kurz ... kürzer ... Kurz: Das Credo der türkisen ÖVP, wenn es um Soziale Gerechtigkeit geht!

"Der niederträchtigste aller Schurken ist der Heuchler, der dafür sorgt, daß er in dem Augenblick, wo er sich am fiesesten benimmt, am tugendhaftesten auftritt".

(Marcus Tullius Cicero,106-43 v.Chr.).

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In der ZiB vom Freitag wurde Aussenminister Kurz zu den Kosten für "Flüchtlinge" befragt - er antwortet wie folgt: „Es ist falsch, dass eine Flüchtlingsfamilie, die noch nie einbezahlt hat, 2.000 Euro im Monat bekommt. Und ein Pensionist, der sein Leben lang einbezahlt hat, gerade einmal 1.000 Euro”.

Er fordert ua. eine Anhebung der Pensionen - dafür will er aber Sozialleistungen für Ausländer kürzen.

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Darauf gab es auf FB viele kritische Stellungnahmen und die Seite wurde mehr als 320.000 mal innerhalb von nur 30 Stunden aufgerufen - nach 3 Tagen sind es über 475.000!

Hier ein Ausschnitt davon:

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Laura Lang – FR 20:49

Eine Person mit einer ganzen Familie vergleichen - Populismus lässt grüßen. Da will jemand die Strachewähler.

Christian – Göttinger – SA 15:37h

Dieser Aufwiegler und Gesellschaftsspalter. Richtig grausig, die Ärmsten gegeneinander auszuspielen. Er sollte sich schämen!

Florian Karl – FR 20:49h

Lieber Herr Kurz: Weil ich grade vom Joggen komme und auf dem Weg von einer grillenden Flüchtlingsfamilie zwei Brotfladen geschenkt bekommen habe, eine kurze Frage: Sie sind oder waren ja mal sowas wie "Integrationsstaatsekretär" oder so, nicht? Ihr Job ist es, Integration zu ermöglichen, nicht nur Integration schlecht zu machen. Bei allem Realismus (ich weiß selbst, dass Syrien 2015 eine humanitäre Ausnahme war und wir nicht ganz Afrika aufnehmen können...) Warum bringen Sie aber nur mehr die Negativthemen über Flüchtlinge? Wo sind die positiven Beispiele? Habe ich mir das geschenkte Brot, das ich grad esse, eingebildet? Wo unterscheiden Sie sich noch von der FPÖ?

Ein!! Pensionist bekommt 1000 Euro, eine Familie (2 Erwachsene, zwei Kinder oder mehr) bekommen 2000 Euro. Was ist daran nicht gerecht? Eine Familie, mit vielen Kindern, die mit 2000 Euro auskommen kann, kenn ich nicht!!!

Nicht darauf reinfallen, sonst passiert in ganz Ö das, was in OÖ passiert ist: Sozialleistungen wurden auch den Österreichern gekürzt, zB AlleinerzieherInnen. Mietbeihilfe gestrichen etc. Das Ziel der ÖVP war immer, die Mindestsicherung um ca. 40% zu kürzen. Damit die Leute jede Arbeit annehmen sollen, auch wenn man davon nicht leben kann.

Alexander Ackerl – FR 20:29h

Ah, jetzt spielt er mal wieder die eine Gruppe sozial bedürftiger gegen eine andere aus. :)

Klassisch. Aus dem Drehbuch "Wie verhindere ich als Konservativer, dass in Österreich über die tatsächlichen Ungerechtigkeiten in der Vermögens- und Einkommensverteilung diskutiert wird?" Richtig! Ausländer nehmen EUCH braven Österreichern einen Teil von eurem Kuchenstück weg!

Dass sich die Freunde und Gönner von Herrn Kurz und der ÖVP, jene 5% Oberschicht unseres Landes, den weitaus größten Teil des vorhandenen Vermögens sichern, indem sie nicht nur keine Vermögenssteuern zahlen, sondern zusätzlich andere Steuern hinterziehen, sich über Kartellabsprachen überhöhte Preise bezahlen lassen und überhaupt für ein Bildungssystem sorgen, das eine große Zahl an Kindern in einem Schulsystem aus dem 19. Jahrhundert versauern lässt, das soll hier niemand diskutieren.

