"Magst du mitkommen zum Aquahouse?" fragte eine Freundin. Sie lud mich an dem Tag ein, in das neue Aquahouse mitzukommen. Es war ein traumhaft schöner Tag gewesen. Nicht nur vom Wetter her, das versprach, wiederum ein sonniger Tag zu werden, sondern auch von diesen Eindrücken, die sich immer wieder neu in mein Herz einfräsen.

Klar kam ich mit. Einer solchen Einladung konnte ich nicht widerstehen. Sie ist eine sehr gute Freundin geworden. Ich hab sie sehr gern. Sie war von Anfang an für uns da.

Bevor wir zu dem neuen, viel gesprochenen Aquahotel fuhren, hatte sie noch ihre Gitarrenstunde und diese Zeit konnte ich für mich nutzen und etwas am Markt stöbern. Es ist ein wunderschöner Bauernmarkt mit sehr viel Obst und Gemüse, frischen Fischen, Gewürzen und vielen mehr.

Danach musste sie noch kurz in die Innenstadt etwas in einem Kaufhaus zurück geben. Auch das war für mich kein Problem, weil ich die Innenstadt in Varna ganz besonders liebe. Vor allem in der Winterzeit, wo weniger Menschen auf den Straßen sind, da der Tourismus eher im Sommer hier ist. Ich liebe den Seegarten und irgendwie spüre ich keine Hektik, wenn wir durch die Innenstadt schlendern. Es ist so ein schönes Gefühl der Ruhe und Vertrautheit.

Das Aquahouse versprach genau das, was ich zuvor in einem Video gesehen hatte:

Trotzdem es zwar ein sonniger Tag war, ist auch in Varna Winter und eher kälter. Das hinderte uns aber nicht daran, in den warmen Becken draußen zu sein. Von überall aus hatten wir den Blick auf das Meer. Das ist mir immer wichtig. Das Meer liebe ich besonders. Egal wo ich bin und wie viel ich "habe". Ich liebe es oft, einfach da zu sitzen und in die Weite zu schauen. Die Gedanken kommen zu lassen, bis irgendwann gar keine mehr kommen, sondern einfach bloß die Gegenwart existiert. Ich und das Nichts. Es ist dann egal, wer oder wie man ist oder welche Probleme man hat oder welche Lösungen man suchen muss oder wie man was später macht. In dem Moment ist es einfach nur schön, zu existieren und sehen zu dürfen. Das können auch nicht viele sagen.

Anschließend noch ein paar kleine Ausschnitte von Ausflugszielen, die gar nicht weit von meiner Haustüre entfernt sind. Da ist mal Pobiti Kamani, Kamchia Bootsfahrt, traditioneller Abend in Solnik und die wunderschöne Burg in Provadija. Den Reiter von Madara nicht zu vergessen und vieles mehr.

Pobiti Kamani:

Bootsfahrt Kamchia (hm findet man nicht wirklich tolle Videos):

Kamchia

Solnik Tradition (hihi da war ich selbst sogar noch gar nicht - aber ich kenne die Tradition hier :))

Ovech - Provadija (ohja, genau so wie im Video ... das schöne ist, wenn man runter sieht auf Provadija, was sich in diesem Tal befindet <3

Reiter von Madara

Rila Gebirge (und Piringebirge), 7 Seen, Rila Kloster

Bansko Skiresort

Strände Bulgariens - hm, da kenne ich natürlich nicht alle. Ich fühle mich am wohlsten in Skhorpolvsci. Ist auch für mich der am naheliegendste Strand. Und man hat natürlich schon seine Plätze, wenn man hier wohnt. Am wenigsten gefallen hat mir eher der Sonnenstrand, wo aber viele Touristen ihn anscheinend loben. Überraschend gefiel mir der Goldstrand auch sehr gut, obwohl ich nicht unbedingt eine Partygeherin bin. Sveti Vlas war mir zu "bombig". Sind nur mehr Hotels nacheinander.

Ich bin ein Varna-Fan. Das ist so. Konstantin Elena finde ich auch sehr schön. Albena hab ich gutes - sehr gutes gehört, war ich selbst aber noch nicht. Soll auch eher ruhiger sein. Naja, man fährt dann eher immer nur zu den Orten, die man kennt oder einfach nahe liegen. Kamchia gefällt mir sehr gut auch, weil die Hotels so nett im Wald angelegt sind. Aber es ist vermutlich ein Unterschied, ob man sich nur mal einen Tag aufhält und frei entscheiden kann, wieder zu gehen, oder an ein Hotel gebunden ist. Am witzigsten fand ich am Goldstrand diese andere Perspektive. Als ich mit Freunden dort war und um fünf Uhr der Strand plötzlich leer war und ich etwas Unbehagen bekam, weil wir plötzlich in der Leere standen. Als ich das erwähnte, lachten meine Freunde und meinten: "Nee, jetzt gibts Futter. Darum ist der Strand leer." Man merkt dann irgendwie so richtig diese "Massenabfertigung". Wie auf einem Fließband. Ich glaube All Inclusive wäre nichts mehr für mich.

Eines, was ich aber vom Sonnenstrand gehört habe, selbst aber nicht nutze (soll ziemlich teuer sein so eine Fahrt), ist der Shark. Gesehen hatte ich ihn damals aber nicht:

Für Touristen gibt es natürlich auch diese Angebote, wie Cartbahn und vieles mehr. Bei der Cartbahn war ich zwar schon, aber hier fehlt mir eher das Wissen, was es so alles gibt:

Auf dem Meer gibt es natürlich auch die Möglichkeit mit dem Piratenschiff mitzufahren oder eine Schiffsfahrt mit Fischen und Schwimmen im Meer zu machen (naja, war recht nett ...)

In Tyulenovo und aber auch in anderen Gegenden gibt es diese Klippenspringer. Selbst noch nicht gesehen, aber eine Bekannte wohnt nicht unweit davon entfernt:

Eines der wohlbekanntesten Orte ist bestimmt auch Nesebar, wo ich selbst auch noch nicht war, aber "gutes" gehört habe:

Beeindruckt hat mich aber das Städtchen Sozopol. Zumindest die Innenstadt, wo wir einen Abstecher machten, als wir aus Südbulgarien zurück kamen:

Als wir in Südbulgarien waren, besuchten wir in Bulgari, einem sehr kleinen Dörfchen mit etwa 30 Einwohner, den traditionellen Feuertanz. Es ist eigentlich ein Spektakel, wo rund 2000 Besucher anwesend waren. Aber gefallen hat es mir recht gut. Feiern tun die Bulgaren ja generell recht gern:

Naja, also Bulgarien hat gar nicht so wenig zu bieten. Ganz gewiss habe ich nicht alles aufgeführt, wenn man bedenkt, dass noch der Burgasbereich oder in Sofia bestimmt einiges zu sehen gibt. Ich hatte das Land einst sehr unterschätzt. Und fühle mich hier mehr als nur zu Hause. Wie sagte Silvester Stallone? "Bulgaria is the place to be."

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Tourix

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rigoletta

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