EU-Antonio TAJANI in Panik vor den KLEINEN.

Der Präsident des EU-Parlaments, Antonio TAJANI warnt vor dem Hintergrund der Katalonien-Krise, sowie der heute stattfindenden Autonomie-Volksbefragungen in der LOMBARDEI und in VENETIEN vor immer mehr kleinen Staaten in Europa.

Ua. sagte er: „In 60 Jahren habe Europa Frieden, Wohlstand, einen freien Markt und freien Personenverkehr garantiert. Die Geschichte lehrt uns, dass das Errichten von Mauern nur Übel mit sich bringt.

Weil Europa eine Vermehrung kleiner Staaten befürchte, werde niemand KATALONIEN als unabhängigen Staat anerkennen.“

Wenn man sich die Quintessenz dieser Sätze, die über die Fernschreiber ticken, mal so richtig vor Augen führt, dann wird es einem sehr schnell klar, in welcher Art und Weise die europäischen Bevölkerungen manipuliert werden und in welche Richtung das zielt.

Nehmen wir nur mal die Warnung vor den kleinen Staaten:

Wieviele große Staaten gibt es in der EU und wieviele kleine Staaten?

Richtig.

Schon jetzt sind die überwiegende Mehrheit der EU-Staaten Kleinstaaten, sowohl von ihrer flächenmäßigen Größe als auch von ihrer Einwohnerzahl her.

Es war für die EU kein Problem, Malta, Zypern, die baltischen Staaten, Slowenien, Kroatien aufzunehmen und offenbar war es von Anfang an kein Problem, dass an der Wiege der heutigen EU Staaten wie LUXEMBOURG und BELGIEN standen, fürwahr wirklich keine Länderriesen!

Und wie schon in einem Blog der letzten Tage zu lesen war, hatte die EU keinerlei Probleme mit Kleinstaaterei, als es um die Lostrennung des KOSOVO von SERBIEN ging.

Nehmen wir den Satz von den 60 Jahren Europa her:

Was in diesem Satz sofort auffällt, ist die übliche bewusste Verwechslung Europas mit der EU.

Europa ist ein Kontinent und umfasst die Gesamtheit aller National-Staaten auf diesem Kontinent. Auch Russland übrigens.

Diese Nationalstaaten sorgen nicht erst seit 60 Jahren mit unterschiedlichem Erfolg für all die guten Zustände, die TAJANI aufzählt, sondern schon immer im Rahmen ihrer jeweiligen geschichtlichen Entwicklung.

In diesem Europa entwickelte sich in den letzten 60 Jahren eine Wirtschaftsgemeinschaft, ausgehend von BENELUX und EWG, die sehr pragmatisch die Versorgung mit den Grundstoffen von Kohle und Stahl regeln wollte und das auch in aller Vernünftigkeit getan hat.

Alle anderen Länder drumherum, um diese ersten Zusammenschlüsse, haben unterdessen weiterhin an ihrem Wohlstand und Frieden und Freiheit gearbeitet, manche sogar ziemlich erfolgreich (Jugoslawien) bis zum desaströsen EU-Eingriff, und sogar ohne die Konstruktion der EU.

Es stimmt einfach nicht, dieser Satz.

Ich ärgere mich immer sehr über solche Reden der EU-Proponenten, die ganz absichtlich und bewusst diese verbale Vereinnahmung von „EUROPA“ für ihre Zwecke betreiben, um die Konstruktion der EU zu rechtfertigen.

Die KONSTRUKTION „EU“ hat überhaupt nichts zustande gebracht in EUROPA!

Weder in 60 Jahren noch in den letzten 20 Jahren, noch hier und heute.

Was hier permanent versucht wird, ist, uns ein bürokratisches und kriegerisches Monster als etwas Gutes und Wünschenswertes schönzureden.

Die Konstruktion der EU ist vielmehr für alle fatalen Entwicklungen der letzten 20 Jahre direkt verantwortlich zu machen, weil sie nämlich ohne Rücksicht auf FRIEDEN und FREIHEIT ein reines MARKTRAUMMAXIMIERUNGSPROJEKT ist und sonst gar nichts und überhaupt nichts!

Die ganzen zutage tretenden Widersprüche, die wir heute in Europa haben, mit der Erstarkung des Nationalismus und der Separationsbestrebungen wurden einzig und allein durch die Konstruktion der EU erzeugt.

Die Menschen in EUROPA sind gewiß eines nicht:

Nämlich zu blöd, um nicht zu durchschauen, welche gigantische SELBSTBEDIENUNGSMASCHINERIE sich da in BRÜSSEL aufgebaut hat und sich an den Früchten der Arbeit der Bevölkerungen schamlos bedient.

