Berthe Morisot - die Malerin des Lichts

Das Musée d'Orsay zeigt vom 4. Juli bis 22. September diesen Jahres, 73 Bilder dieser Malerin. Das ist eine erkleckliche Anzahl, denn viele ihrer Bilder befinden sich im Privatbesitz. Hätte Licht eine Tastatur, wäre sie für meine weltbekannte Pianistin der Helligkeit und des Lichteinfalls.

Eine Kurzbeschreibung der Künstlerin: Berthe Marie Pauline Morisot (* 14. Januar 1841 in Bourges; † 2. März 1895 in Paris), auch Berthe Manet, war eine französische Malerin des Impressionismus. Sie lehnte allerdings den konventionellen Stil ihres Lehrers ab und entschied sich für die impressionistische Art der Malerei.

(Die Künstlerin um 1872)

Eine enge Freundschaft verband sie mit dem Maler Édouard Manet, der sie zwischen 1868 und 1874 wiederholt porträtierte. Bei aller Annäherung an Manet bewahrte sie jedoch einen selbständigen Stil, häufig geprägt von lichthaltigen Farben und einer starken Betonung graphischer Mittel.

Ihr Spiel mit dem Licht: Die Wiege von Berthe Morisot, 1873

Berthe Morisot war die erste Frau in der Gruppe der Impressionisten. 1874 nahm sie mit neun Werken an der ersten Impressionistenausstellung teil und war bis 1886, mit Ausnahme von 1879, an allen Ausstellungen dieser Gruppe vertreten.

Das Bad von Berthe Morisot, 1885/1886, Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown, Mass. USA

Jean-Auguste-Dominique Ingres und Jacques-Louis David unterrichteten junge Frauen in Malerei. Professioneller Kunstunterricht, wie er in renommierten Kunstschulen angeboten wurde, stand Frauen damals dagegen nicht offen. Erst 1897 gab die École des Beaux-Arts als erste Kunstakademie Frankreichs der großen Nachfrage von Frauen für ein Kunststudium nach.

Étendre le linge dehors pour qu'il sèche von Berthe Morisot, 1875, National Gallery of Art, Washington, D. C.

Künstler wie Monet, Manet, Renoir, Bazille oder Sisley hatten mit ihrer von den konservativen Akademien abweichenden Kunstauffassung geringe Chancen, auf dem offiziellen Pariser Salon ausgestellt zu werden. Sie hatten deswegen bereits 1863 ihre Bilder im Aufsehen erregenden Salon des Refusés (Kunstausstellung der Abgelehnten) gezeigt.

Morisots Werk zeichnet sich durch seine Farbkompositionen aus. Am 2. März 1895 starb Morisot in Paris an einer Lungenentzündung.

Kornfeld, etwa 1875

Eugène Manet auf der Isle of Wight, 1874

Rückenansicht einer jungen Frau in Festkleidung, 1875−1880

Lust auf mehr: Paris ruft !

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Quellen: Morgenjournal vom 4.7.2019

Wikipedia

Homepage Musee d'Orsay

Stockrosen, 1880

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