Baukunst-Kunstbau-schwindelerregend kurze Bauzeit.

Heute möchte ich mal darüber schreiben, was es bedeudet wenn in Russland ein Bauvorhaben umgesetzt wird. Beginnen wir in meiner zweiten Heimat, der Halbinsel Krim.

2018 wurde am Internationalen Flughafen Simferopol auf der Krim ein neues Terminal eröffnet. Die Anlage befindet sich sechs Kilometer vom alten Flughafen entfernt, den sie ersetzt. Sie wurde innerhalb von 22 Monaten gebaut und umfasst eine Fläche von 78.000 Quadratmetern. Der Knotenpunkt kann 3.650 Passagiere pro Stunde oder 6,5 Millionen pro Jahr abfertigen. Das jährliche Passagieraufkommen soll schrittweise auf zehn Millionen Menschen steigen. Ich wiederhole: In 22 Monaten wurde ein gesamter Flughafenkomplex aus den Boden gestampft.

Das neue Terminal ist mit 55 Check-in-Schaltern, acht Fluggastbrücken und acht Standard-Gates ausgestattet. Es gibt 16 Fahrtreppen und 28 Aufzüge, die eine barrierefreie Umgebung schaffen. Der Check-in-Bereich verfügt über eine "grüne Wand", die angeblich die größte Indoor-Pflanzenanlage Europas ist.

Und so wird man dort empfangen. OK das war geflunkert, es ist ein Bild vom Eröffnungstag, da war Star-Wars das Thema.

2019 hat auch Moskau einen neuen Flughafen bekommen, es ist der 4. Groß-Airport für Moskau und alle haben Schnellbahnverbindungen in die Stadt.

In den letzten Jahren wurden in Russland dutzende Flughafen-Terminals und sogar völlig neue Flughäfen gebaut. Alleine der nun vom britischen Gepäckdienstleister Stasher zum besten Flughafen der Welt gewählte Airport in Moskau hat in den letzten zehn Jahren vier neue Terminals bekommen. Wer vor 20 Jahren mal dort gelandet ist, wird den Flughafen nicht wiedererkennen. Damals bestand er aus einen seelenlosen internationalen Terminal und einer Beton-Baracke für Inlandsflüge.

Flughäfen in Russland gewinnen Preise und werden in weniger als zwei Jahren gebaut. Vielleicht sollte Merkel mal mit Putin sprechen und Russland die Fertigstellung des BER anvertrauen.

Zurück auf die Krim:

Russland kann auch Brücken übers Meer bauen, in einer Bauzeit, da bekommt man in Österreich oder Deutschland nicht einmal 2 Km Tunnel saniert.

Die Verbindung von Krasnodar zur Krim ist 18 Km lang und wurde in weniger als 3 Jahren gebaut. Mai 2018 wurde sie für den Autoverkehr frei gegeben, 2019 soll sie für den Bahnverkehr frei gegeben werden. Dabei möchte ich daran erinnern, das erst März 2014 die Halbinsel Krim zurück in den Schoß Russlands heimgekehrt ist.

Und natürlich hat der Chef persönlich die Brücke eingeweiht.

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