Zitat PETER PILZ: "Das System der Freiheitlichen erklärt sich klipp und klar und sehr einfach: OPPOSITIONSBANK-REGIERUNGSBANK-ANKLAGEBANK und dann geht das wieder von vorne los." Zitat Ende.

Nun, ob das so schnell wieder durchexerziert werden kann, das steht in den Sternen seit Publikwerden des Videos, welches einen selten dummen Parteichef STRACHE mit seinem jüngeren, noch dümmeren Junker GUDENUS in einem bizarren Hooligan-Machtrausch zeigt. Das war 2017, doch es ist nicht anzunehmen, dass die beiden Ex-Politiker sich seit damals grundlegend zum Besseren verändert hätten. Es bestätigte in sehr ernüchternder Weise, dass die Zwei nur unwesentlich anders waren, als ihre zahllosen Hooligan-Fans auf den SM-Plattformen, deren Machogehabe vor Verachtung, Respektlosigkeit, Zynismus und angedrohter Gewaltgesten und Gewaltfloskeln nur so triefte. Wobei sich ja Strache im politischen Alltag noch eher geschickt zu tarnen verstand, besser als sein Ziehsohn JOHANN GUDENUS, der in seiner äußeren Erscheinung schon immer eher merkwürdig daher kam, denn es schien bei ihm immer so, als wäre sein Sakko oder seine Hose um 2 Nummern zu klein. Die mit Macht hervorprallende, ätzende Überheblichkeit konnte selbst durch Kleidung weder gebändigt noch kaschiert werden.

JEAN CLAUDE JUNCKER machte vor einigen Wochen eine interessante Aussage, kurz nach dem letzten EU-Brexit-Gipfel, als er sagte: Ab Mittwoch wird scharf zurück geschossen!

Was wusste er damals schon über bereitliegende Munition?

Die Ziele, die er meinte, waren die populistischen und nationalistischen Gruppierungen in Europa, vor denen ihm Angst und Bange wurde, weil sie dieses Bürokratiemonster EU grundsätzlich in Frage stellten.

Dass schon 2017 Material für diesen „Schußwechsel im Frühjahr 2019“ gesammelt werden konnte, konnte man den dümmsten Kerlen verdanken, die justament in Österreich ausfindig gemacht werden konnten.

Vermutlich wird es irgendwann in vielen Jahren geleakt werden, wer die zwei Tölpel in diese Falle locken konnte, schwer dürfte es nicht gewesen sein, denn der Ziehsohn hat sich ja nicht gerade bemüht, seinem Herrn und Meister höchstmögliche Sicherheit zu bieten. Dass gerade STRACHE ein potentielles Ziel für derartig listige Inszenierungen sein würde, müsste doch beiden bewusst gewesen sein!?

Nun wird es im Spätsommer NEUWAHLEN geben und KURZ hat sich schon jetzt festgelegt, mit der FPÖ nicht mehr zusammenzuarbeiten, weil die das einfach nicht können.

Was aber, wenn seine Rechnung nicht aufgeht und er nur unwesentlich stärker wird, als er bei der letzten Wahl wurde und was, wenn die eingefleischten FPÖ-Wähler partout niemand anderen wählen werden in einer JETZT ERST RECHT-Haltung und viele andere, die noch immer die gleichen Vorbehalte gegen die EU, gegen die ungezügelte Zuwanderung, gegen die Verslumung der großen Städte im Land, gegen einen aggressiven politischen Islam, gegen die CLAN-Kriminalität, gegen die zunehmend größer werdende Gewaltkriminalität, gegen die Herausbildung von Parallelgesellschaften, gegen eine ungeregelte und ungezügelte Globalisierungsraubwirtschaft haben?

Wer wird deren Protest auffangen und in Stimmen kanalisieren können, um auch diese notwendigen und kritischen Standpunkte in die Volksvertretung zu bringen?

26 % an Stimmenanteil der FPÖ stehen zur Disposition, sind streichfähig, sind potentiell zur Verteilung da, wenn es Parteien gäbe, die die besagten Themen bespielen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die FPÖ vollkommen platt gemacht wird, die euphorische Stimmung ihrer Gegner suggeriert das zumindest jetzt ganz stark, dass das gemacht werden solle und sie glauben vermutlich tatsächlich daran, dass dies möglich sein könnte. Deren Katzenjammer wird vermutlich schneller kommen, als ihnen lieb ist, denn das wird nicht eintreten.

Was übrigens meinte KURZ in seinem Statement, als er davon sprach, dass er bemerkte, dass die FPÖ sich in den Stunden der Krise gestern als nicht bereit zeigte, sich von Grund auf zu ändern? Dachte er wirklich, dass dies möglich sein könnte? Wie gehen Ehen aus, in der der eine zum anderen Partner sagt, ich bleibe und lebe mit dir, wenn du dich von Grund auf änderst?