Selbe Strategie seit.. naja seit es das allgemeine Wahlrecht gibt!

Martin Freiberger – FR 20:31

Familie versus Einzelperson...einfach dämlich... übrigens bekommt auch der österreichische Jugendliche, der direkt vom Poly zum Ams wechselt das Gleiche. ohne einen Cent eingezahlt zu haben ....

Sonja M. Lauterbach .- FR 20:37h

Der Herr Maturant hat offenbar immer noch nicht verstanden, dass die Mindestsicherung keine Versicherung ist, in die man einzahlt. Mit jeder Rolle Klopapier, die ein Tourist in Österreich kauft, wir sie mitfinanziert.

Das grundsätzlich mit Pensionszahlungen zu vergleichen ist so himmelschreiender Unsinn, dass man ihn wegen akuter Inkompetenz mit nassen Fetzen aus dem Amt jagen müsste.

Marijan Pavlovic – FR – 20:30h

Lieber Basti, es ist nicht nur falsch, sondern auch zum speibn, dass du versuchst Hass gegen Menschen zu schüren, die alles in ihrem Leben verloren haben durch Krieg! Wir können es uns leisten das Pensionssystem zu reformieren UND den Flüchtlingen zu helfen. Ihr Bonzen-Politiker verdient ein Vermögen und hetzt gegen die Schwächsten! Schäm dich Basti, pfui!

Rainer Hubman – FR 20:59h

Und der Bastifantasti entpuppt sich als simpel gestrickter Rechtspopulist. Leid tut mir nur die ÖVP, die Alles auf diesen Flop gesetzt hat.

Malayka Yalazs - FR 20:32h

mir fällte es langsam schwer, nicht ausfallend zu werden, dieser d... Populist, weiß wahrscheinlich, dass das gar nicht rechtlich geht (Gleichheitsgrundsatz), schürt Neid und hetzt, ma ich reg mich so auf über das unnötige Burli, das die halben Sitzungen geschwänzt hat, sich dem Kern nicht stellen traut im Tv,... ich hör auf, bevor mein Blutdruck steigt

Cerny Olaf – Freitag, 20:26

Nicht 1000 Euro sondern 850 Euro nicht lügen her kurtz immer bei der Wahrheit bleiben bitte

H.C. Strache SA 02.15 ca.

Warum hat die ÖVP dann mit der SPÖ dieses unfaire System seit Jahren geschaffen?

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Gerda Medek, SA ca. 9 h

Herr Kurz! Ich bin eine der Pensionistinnen mit weniger als tausend Euro Pension. Ich würde mich schämen, einer Flüchtlingsfamlie -auch wenn sie noch nie eingezahlt hat - das Überleben nicht zu gönnen. Das sind bloß sie, mit ihren 8 000 Euro, der das diesen bedauernswerten Menschen neidet! Ihre Eltern müssen stolz auf sie sein.

Thomas Reich – FR 20:23

Hat die FPÖ schon vor Jahren vorgeschlagen, damals wurde es als "rassistisch" und "diskriminierend" etc. abgestempelt. Wenn es aber der Herr Kurz vorschlägt, ist es eine bahnbrechende Idee!

Mats da FR 20:30

wer ist schuld, die flüchtlinge. es ist auch schlicht und einfach nicht gerecht, dass viele unternehmen keine steuern zahlen, dass arbeit zu hoch besteuert ist, dass frauen benachteiligt werden, dass wir den globalen süden ausbeuten. aber es klingt halt besser und einfacher, wenn die lieben flüchtlinge an allem schuld sind. hat auch vor 80 jahren schon funktioniert

Helmut Hackl – FR 20:36

An einem Tisch sitzen ein Banker, ein Österreicher und ein Flüchtling. Auf dem Tisch liegen 10 Hundert Euro Scheine.

