Propaganda-Schlacht gegen Andersdenkende.

Seit geraumer Zeit nimmt in den Öffentlich-Rechtlosen sowie in den Konzernmedien die Hetze gegen Systemkritiker und Andersdenkende, vulgo "Verschwörungstheoretiker", immer mehr zu.

Der ehemalige Kultur- und Informationssender (und mittlerweile zum niveaulosen Propagandasender verkommene) Ö1 hat am gestrigen Samstag, 13. März, wieder einmal dieses Thema beackert. So widmeten sich die "Hörbilder" am Vormittag dem "Reden mit Verschwörungstheoretikern", das "Mittagsjournal" legte dann gleich nach mit "Mehr Fake-Meldungen und Extremismus auf social media".

Der Reihe nach, beginnen wir mit dem vormittäglichen Volkserziehungs-Seminar in den Hörbildern. Löblich immerhin die Absicht, einmal mit den Leuten zu sprechen statt nur über sie. Sicherheitshalber hat man sich natürlich keine Kapazunder wie Ganser, Wisnewski, Eggert oder – Gott behüte! – gar den Sellner ans Mikrofon geholt, sondern irgendwelche Otto Duchschnittsverschwörer aus der zweiten Reihe, die ihre Punkte mehr schlecht als recht zum Ausdruck bringen konnten.

Themen waren Corona-Kritik, Chemtrails und 9/11, dazwischen reingestreut Reptiloiden, Flacherdler und Xavier Naidoos öffentlicher Weinkrampf wegen der Adrenochrom-Geschichte. Nach jedem Verschwörer durfte sich ein anderer dieser sattsam bekannten "Experten" zu Wort melden, um mit viel heißer Luft alles zu überschwurbeln, als rechtsradikal zu diffamieren und somit jede Art von geistiger Eigeninitiative von vornherein im Keim zu ersticken. Die gesamte Stunde blubbert auf diesem beachtlich seichten und oberflächlichen Niveau vor sich hin.

Nur als Beispiel, das vom Sendungsgestalter als "Mutter aller modernen Verschwörungstheorien" bezeichnete 9/11: Die Art der Aufzählung der verschiedenen alternativen Theorien dazu impliziert bereits, dass es sich hierbei nur um Spinnerei handeln kann. Der Laut trötende Elefant im Raum namens WTC 7 hingegen wird elegant umschifft und mit keinem einzigen Wort erwähnt. Vermutlich meiden sie darum auch den Ganser wie der Teufel das Weihwasser. Der Vorwurf der "Lückenpresse" ist hier auf jeden Fall angebracht.

Interessant auch: Für die Haltungsjournalisten und die Politkommissare scheint es komplett unvorstellbar, dass sich Superreiche und/oder Freimaurer zu ihrem eigenen Vorteil untereinander absprechen …

Zweites Beispiel, ganz am Schluss der Sendung: Der Reporter fragt die junge Trutherin, wie weit sie denn in ihrem Widerstand gehen wolle, ob sie etwa auch Gefängnis in Kauf nehmen würde. Das Küken gibt brav die Heldenepos-Antwort, anstatt zu entgegnen: Wie kann es denn in einer Demokratie, in der angeblich Meinungsfreiheit herrscht überhaupt sein, dass man fürs "querdenken" in den Knast wandern kann?

Im Mittagsjournal wurde dann gleich noch ein Schäuferl nachgelegt. Fake-News und Extremismus auf social media, ach Gottchen. Weil die Schäflein ja auf keinen Fall Informationen erhalten dürfen, die vorher nicht von den Politkommissaren und Gesinnungsschreiberlingen des Systems gefiltert wurden.

Zu diesem Thema interviewt man dann ausgerechnet einen piefke-esk klingenden Fakten-Inquisitor des dubiosen Vereins mit dem infantilen Namen "mimikama". In Merkelstan heißt ein ebensolcher Verein übrigens "Correctiv", was vom faschistoiden Duktus her schon deutlich besser passt. Jedenfalls, der Mann sieht überall Nazis, hat offenbar wenig Ahnung vom Internet und bemängelt, dass es "nur noch schwarz und weiß gibt" und Diskussionen in gemäßigtem Tonfall kaum noch möglich sind.

Mit letzter Aussage hat er immerhin Recht, und hier beißt sich die Katze auch in den Schwanz. Denn diese Radikalisierung ist eine direkte Folge der immer weiter und brutaler um sich greifenden Zensur des sogenannten "Haltungsjournalismus".

Was hatten wir in den letzten Jahren alles? NATO-Kritik – Putintrolle. EU-Kritik? – Auch Putintrolle, Nationalisten. Migrations-/Islamkritik? – Nazis, Rassisten. Gender-Kritik? – Homophobe, Frauenfeinde. Beim Klimathema und bei Corona wird von vornherein auf die Endung -leugner gesetzt, um jegliche Skepsis in die Nähe der Holocaustleugnung zu rücken und somit von vornherein zu dämonisieren. Zusätzlich dazu dass man die Leute seit geraumer Zeit mit den völlig geistesgestörten Regeln einer politisch korrekten und ge-genderten Kunstsprache gängelt, wurden in den letzten Jahren auch noch sämtliche systemkritischen Medien de-monetarisiert, de-plattformt, in ihrer Reichweite eingeschränkt, gesperrt, zensiert.

Und dann wundert man sich, dass die Leute auf diesen ganzen, geballten Wahnsinn mit Abneigung reagieren. Die Dauerhetzkampagne wird jedenfalls nichts bringen denn mittlerweile haben sie mit ihrer dämlich-totalitären Hetze zuviele Nutzer abgeschreckt und vertrieben; und solange sie nicht das Internet abschalten, wird Information immer ihren Weg finden.

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