Millionenraub am Flughafen und Geld, welches offenbar keinem abgeht…

Wir lesen die Berichte über den Hergang und den Tätern. Detailgenau wird die Geschichte von den Gangstern beschrieben. Mit einem erschossenen Verbrecher, es wurden weitere Räuber identifiziert. Zumindest vermutet man dieses. Damit wird uns das Gefühl vermittelt, wir haben den Durchblick, wir wissen, was da passiert ist und nur noch wenige Details fehlen uns, um das ganze Verbrechen, wie eine volle Keksdose zu öffnen - uns genussvoll zurückzulehnen - und an den Details zu laben.

Das Fluchtfahrzeug wurde gefunden, die Spuren verwischt und das Wichtigste, worum es bei diesem Coup ging, blieb verschwunden – das Geld. Verschwunden aus dem Flugzeug, verschwunden gegenüber den Ermittlern und verschwunden aus dem Interesse der Medien, die ihren Fokus dem Verbrechen widmen, welches sich da fast in einer Robin Hood- Manier ereignet hatte.

Dieser Raub, dieses Ereignis zeigte etwas auf, was wir schon längst vergessen haben. Welches seit langem unserem Blick entglitten ist. Wir fragen nach dem Verbrechen aber blenden aus, dass dieses Geld jemanden gehört hat. Wer wurde hier beraubt? Wem gehörte diese gewaltige Summe Bares? Dem Flugzeug? – wohl kaum. Wer war der Adressat dieser Menge Geld?

Keiner fragt, was machen 10 Millionen Bargeld in einem Flugzeug - mit dem Ziel Wien? Keiner fragt, wem diese 10 Millionen gehören. Niemand stellt sich die Frage, warum werden in einer Zeit, wo eine Bank der anderen in Form einer digitalen Überweisung, länderübergreifend und ohne jegliches Risiko, dieses Geld – anweisen konnte. Wer brauch noch so viel Bargeld, wenn es uns Bürgern dringend empfohlen wird – dieses nicht mehr zu horten?

Ganz klar der Fokus geht auf das Verbrechen. Natürlich wird die Polizei dort wissen wem das Geld gehört hat, oder an wen es ging. Nur nicht die Medien, oder doch? Herrscht ein Berichtverbot darüber? Was würde es an den Ermittlungen ändern, oder diese gefährden? Wir Normalbürger würde mit „Nichts“ antworten. Aber was wäre, wenn genau das Geld oder die damit Involvierten, die Absender und die Empfänger, die wahren Verbrechen sind?

Ich erinnere mich an ein Gespräch in den Neunziger mit einem hohen Bankbeamten bei der Bank Austria (ja das waren damals alles Beamte), bevor sie verkauft wurde. Er sagte unter vorgehaltener Hand: In Wien fahren an die 20 Geldtransporte rund um die Uhr mit einem Bargeld von 7 Millionen, damit sie jene Bankfilialen ansteuern, die gerade eine Bankprüfung haben. Damit diese, ihre Liquidität, vor der Bankprüfungskommission, bestätigen können.

Das marode Banksystem ist längst zur internationalen Lügennummer avanciert. Das Verbreche in Albanien, zeigte diese parallele Seite auf, über die keiner spricht. Ob das Schwarzgeld war, oder Unterstützungsgelder anderer Banken, oder ein weiterer Versuch der Täuschung, unserer heimischen Banken, sich mit nötigem Bargeld- ihre Liquiditätslüge zu sichern...

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Markus Andel

Markus Andel bewertete diesen Eintrag 15.04.2019 11:02:26

nzerr

nzerr bewertete diesen Eintrag 14.04.2019 15:56:35

Miki

Miki bewertete diesen Eintrag 14.04.2019 12:08:03

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