Demnächst: Referenden in Oberkärnten und Südtirol

Stellen wir uns folgendes vor: Slowenische Einheiten überschreiten den Seebergsattel und fragen die Leute in Eisankappel und Bleiburg, ob sie sich nicht der Republik Slowenien anschließen wollen. In Österreich würden wir empört reagieren, Slowenien sagt indes: Es ist eine historische Tatsache, dass sich in vielen Gemeinden viele Bewohner als Slowenen definieren, und die sollte man fragen.

Aber wir Österreicher sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen. Wir marschieren in Südtirol ein und ziehen im Pustertal und bis zur Salurner Klause von den Höfen der Tschurtschenthaller zu den Höfen der Fischnaller und fragen sie, ob sie nicht zurück in den Schoß Österreichs kommen mögen. Jetzt wäre ein guter Zeitpnkt dazu, schließlich kommt in Italien eine "postfaschistische" Politikerin an die Macht, da darf man schon mal seinen Status als Schutzmacht der deutschsprachigen Minderheit ausspielen. Die haben historisch gesehen die Not in Dosen, wenn sie von italienischen Faschisten hören. Die wiederum rotieren wie ein Kreisel, wenn die italienische Oberhoheit über Alto Adie angezweifelt wird.

Das die beiden Beispiele völkerrechtliche Wahnsinnstaten wären, wissen wir. Das "Referendum", das die russischen Besatzer im Osten der Ukraine durchführen, passt da gut dazu.

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BlackView

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hofnarr

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