Von POMMES LEIBOWITZ | Die letzten Jahrzehnte sind geprägt von Weltuntergangsszenarien: Neue Eiszeit (70er Jahre), Ozonloch (80er), Waldsterben (80er), globale Erwärmung (90er), Bienensterben (seit 2006), und wieder neue Eiszeit (ganz aktuell, NASA-Erkenntnisse).

Warum die Klimadiskussion so hysterisch und in weiten Teilen völlig unwissenschaftlich geführt wird, und warum sich zu allen Zeiten und Orten die Mehrheit der Wissenschaftler, vor allem aber die Mainstream-Meinung geirrt hat (wie schon alleine die obigen Beispiele/Fehleinschätzungen zeigen), soll hier untersucht werden.

Abkühlungstrend

Der seit über 2000 Jahren bestehende Abkühlungstrend. Quelle: Uni Gießen

„Wir konnten nun zeigen, dass die großräumigen Klimarekonstruktionen, die auch vom internationalen Klimarat ‚IPCC‘ verwendet werden, den langfristigen Abkühlungstrend über die letzten Jahrtausende unterschätzen.“

Prof. Luterbacher (Uni Gießen)

70er Jahre – Neue Eiszeit drohte

Die Vorhersagen damals waren fast identisch mit den heutigen: Punkt ohne Wiederkehr, Ende der Zivilisation. Nur halt durch Kälte statt durch Wärme. Auch damals war sich die Mehrheit der Wissenschaftler einig. Inzwischen wurde sie abgesagt, weil sich globale Erwärmung besser vermarkten lässt. Im Gegensatz zur Eiszeit, die primär Europa träfe (nicht schade drum), trifft die globale Erwärmung primär die dritte Welt, und das ist natürlich unfair und erlaubt jede Menge moralische Empörung, also den Treibstoff heutiger Politik.

Was in der Erinnerung der Menschen blieb, ist die Angst vor dem womöglich menschenverursachten Weltuntergang.

80er Jahre – Das Ozonloch

Es gab Visionen von einer Zukunft, in der Menschen das Haus nicht mehr verlassen können, ja womöglich alles Leben verbrennt. Inzwischen schließt sich das Ozonloch wieder und dürfte spätestens 2050 kein Thema mehr sein. Was tatsächlich die Ursachen dieses Spuks waren, wird sich nie klären lassen.

Was in der Erinnerung der Menschen blieb, ist die Angst vor dem menschenverursachten Weltuntergang.

80er Jahre – Das Waldsterben

Ähnlich wie beim Ozonloch gab es eine große Hysterie, angeblich war ein Drittel des Waldes in Deutschland schon geschädigt. Stirbt der Wald, stirbt der Mensch. Im Nachhinein stellten sich viele der Schäden als Fehldeutung heraus. Es gab Schäden, wird es immer geben, aber das „große Waldsterben“ blieb aus. Tatsächlich handelte sich um regionale Ereignisse mit unterschiedlichsten Ursachen.

2003 erklärte die Grüne Landwirtschaftsministerin Renate Künast das Waldsterben für beendet.

Was in der Erinnerung der Menschen blieb, ist die Angst vor dem menschenverursachten Weltuntergang.

Seit den 90ern – Die (menschenverursachte) globale Erwärmung

Es ist eine von den Massenmedien verbreitete Mär, dass die Mehrheit der Wissenschaftler der These vom menschlichen Einfluss auf die globale Erwärmung zustimmen würde. Es ist nur so, dass inzwischen viele Wissenschaftler auf diesen von Medien und Politik losgetretenen Zug aufgesprungen sind. Das ermöglicht Schlagzeilen, Buchveröffentlichung, Forschungsaufträge, Gutachten, Arbeitsplätze, politische Profilierung usw.

Der Glaube an eine unabhängige Wissenschaft ist ebenso naiv wie der an eine unabhängige Rechtsprechung. Wer eine Professur will, wer Aufträge will, der muss sich an den Mainstream anpassen und mit Veröffentlichungen vorsichtig sein.

