren Motiven unseren Wünschen – in etlich vielen Managementschulungn mit ihnen, wo sie jeden Scheiß unserer gedachten Meinungen, als Mist entblößten – und nur das zuließen, was in unserem Herzen verborgen liegt. Jene Bewegung, derer wir uns noch nicht im Klaren waren und dennoch die Kraft hatte – das Richtige zu tun. Sie lehren uns – richtig und wahrhaft zu handeln – jene Wesenheit, die wir schon längst verloren haben. Wer heute das Glück hat, auf solchen Schulungen teilzunehmen, wird nicht nur den Pferden näherkommen – sondern auch einem Teil - in sich selbst.

Als ich dieses viertägige Seminar verließ - wollte ich nur noch Eines; - alle meine Firmen verkaufen, mir ein Pferd besorgen - und in den Sonnenuntergang reiten – bis an mein Lebensende - alles andere erschien wertlos und sinnlos...

Ich schreibe gerade einen Roman, wo ein Mustang für meinen Helden zum Retter wird. In jenen Momenten, wo seine Remington wirkungslos werden, weil es Helden bedarf – die keine Waffen benötigen, wenn es um Freundschaft geht.

Seht euch dieses Wesen an – wie könnten wir - sie nicht lieben?...

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