Hats mir die Red verschlagen, wie einem, dem als Antwort auf die Schilderung eines Missstandes nur das bedauernde JÖ MEI auskommt?

Oder ist es der baffe Ausdruck des Erstaunens, dass heute schon der 23.12. ist und man über kurz oder lang von mehreren Feiertagen überwältigt wird?

Oder hat man schlicht und einfach vergessen, der ganzen umgebenden Welt der Mitmenschen pflichtschuldigst alles, alles Gute zu.......... wünschen und versucht sich nun mit einem Silbenrätsel aus der Affäre zu ziehen?

Na ja, das Letztere wäre immerhin möglich, wenn man sich die Buchstaben der zwei Silben ansieht:

Das könnte doch heißen WUNDERSCHÖNE WEIHNACHTEN und damit wären auf einen Schlag alle zufrieden, denn wer wünschte sich diese nicht!?

Oder WUNDERBAR WEICH, das wäre doch auch angebracht, wenn wir an die wärmenden Daunendecken in unserem Bett denken, oder an eine liebende Frau oder an meterhohen Pulverschnee, durch den wir auf Schiern von einem Gipfel unsere Spur leicht schwingend tief hinunter ins Tal ziehen!?

Oder - wenn wir die zwei Silben vertauschen - auch das ist erlaubt - dann haben wir als grössten Wunsch ein WEISSES WUNDER in den kommenden Tagen!?

Oder einen ganz besonderen WEIN WUNSCH!?

Oder steht uns der Sinn nach WEISEN WUENSCHEN!?

Nun, alles ist möglich und auch alles würde ich gerne in der einen oder anderen Form den geschätzten Lesern wünschen, je nachdem, was sie davon am meisten brauchen, wünschen oder wollen und zwar allen Lesern, Schreibern, Kommentatoren und Trollen, Redakteuren und Supervisoren, meinen ärgsten Feinden und Freunden, auch dem Ochs und dem Esel und sowieso auch all den Millionen Ungläubigen in aller Welt, ganz gleich, von welcher Religion sie sich gerade befreit haben.

Es steckt jedoch auch noch etwas Anderes hinter diesem Silbenrätsel, das jedoch darf jeder für sich lösen oder herausfinden und dieses WU WEI wäre auch sehr oft ein gangbarer Weg in Auseinandersetzungen. Ich trage dazu nur ein Zitat bei und ein beliebtes Mantra von mir.

Das Zitat stammt von LAOTSE:

"Reize das Böse nicht und es wird von selbst verschwinden."

Und nun mein Mantra: "Liebe das Böse gut."

Und zum Abschluss:

"Mit dem du dich tausend Mal geprügelt und zehntausend Mal gestritten hast, setze dich am letzten Tag des Jahres einträchtig zum Essen nieder." (aus China)

Inspiriert wurde ich zu meinem Beitrag durch das Buch von BERNHARD MOESTL: "Denken wie ein Shaolin"- erschienen im Knaur-Verlag.

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Iris123

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berridraun

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