Der Banker nimmt neun davon und sagt zum Österreicher:"Pass auf, der Flüchtling will dir deine Hundert Euro klauen"!

Johannes Baar FR 20:40

Kein einziger Pensionist bekommt auch nur einen Euro weniger, weil Geflüchtete nach Österreich gekommen sind und das weiß Kurz auch ganz genau. Wenn Geld fehlt, dann nur, weil die, die enorm viel haben kaum was abgeben müssen. Aber ebenso wie seine Kameraden von der FPÖ denkt auch Kurz nicht daran an diesem Zustand etwas zu ändern, sondern spielt lieber Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus. Widerlich.

Erwin Haas – FR 20:53h

Nicht gerecht ist, das sich SOWOHL AUS- ALS AUCH INländische Familien UND Pensionisten mit einem Bruchteil eines Politikergehaltes herumschlagen müssen, während letztere sich nach Hypodesaster und nie umgesetzter Verwaltungsreform weiterhin volle Bezüge und fette Pensionen genehmigen!

Stefan Hinterholzer – FR . 20.43h

Woran merkt man, dass die neue Volkspartei immer noch die alte Volkspartei ist? Bei Flüchtlingen, Mindestsicherungsbeziehern etc. kürzt man liebend gern was, ein Millionenerbe soll man aber weiterhin bekommen können ohne auch nur einen Cent davon abgeben zu müssen. Ist eigentlich widerlich, dass man immer nur bei den Ärmsten der Armen schaut, ob das Geld, das sie bekommen, schon gerechtfertigt ist. Bei den Reichen, denen das System ihren Reichtum auch ermöglicht hat, stellt man sich diese Frage nicht...

Josef Buchberger – FR 21:03h

Ebenso falsch ist es auch dass einer der noch nie gearbeitet hat Anspruch auf die Kanzlerschaft erhebt Nur Hass gegen Ausländer schüren um Wählerstimmen zu gewinnen finde ich für einen Aussenminister und Vorsitzenden einer sogenannten christlichen Partei nur widerlich Es ist eine Schande zu versuchen eine noch rechtere Politik als Strache zu mache

Fritz Listlbauer – FR 21:03

Herr Kurz, schämen Sie sich eigentlich nicht? Das ist Populismus der übelsten Sorte. Sie vergleichen eine Person mit einer Familie. Eigentlich müsste dazu der Integrationsminister eine Klarstellung abgeben. Aber... moment... Mist.

Angela Magenheimer – FR 21:20h

Toll! Die einen die wenig haben gegen die andren die wenig haben ausspielen. Ganz toll Herr kurz. Immer schön weiter Spalten. Macht richtig gutes Klima in diesem Land. (Das übrigens eines der reichsten ist)

Romana Eibl – FR 20:32h

Das erinnert mich an den Micro- Mann von Ö3, man muß auf die Frage aufpassen! Wahrscheinlich hat er deshalb sein Studium nicht fertig gemacht, weil man den Text eben verstehen muß, wenn man ihn liest!

Rene Deller – FR 21:06

Natürlich könnte er die ungerechte Verteilung oder die Schere zwischen arm und reich ansprechen, die immer weiter auseinander geht. Wär dem Basti aber alles zu kompliziert. Lieber spielt er die Ärmsten gegeneinander aus und während die sich gegenseitig zerfleischen und sich den letzten Cent neiden, hält er seine schützende Hand weiterhin über die Reichen.

Und genug Österreicher scheinen auch noch dämlich genug zu sein und darauf reinzufallen.

Jürgen Taschner – FR . 21:06h

Wir wird schlecht!

Die staatstragende Partei ÖVP, christlich sozial, will uns tatsächlich verkaufen, dass die Ärmsten im Land daran schuld sind, dass es Altersarmut gibt und nicht die ungerechte Einkommensverteilung?!

Wo sind die die Humanisten unter den Christdemokraten, wo ist die Kirche? Irgendwann muß Schluß sein mit dem Spalten der Gesellschaft.

