Reißerischer geht der Titel heute nicht, ich müsste mir das Hirn zermartern!

Das wünscht Euch allen ein UNGLÄUBIGER, einer der in keiner Kirche Mitglied ist, der den KORAN nicht liest und auch die BIBEL nicht, der mit einer Protestantin verheiratet ist, die ständig protestiert, und der eine Kirche von innen zuletzt am 8.12.2016 gesehen hat, als seine erzkatholische Tante ihren 90. Geburtstag gefeiert hat.

Einer, der tagtäglich die HERZENSTÜREN von Eileen Caddy liest und dadurch GOTT von Zeit zu Zeit immer ein bisschen nahe kommt, sich aber auch immer wieder nach LUZIFER umsieht, dem großen Lichtbringer.

Wenn ihr mich fragt, warum wünschst Du uns gerade zu Weihnachten soviel Gutes, dann werde ich um eine Antwort ein wenig verlegen:

Es ist die Geburt Jesu, die gefeiert wird und es ist ein hoher Feiertag der Christenheit!

Ich aber bin kein Christ und doch liebe ich seltsamerweise dieses Fest.

Ich liebe auch den gegenwärtigen Papst Franziskus und ich verehrte auch Johannes XXIII.

Fragt mich nicht warum: Vielleicht hat es mit Winnetou und Old Shatterhand zu tun?

Als ich Kind war, freute ich mich immer unbändig auf die neuen Bücher, die für mich unter dem Weihnachtsbaum liegen würden. Ich bekam sie tatsächlich und kurz nach Sylvester waren sie schon alle ausgelesen, es waren durchwegs Karl May-Bände und Abenteuerbücher über Entdecker.

Danach fing ich mich schon wieder neu zu freuen an auf die nächsten Weihnachten, welche Bücher mir das Christkind da dann bringen würde!

Meine Mutter wollte, dass ich und meine Geschwister an diesen Tagen alle Gebräuche und Riten der katholischen Kirche mitmachen sollten. Doch für mich waren Ferien und ich wollte nichts lieber als von früh bis spät Eishockeyspielen auf den zugefrorenen Teichen im Norden Klagenfurts.

Das war mein Weihnachtsklang, der Klang der Schlittschuhe auf dem Eis und das Pochen des Pucks am Schläger!

Doch ich spielte die Weihnachtslieder auch auf dem Klavier, ganz artig und bemüht.

Meine Mutter freute es, in mir blieb es als Klang zurück.

Heute schliesst sich der Kreis: Nach einem jahrelangen Umweg des Ausweichens um Weihnachten herum, kehre ich nun wieder immer mehr, und immer näher zu diesem Fest zurück, zu diesen Klängen des Feierlichen, des ausgelassenen Spielens und des beharrlichen Lesens.

Niemals möchte ich, dass diese Tradition in unserem Land verschwindet und feierlich bestimmt stehe ich unerkannt neben den Christen im Land und wünsche ihnen besonders schöne und friedvolle Feiertage!

Das beigefügte Gedicht drückt meine Liebe zu Schnee und Eis aus, und wer es vielleicht schon mitgekriegt hat: Ich liebe Eisbären über alles!

Alfons Pillach

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MartinMartin

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Michel Skala

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