"Berlin trägt Kippa", aber bitte nicht in Berlinistan.

Judenhass hat einen neuen Namen, ´Berlinistan´ vormals Berlin, eine Stadt eines Landes, in dem man angeblich gerne lebt. Fragt sich bloß, wer dort noch gerne leben möchte, die jüdischen Mitbürger können nicht gemeint sein, weil die dürfen sich nicht einmal mehr mit ihrer traditionellen Kippa auf der Straße blicken lassen, schon werden sie von Judenhassern und Israelfeinden angegriffen.

Wenn eine Kundgebung gegen Antisemitismus auf dem Hermannplatz in Berlin bereits nach 15 Minuten abgebrochen werden muss, nachdem Organisatoren bespuckt, als Terroristen beschimpft und ihnen die Israel-Fahne entrissen wurde, dann wissen wir, was es in Deutschland und im speziellen, in Berlin geschlagen hat.

Da gibt es nichts was noch darüber hinwegtäuschen lässt, das eine neue Form der Judenverfolgung in Deutschland am entstehen ist. Auf die Erklärungen des Rot-Rot-Grünen Politzirkels der Macht in Berlin dürfen wir gespannt sein, aber sie dürften eher besorgniserregend ausfallen, anstatt klare Kante gegen den grassierenden neuen Judenhass auf den Strassen zu zeigen.

Das Jüdische Forum hatte davor gewarnt, dass sich in Deutschland Juden nicht mehr frei bewegen und ihren Glauben öffentlich zeigen könnten. Deswegen sollten sich Juden jetzt eindeutig bekennen. „Wir müssen diese Gefahr auf uns nehmen. Sonst geben wir den öffentlich Raum auf“, so JFDA-Geschäftsführer Levi Salomon.

Und genau dafür wurde ja die Aktion ´´Berlin trägt Kippa´´ ins Leben gerufen, aber bereits der erste Demoversuch scheiterte schon nach 10 Minuten, nach 15 Minuten musste diese Demo von der Polizei aufgelöst werden, weil sie nicht mehr für die Sicherheit der Teilnehmer garantieren konnte. Zahlreiche BDS-Aktivisten und zahlreiche Gegendemonstranten und eben auch, die neuen Berliner, mit arabischen Hintergrund, haben den Demonstranten die Israel-Fahnen entrissen, die Organisatoren bespuckt und beschimpft.

Es gab Mittwoch Abend auch eine Großveranstaltung, sie wurde wohl besser polizeilich geschützt, waren doch honorige Redner angesagt, wo der Oberbürgermeister von Berlin Michael Müller seine salbungsvollen Worte verbreiten durfte, aber ohne direkt den Ursprung des neuen Antisemetismus zu benennen, zugern möchte man diesen neuen Trend den, schon länger hier lebenden, allgemein umhängen. Der Bürgermeister und seinesgleichen wird sicher die eine oder andere Fahrt in seiner neuen gepanzerten 325 000 € Limousine durch die Sonnenallee und Kreuzberg unternehmen, weil es tut ja so gut, ein Guter zu sein.

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