Die ÖVP kann doch nicht ernsthaft alles über Bord werfen nur um eventuell EINE Wahl zu gewinnen!

Jetzt ist Courage in der ÖVP gefragt

Uschi Spitzbart – FR 21:46h

Ich bin fassungslos, dass ein Integrationsminister und Mitglied einer jahrzehntelangen Regierungspartei so spricht! Herr Kurz weiß ganz genau den Unterschied zwischen Pensionssystem und bedarfsorientierter Mindestsicherung (die im Übrigen zB in Nö von seinen Parteikollegen bei 1500 Euro pro Haushalt gedeckelt wurde und für anspruchsberechtigte Österreicher höher als für Asylberechtigte ausfällt) oder gar Grundversorgung, die gerade genug zum Essen lässt. Er sollte auch den Unterschied zwischen Familie und Einzelpensionist kennen.

Wenn er findet, dass die Mindestpension zu gering ist (was sie zweifellos ist) dann hätte seine Partei das ja ändern können. Aber jetzt zwei sozial schwache Gruppen gegeneinander auszuspielen ist ja wohl letztklassig!

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Peer Schilling – SA 12.34h

bevor die bedürftigen gegeneinander ausgespielt werden, hier ein kleines Rechenbeispiel:

ATTAC - Vermögenszuwachsuhr

1% der Österreicher verdienen aus Zinsleistungen

...pro Sekunde aktuell 1.911,- Euro (Tendenz steigend)

Bei einer mehr Besteuerung von 0,5% erhält der Staat

... pro Sekunde 9,56 €/sec

... pro Stunde 34.416,— €

... Pro Tag 825 984,— €

... pro Jahr 301 484 160,—€ // bei 0,5% Besteuerung

Aber lieber spielt man die kleinen gegeneinander aus, als bei den Finanzies der Parteien diesen Ministeuersatz einzuführen.

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Kurz kennt nicht mal die Fakten! Was bekommt ein Flüchlting wirklich?

AsylwerberInnen in Grundversorgung (private Unterbringung)

"Hilfsbedürftigte AsylwerberInnen erhalten in Österreich die Grundversorgung. Sobald sie aus dem Asylquartier ausziehen, müssen sie die Grundversorgung für private Unterbringung beantragen. Dies kann bis zu 8 Wochen dauern, in denen sie teilweise völlig mittellos sind.

Einzelperson

Max. 150 Euro Mietzuschuss monatlich

Max. 200 Euro Verpflegungszuschuss monatlich

Max. 150 Euro für Bekleidung jährlich (Auszahlung meist in zwei Beträgen)

Max. 200 Euro für Schulbedarf jährlich (Auszahlung meist in zwei Beträgen)

Familie

Max. 300 Euro Mietzuschuss monatlich (für die gesamte Familie)

Max. 200 Euro Verpflegungszuschuss monatlich (pro Erwachsenen)

Max. 90 Euro Verpflegungszuschuss monatlich (pro Kind)

Max. 150 Euro für Bekleidung jährlich

Max. 200 Euro für Schulbedarf jährlich

- - - Eine fünfköpfige Familie erhält max. 970 Euro monatlich

Weitere Sozialleistungen wie z.B. Familiengeld oder Wohnbeihilfen bleiben AsylwerberInnen in Österreich verwehrt.

Richtwerte Bedarfsorientierte Mindestsicherung:

- Alleinstehende, Alleinerzieherinnen oder Alleinerzieher: max. 827 Euro

- Paare (pro Person): max. 620 Euro

Minderjährige (pro Kind): ca. 149 Euro

- - - Eine fünfköpfige Familie erhält max. 1688,77 Euro p.m.

*Im Burgenland, Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark erhalten subsidiär Schutzberechtigte nur Grundversorgung (keine Mindestsicherung)!

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Link zur ZIB auf FB.

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Kurz reicht noch einen "Promi" für sein Liste nach ...

es ist Dr. OETKER ;)

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