Und wieder wird der Weltuntergang prognostiziert, ein Punkt ohne Wiederkehr erwähnt. Und wieder entsteht eine zunehmende Hysterie. Was den Punkt ohne Wiederkehr angeht: Wieso sinkt der CO2-Anteil in der Atmosphäre seit Jahrmillionen kontinuierlich und wieso gab es nicht damals schon, bei wesentlich höheren Werten, eine Kettenreaktion?

Die kontinuierliche Abnahme der CO2-Konzentration. Quelle: Bildungsserver

Wer sich für Fakten und Statements unabhängiger Wissenschaftler zum Klimawandel interessiert, der kann bei SpiegelTV (älterer Beitrag, vor der Politisierung des Themas) und darunter in einer einstündigen Dokumentation fündig werden (danke an @Zaungast_01 ):

Der Klimaschwindel - SpiegelTV

Umfangreiche Doku mit einigen der profiliertesten Wissenschaftlern

Seit 2006 – Das Bienensterben

Die These vom Bienensterben macht die Runde. Stirbt die Biene, stirbt der Mensch. Tatsächlich gab es regional starke Rückgänge, andernorts dafür aber ebenso starke Zunahmen von Bienenvölkern. Wissenschaftlich konnte ein globales Sterben der Bienen, zumal menschenverursacht, nie nachgewiesen werden.

Was in der Erinnerung der Menschen blieb, ist die Angst vor dem menschenverursachten Weltuntergang.

Ganz aktuell – Neue Eiszeit droht (NASA-Erkenntnisse)

Wurde noch 2018 von Wissenschaftlern verbreitet, dass eine eventuelle neue Eiszeit wegen der Klimaerwärmung ausfallen wird, so wird jetzt von Nasa-Wissenschaftler ab 2030 eine kleine Eiszeit vorausgesagt. Mit fatalen Folgen für die Menschheit, insbesondere Europa. Aber vielleicht haben wir ja Glück, und sie neutralisiert sich mit der globalen Erwärmung.

https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/neue-eiszeit-neue-eiszeit_id_8487796.html

Die Psychologie des Weltuntergangs

Seit es Politik und ihre frühe Form, die Religion gibt, wird mit dem Weltuntergang gespielt. Das Schüren von Ängsten, oder das Aufspringen auf und Verstärken von bestehenden Ängsten, verheißen bereitwillige Zuhörer, Aufmerksamkeit und letztlich Macht. Sintflut, Sonnenfinsternis, Naturkatastrophen und schließlich globale Erwärmung. Es ist das immer gleiche Muster: Die Strafe Gottes (oder der Natur) für angebliche Fehler der Menschen.

Auch die Medien verkaufen sich so. Eine Schlagzeile über den drohenden Weltuntergang macht sich immer besser, als ein nüchterner Bericht über Wissenschaftler, die sich uneins sind, die bereitwillig bekennen, dass weder die verfügbaren Daten noch die betrachteten Zeiträume ausreichen, um eindeutige Einschätzungen zu leisten. Die zudem aus geschichtlicher Erfahrung wissen, dass Wissenschaft sich fast immer irrt und ihre Effektivität nur aus der Tatsache bezieht, zurückliegende Irrtümer immer wieder zu revidieren, an neue Erkenntnisse anzupassen. Sowas alles interessiert doch keine Sau.

Auch Bücher und Filme verkaufen sich natürlich besser, wenn sie in drastischen Bildern und Farben diverse Weltuntergangsvisionen inszenieren. Da ist es dann egal, ob die Erde erfriert, ertrinkt oder anfängt zu kochen. Hauptsache wir gehen alle drauf.

Und diese drastischen Bilder aus Film und Kunst, zusammen mit den zurückliegenden wissenschaftlichen Irrtümern (oben aufgezählt), die bereiten den Boden für bewusste und unbewusste Ängste, die unser Denken und Handeln, auch das der Wissenschaftler, beeinflussen. Leider, denn nur, wer einen kühlen Kopf bewahrt, wird auf zukünftige Gefahren konstruktiv reagieren können.

Quellen:

https://www.uni-giessen.de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm156-12

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

http://www.science-skeptical.de/klimawandel/unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/0010011/

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https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/neue-eiszeit-neue-eiszeit_id_8487796.html

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

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