HUNDE – ZUM STERBEN VERDAMMT

Der Mensch ist die größte Bestie auf Erden, kaum ein Tier würde aus reinem Vergnügen nur so zum Spaß ein anderes Lebewesen zu Tode quälen. Der Mensch macht das Tag für Tag - Jahr ein, Jahr aus.

In Spanien hat dieses Los die Rasse Galgo Espanol gezogen.

Eine ganze Rasse verdammt zur Belustigung einer Gruppe - der Jäger in Spanien, wo die Lobby groß und mächtig ist, denn sie bringt viel Geld und die Politik verschließt die Augen.

Der Galgo, Jagdhund, sanft, gutmütig, Sichtjäger und Kurzsprinter (erreicht Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h) wird größtenteils für die Hasenjagd verwendet.

Die Jagdsaison dauert in Spanien von Oktober bis Februar, wobei das Machogehabe der Jäger fast bis ins Unermessliche steigt. Stolz auf ihre Hunde, wenn sie Beute machen, aber wehe, wenn die Jagd nicht nach Wunsch verläuft. Macht er Beute, wird er gefeiert, aber genauso schnell unter Gelächter und Gejohle zu Tode gequält, wenn er die Anforderung nicht erfüllen kann. Ein Galgo muss Geld bringen, darf aber im Gegenzug nichts kosten, wird meist in alten Ställen und Zwinger gehalten, die so klein sind, dass er kaum aufstehen oder sich umdrehen kann. Um den Jagdtrieb zu fördern, gibt es kaum Futter.

Selbst so ein schneller Windhund ist dann kaum mehr in der Lage, einen Hasen zu erbeuten, wenn der Körper ausgelaugt, ausgehungert und misshandelt wird.

In der Regel werden die Galgos mit 3 Jahren ausrangiert, da sie nicht mehr zu "gebrauchen" sind. Dabei werden die meisten von ihnen aufgehängt. Und zwar „gute“ Hunde so, dass sie sofort sterben, „schlechte“ Hund so, dass sie stundenlang einen grausamen und schmerzhaften Todeskampf erleiden.

“Klavierspielen” wird diese traditionelle Art und Weise der Beseitigung eines Galgos genannt, da das verzweifelte Tier gerade noch mit seinen Pfotenspitzen den Boden berührend, versucht sich aus der Schlinge zu befreien. Die Spitzen der Hinterläufe schlagen dabei auf den Boden, so wie ein Klavierspieler die Tasten schlägt, spielt der zum Tod durch Erhängen verurteilte Galgo das Lied vom Tod.

Diesbezüglich ist der Grausamkeit keine Grenze gesetzt, zur „normalen Entsorgung“ eines Galgos gehört auch, dass sie in Brunnenschächte geworfen, angezündet, mit Säure verätzt oder auch „nur“ zu Tode geprügelt werden. Erschossen werden, wäre noch die humanste Art der Tötung, aber das Projektil kostet schließlich Geld und das ist der „ausrangierte“ Galgo eben nicht wert.

Sollte der Hund in einer der Tötungsstationen landen (in Spanien werden diese Einrichtungen subventioniert), gibt es eine Frist in der er dort freigekauft werden kann. Wenn nicht, wird er eben dort getötet. Leider gibt es noch genügend Sadisten, für die eben der Galgo der letzte Dreck auf Gottes Erdboden ist und so manches Arschloch macht sich einen Spass daraus, bei der Tötung mit der Gasmenge oder Injektionen zu sparen, wobei der Todeseintritt des ohnehin schon geschundenen Tieres eine halbe Ewigkeit dauert.

Man kann sich das Leid dieser Rasse eben wirklich kaum vorstellen, und solange sich die Politik für diese armen Tiere nicht stark macht, wird sich das grausame Schicksal dieser sanften Seelen auch nicht ändern. :(

Fazit:

Hier besteht wieder einmal dringender Handlungsbedarf für ein europäisches Tierschutzgesetz, das im Interesse der Tiere und nicht auf Basis wirtschaftlicher oder angeblich kultureller Gepflogenheiten der Mitgliedsstaaten erlassen wird. Tierschutz sollte – vergleichbar den Menschenrechten – als ethischer Standard und als gesetzlich bindende Verordnung in der Europäischen Gemeinschaft verankert werden.

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