Der ukrainische Präsident Poroschenko hat vor kurzen seinen Antrag, in der Ukraine das Kriegsrecht auszurufen, vom Parlament bestätigt bekommen. Es ist eine abgeschwächte Form seiner ursprünglichen Forderung. Anstatt 60 Tage wurde es nur auf 30 Tage beschränkt und gilt auch nur an den an Russland grenzenden Gebiete, sowie den Seegebieten zum schwarzen und asowschen Meer.

Voran gegangen ist ein Zwischenfall, wo drei Militärboote der ukrainischen Marine in russische Gewässer eingedrungen sind und dort stundenlang auf gefährliche Art manövriert haben und nicht der Aufforderungen der russischen Küstenwache, diese zu beenden, gefolgt sind. Daraufhin wurde vorübergehend die Strasse von Kertsch für den zivilen Schiffsverkehr gesperrt. Von einer kleinen Paramilitärischen Einheit wurden die drei Boote aufgebracht und Festgesetzt, 3 Soldaten der ukrainischen Marine wurden bei dieser Aktion durch Streifschüsse leicht verletzt.

Mittlerweile steht fest, das unter der Besatzung der Boote auch 2 SBU Geheimagenten der Ukraine an Bord waren, welche wohl auf Befehl Poroschenkos diese Provokation geleitet haben.

Dieser Zwischenfall wird nun bei einer extra dafür einberufenen Sondersitung des UNO Sicherheitsrats behandelt.

Man darf gespannt sein, ob sich der Westen ein weiteresmal von Poroschenko einspannen lässt und wie schon 2014 Hyperventiliert, oder ob der Westen vielleicht doch daraus gelernt hat, wo für jeden ersichtlich ist, welche Leute man in der Ukraine zur Macht verholfen hat.

Ohne westliche Hilfe kann die Ukraine gegen den übermächtigen Gegner Russland auf militärischer Basis nichts erreichen, wenn schon bei diesen ernsten Zwischenfall nichtmal die Küstenwache oder gar das russische Militär einschreiten musste. Seit den Maidanprotesten und dem darauf folgenden Krieg im Donbass, hat die Ukraine über 1 Million Soldaten verloren, sie sind einfach über die Grenze ins "feindliche" Nachbarland übergelaufen, wie auch der Großteil der Marineflotten auf der Krim und am asowschen Meer. Immerwiederkehrende versuchte Mobilmachungen der letzten Jahre sind jedesmal gescheitert, die dafür nötigen Männer waren einfach nicht auffindbar bzw. längst Richtung Polen, Ungarn und Russland geflüchtet. Quellen sprechen von über 2 Millionen insgesamt.

Vergessen wir die UNO, die kann ausser sinnlose Beschlüsse fassen nichts, man darf davon ausgehen das es längst Gespräche zwischen den beiden Männern stattgefunden haben, welche diese Krise wirklich beenden können, Trump und Putin. Egal was man uns in den Medien erzählen wird, nur sie beide haben die Lösung und das Poroschenko seine Reputation im Westen, vor allen in den USA längst verloren hat ist gemeinhin bekannt.

Nun heisst es abwarten und darauf hoffen, das es der westlichen Staatengemeinschaft gelingt auf den ukrainischen Präsidenten dementsprechend einzuwirken, anderenfalls könnte sich Putin ezwungen sehen, dieses Treiben binnen kürzester Zeit militärisch zu lösen, wir wissen aus Syrien wie es funktioniert und ohne Waffengewalt haben wir es auch auf der Krim miterleben können.

Hier eine Übersicht, aktualisiert um 21:37 Uhr

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