Ich habe nicht mehr die Kraft, deine Lippen zu suchen, die mich küssten. Ich vermag nicht mehr zu glauben, an uns oder an das, was aus uns werden kann. Es gab nichts mehr zwischen uns - nur die Wahrheit. Jene bittere Erscheinung, die wir in der Hitze unserer Berührungen, am wenigsten beachteten.

Tanze, tanze mein Herz. Denn du bist ohne sie im Reinen, so wie an jenen Morgen, als sie ging.

Ich spüre nicht mehr deine Lippen, die mich küssten. Ich spüre nicht mehr deine Hände, die mich einst umarmten. Es fehlt die Wärme deiner Seele, die mich einst tröstete. Ich habe nicht mehr deine Liebe, die die Fähigkeit besaß, mich zu heilen.

Tanze, tanze mein Herz. Siehe das Leben, so vergänglich – hält Vieles bereit.

Die Kirschen sind wieder erblüht, so wie letztes Jahr. In deinem Garten, deinem Schoß, welcher niemals entfernter war, wie jetzt. Unser Garten wurde uns beiden verwehrt, durch jene Wahrheit, die sich verlor, in der Zeit.

Tanze, tanze mein Herz, tanze - auch wenn nicht mehr - zu zweit…

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Michlmayr

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