Und dass ein nennenswerter Stimmenanteil von der FPÖ zu JETZT, den GRÜNEN, den NEOS, der SPÖ (bek. als Schariapartei Österreichs) gehen könnte, ist wohl mit Sicherheit auszuschliessen, denn die haben sich ja nicht wesentlich verändert durch den Skandal der beiden FPÖ-Dummköpfe, die sind nicht besser, volksnäher oder patriotischer geworden.

Am Tag nach der NEUWAHL im September 2019 könnten wir alle ganz blöd da stehen, denn es ist unwahrscheinlich, dass die türkise ÖVP mit ihrem Zugpferd KURZ eine absolute Mehrheit bekommt oder dass die FPÖ die absolute Mehrheit zustande bringt. Die anderen vier werden marginal bleiben, so wie sie sich heute präsentieren.

Vielleicht ist es der erklärte Wunsch der EU-Kamarilla, dass die europäischen Staaten mittelfristig einer nach dem anderen regierungsunfähig werden, in diesem Falle dann BRÜSSEL mit dem zahlreich herumsitzenden arbeitslosen Personal „helfend“ einschreiten wird und solche „failed states“ mit der unendlich demokratischen EU-Bürokratie KOMMISSARISCH übernehmen und deren demokratieunfähiger Bevölkerung das richtige WÄHLEN beibringen wird. Wird es dann, so wie in Bosnien-Herzegowina auch in den unregierbaren EU-Ländern einen HOHEN REPRÄSENTANTEN geben? Oder werden diese, mit Pattstellung ihrer Parteien, wo niemand mehr mit niemandem koaliert (wenn der sich nicht grundlegend ändert), existierenden Länder gleich in dem Paradies der VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA zusammengefasst, als Keimzelle einer Versammlung von Neutrinos, kernlos, eierlos und ihrer Eigenheit und Identität beraubt?

Mit Bevölkerungen, die bar jeder Leidenschaft und Lust an Wahlen in Agonie und Wutschüben dahinvegetiert?

Wird das dieses versprochene, humane Friedensprojekt, von dem alle schwärmen, welches sich auf einem gigantischen Markt zu Tode gekauft hat, in dem CETA, TTIP und ein gieriges CHINA die allumfassende wirtschaftliche Macht haben, während die Ohnmacht den Bevölkerungen zum „Zu viel zum Sterben, zuwenig zum Leben“ bleibt?

Ein wahrhaft raffinierter Plan wäre dies, denn die VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA wären dann komplett, wenn auch der letzte Staat sich in demokratischen Wahlen in pausenloser Abfolge aufgerieben hätte. Nur die, die sich für einen starken Führer mit absoluter Mehrheit (auch davon träumte KURZ in seinem gestrigen Neuwahlstatement) entschieden hätten, die wären dann vielleicht sicher vor dem bürokratischen Monster der EU. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht?

Welche Allmachtsphantasien sind in unmittelbarer Zukunft noch zu erwarten von JUNCKER, aber vor allem von der auf Europaebene weitermischenwollenden ANGELA MERKEL und dem französischen Konzernbüttel EMANUEL MACRON?

Vielleicht wird Österreich das Versuchslabor für eine derartige Unregierbarkeit, es wird ja von vielen seiner Staatsbürger mitleidig als Pipiland, als Operettenstaat gesehen und vielleicht wurde unserem Kinderkanzler SEBASTIAN KURZ das auch schon in den vielen Stunden seines Zögerns am Samstag brutal in sein Hirn hineinmemoriert, insbesondere von seiner deutschen Amtskollegin, dass er im Grunde genommen die Rolle eines Würstchens in Europa einzunehmen hat, der in Zukunft nur mit denen koalieren sollte, wenn überhaupt, die ihm von Brüssel, Paris, aber vor allem von Berlin aus vorgeschlagen werden.

Und das wird man in der nächsten Woche schon, aber besonders auch im kommenden Wahlkampf bei ihm spüren können, das Leuchten wird weg sein, das Zaumzeug angelegt und ein schaumgebremstes Kuscheln mit den „Oberdemokraten von Europa“ wird sein Wesen und Handeln bestimmen.

ÖSTERREICH wird in weiterer Folge unregierbar werden, ohne Mehrheit für eine Regierung, damit ergibt sich für die Wiener Tourismuswirtschaft der günstige Fall, dass man auch die Führungen durchs Parlament bis zum geht nicht mehr ausdehnen wird können, um dort erstarrte Parlamentsparteien vorzuführen!

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