Die Menschen spüren seit vielen Jahren ganz genau, wie sie immer mehr eingeschnürt und eingeengt werden durch allerlei seltsame Bestimmungen bar jeder Vernunft, durch immer höhere Steuern und durch immer neu erfundene Sachzwänge und ein „Krisenmanagement“, welches diese Bezeichnung in keinster Weise rechtfertigt.

Das, was die Menschen, die in den Ländern dieser famosen Konstruktion EU leben, spüren, das führt dann zu den Wahlergebnissen der letzten Jahre und die Technokraten aller Länder schlagen die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der „unverbesserlichen Blödheit“ ihrer Wahlvölker!

Und noch immer wollen sie nicht begreifen, wo das ursächliche Problem ist und leider begreifen es auch viele der einfachen Menschen nicht so richtig klar und deutlich.

Denn wenn ANTONIO TAJANI, der Präsident des EU-Parlaments eine Rede mit derartigem Inhalt hält, wer, ganz ehrlich, in Österreich nimmt davon Notiz?

Wer von allen, die am letzten Sonntag zur Wahl gingen, weiß, dass in den letzten 3 Tagen wieder der EU-Rat in Brüssel getagt hat und dass dort beinahe fast nichts veröffentlicht wurde?

Aus gutem Grund nichts veröffentlicht wurde, denn im Hintergrund werden bereits die Fäden eifrig gezogen, die Bevölkerungen und Nationalstaaten noch mehr knebeln zu wollen.

Außer ein paar der üblichen Sticheleien gegenüber Teresa May und GB wurde fast nichts gesprochen.

War es ein Gipfel des Schweigens?

Das bedeutet immer Gefahr.

Und so kommen wir zum Schluß wieder auf die Sätze von TAJANI zurück:

Wir sehen uns KATALONIEN, die LOMBARDEI und VENETIEN an.

Was sehen wir da?

Drei sehr reiche Regionen, mit total arbeitsamen Bevölkerungen, die einen erklecklichen Anteil ihrer Steuern in ihre Zentralregierungen hineinbuttern und verhältnismäßig wenig dafür herausbekommen.

Es ist verständlich, dass es eine Unabhängigkeitsbestrebung in Katalonien gibt und es ist verständlich, dass sich vor vielen Jahren die LEGA NORD in Italien gebildet hat.

Nicht, dass ich so sehr für ein Durchziehen dieser Unabhängigkeit in Katalonien oder sonstwo bin.

Doch allein die Tatsache, dass es ihnen so stark verwehrt wird von einer unfähigen Zentralregierung in MADRID und dass auch der PRÄSIDENT des EUROPÄISCHEN PARLAMENTS diese paradoxe Rede dazu gehalten hat, zeigt eines ganz deutlich:

Diese Typen haben eines ganz sicher nicht:

Sie haben weder den FRIEDEN, noch den WOHLSTAND noch den freien Personenverkehr im Auge, sondern sie haben einzig und allein die blanke Angst vor einem Versiegen des Geldflusses für ihre aufgeblähten bürokratischen MONSTER-Konstruktionen!

Sowohl RAJOY in MADRID als auch der Mafioso TAJANI im EU-Parlament!

TAJANI spricht mitnichten für EUROPA, er spricht nur für die Ausplünderung der Länder Europas und das kann man in diesem Fall am besten durch eine korrupte Zentralregierung in Madrid und in Rom sicherstellen.

Die ganzen EU-Figuren haben mit EUROPA überhaupt gar nichts zu tun.

Mit mir nicht, mit dir nicht, mit uns nicht, mit euch nicht.

Eine sich selbst generierende Bürokratie-Maschine ist eigentlich das Letzte, was dieser Kontinent braucht.

So nebenbei erzeugt diese Konstruktion auch immer mehr Krieg, ist also auch keine Friedensunion.

Sie erzeugt immer mehr Armut für weite Teile ihrer Bevölkerung, ist also keine Wohlstandsunion.

Sie erzeugt immer mehr Hemmnisse für die freie Fahrt auf dem Kontinent, für eine Monopolisierung im Airline – Business, ist also eine zunehmende Behinderung für den freien Personenverkehr.

Wovon bitte redet ANTONIO TAJANI?

Oh, aha, ah jetzt versteh ich es erst!

Er redet nur von der Sicherheit und Unterfütterung seines eigenen Arbeitsplatzes.

Sollte er doch dazu sagen, bevor er großspurig von ganz EUROPA spricht.

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