Was ist zu tun wenn die "Corona-Gestapo" in der Küche steht?

Die Übergriffigkeit des deutschen Staates kennt keine Grenzen mehr.

Nach halsbrecherischen Verfolgungsjagden gegen flüchtende Teenager, bewaffnete Großaufgebote gegen rodelnde oder auf dem Spielplatz herumtollende Kinder, Hubschrauber-Tiefflugeinsätzen gegen eislaufende Jugendliche (alles unter akuter Gefährdung von Menschenleben, versteht sich!), nach martialischen Kontrollen gegen Jogger oder Spaziergänger, die trotz "Verweilverbot" stehenbleiben und nach Tagen nie dagewesener uniformierter Dauerpräsenz in Deutschlands Innenstädten zündet nun die nächste Eskalationsstufe des auftrumpfenden Polizeistaats: Auch zu Hause sind die Menschen inzwischen nicht mehr sicher.

Der Grundrechte-Entzug ist in Deutschland in eine neue Phase getreten, die Privatsphäre in den eigenen vier Wänden wird von der übereifrig agierenden Staatsmacht faktisch aufgehoben. Diese Vorgehensweise kennen wir aus den Geschichtsbüchern aus den 30iger und 40iger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ohne politische Rückendeckung wären solche, an Faschismus erinnernten Vorgehensweisen, aber niemals möglich.

Welche Reaktion auf solche Vorkommnisse wäre nun die Richtige?

Dazu die von Rechtsexperten, in diesem Artikel verfasste Meinung:

"1.Filmen Sie den gesamten Vorgang oder machen Sie Fotos. Sie befinden sich in Ihrem Privathaushalt und dürfen deshalb fotografieren und aufnehmen, was und wen sie wollen.

2.Fragen Sie, was Ihnen zur Last gelegt wird und auf welcher Rechtsgrundlage der Einsatz erfolgt, ob eine richterliche Ermächtigung vorliegt. Falls nein, fordern Sie die Beamten in höflichem Ton, aber bestimmt auf, unverzüglich ihre Wohnung zu verlassen, und verweisen Sie auf Artikel 13 GG.

3.Lassen Sie sich Dienstausweise, Dienstnummern, Namen und Rang der Beamten sagen bzw. notieren Sie sich diese.

4.Kontaktieren Sie, wenn möglich, direkt Ihren Rechtsanwalt.

5.Erstellen Sie nach dem Einsatz ein schriftliches, möglichst detailliertes Protokoll über den gesamten Vorgang, auch über etwaige Beschädigungen und Verunreinigungen durch den Einsatz, Wortwechsel mit möglicherweise justiziablem Inhalt oder Anschuldigungen von Seiten der Beamten.

6.Besprechen Sie zeitnah mit Ihrem Anwalt, ob und welche strafrechtlichen Schritte Sie gegen die verantwortliche Behörde ergreifen (Nötigung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Verletzung der Privatsphäre).

7.Informieren Sie Medien (Lokalpresse, überregionale und vor allem freie Netzmedien) über den Vorfall."

Zu Punkt 7 wäre anzumerken, das Steinmeier nicht umsonst noch stärkere Zensur der sozialen und alternativen Medien verlangt, schließlich sollen diese an, die Methoden der Gestapo der 30iger Jahre, erinnernten Vorgehensweisen auf keinen Fall publik werden. Dazu ein lesenswerter Artikel von Wolfgang Hübner.

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