Wann wird Erdogan sich schämen oder entschuldigen?

Die Frage klingt ja schon, in Anbetracht des Osmanen/Kalifen/Sultan Erdogan, rein rhetorisch. Die Antwort würde auch lauten – wohl nie! Schamgefühle oder Schuldgefühle, setzten ein Moralempfinden voraus. Somit zur nächsten Frage: „Hat Erdogan ein Moralverständnis?“ Und das war keine rhetorische Frage, sondern eine sinnlose…

„Die Balkanländer die wir einst fasst 500 Jahre besetzt haben – warten und sehnen sich danach, dass wir wieder kommen“, posaunte der Osmane/Kalif/Sultan Erdogan vor ein paar Wochen in den Äther.

Ein Beben, nein ein Aufschrei der Freude und frohlockender Erwartung ging durch die Balkanländer. Die Stärke verursachte sogar Erdbeben in Italien.

1389 im Namen des Herrn, verloren die serbischen Ritter den entscheidenden Kampf gegen die Osmanen am Amselfeld. Bulgarien und Griechenland waren überrannt worden und mit der Vernichtung des serbischen Hehres, war das letzte Hindernis für die Osmanen überwunden, sich das Byzantinische Reich zu krallen.

Europa, sprich die Länder die heute zu EU gehören, haben nur zugesehen, haben nicht in dieser entscheidenden Schlacht eingegriffen. Eine ähnliche rigide Verhaltensform, wenn es um Osmanische Führer von heute geht.

Wenn man bedenkt, wie die Osmanen damals gewütet habe. Gemordet, vergewaltigt, die Menschen geknechtet, ihnen jede Freiheit genommen. Um jedwede Revolution im Volk, von Beginn an zu ersticken, entrissen sie aus jedem Haus die männlichen Nachkommen und bildeten sie als Janitscharen, im Dienste des osmanischen Reichs, aus. Als blutrünstige und gefühllose Krieger, ließen sie diese Janitscharen dann auf das eigene Volk los. Da schlachtete der eigene Sohn, die Familie oder verwandte ab, ohne dass er es wusste.

Und das ist es, worauf der gesamte Balkan die ganze Zeit gewartet hat? Die Verherrlichung dieser Zeitepoche unter den Türken, von Erdogan, wurde von den westlichen Menschenrechtsverfechtern kommentarlos hingenommen. Das würde ja fasst unter das Wiederbetätigungsgesetz fallen. Aber was macht Europa, sie fordert stattdessen die restlichen EU-Staaten dazu auf, die Zahlungen an die Türkei zu leisten. Für einen Deal, der nie funktioniert hat. Für einen Deal der Scheinheiligen.

Erdogan, hat nie die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen, das waren die Balkanländer. Das Geld hat aber er dafür bekommen. Jetzt droht er, die Grenzen zu öffnen, die er nie geschlossen hat und Europa zittert, vor ihrer eigenen Dummheit. Genauso hat sie gezittert, als Konstantinopel und heilige Erde überrannt wurde, genauso hat sie gezittert, als der ganze Balkan überrannt wurde und so wird sie weiter zittern, bis zu ihrem bitteren Ende. Wenn einmal die Angst regiert, ist die Vernichtung ein leichtes Spiel …

„Denn Demokratie, ist jener Zug, auf den wir fahren, bis wir unser Ziel ….“

Ich würde Erdogan raten, er soll alleine die Balkanländer besuchen und bei jedem Haus verweilen, wo seine Osmanen gemordet, geschändet, gestohlen und betrogen haben. Und er soll dort aufs innigste um Verzeihung bitten. Für all die grausamen und abscheulichen Taten die sie an die Bevölkerung damals verübten. Die Menschen dort sollen ihm dann, die Antwort darauf geben, wie sehr sie sich nach der osmanischen Herrschaft sehnen …

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Julian Tumasewitsch Baranyan

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