Das Bild ist von der Grazerin Inge Morath: Aus ihrer Biografie: Die als Ingeborg Mörath geborene Tochter zweier Naturwissenschaftler zog mit ihren Eltern in den 1930er Jahren, bedingt durch deren Berufstätigkeit, zunächst nach Darmstadt und später nach Berlin. Bevor sie dort zum Studium der Romanistik und Sprachwissenschaften zugelassen wurde, leistete sie einen einjährigen sozialen Einsatz an einem Kindergarten in einem Berliner Arbeiterbezirk. Morath konnte gerade noch ihr Staatsexamen ablegen, bevor sie für einen „kriegswichtigen“ Betrieb in Berlin Tempelhof arbeitsverpflichtet wurde. Infolge eines Bombenangriffs auf den Betrieb schloss sich Morath einem Flüchtlingszug nach Österreich an, wo sie unter Mühen ihr Elternhaus wiederfand. Sie arbeitete zunächst als Journalistin in Salzburg, wo seit 2008 auch ein Platz nach ihr benannt ist, sowie danach in Wien. Unterstützt vom Fotografen Ernst Haas konnte sie 1949 nach Paris übersiedeln, wo sie für die Fotoagentur Magnum Texte erstellte. Dort lernte Morath die Faszination der Fotografie kennen. 1951 beschloss sie ihre Fotografie-Ausbildung in London mit einem Praktikum bei Simon Guttmann. Von 1962 bis zu ihrem Tod war sie mit dem Schriftsteller Arthur Miller verheiratet, den sie bei den Dreharbeiten zum Film Misfits mit dessen damaliger Ehefrau Marilyn Monroe kennengelernt hatte. [Wiki]

Trude Fleischmann: Aus ihrer Biografie: Sie stammte aus einem bürgerlichen, assimilierten jüdischen Elternhaus. Nach der Matura studierte sie kurzzeitig Kunst in Paris. Von 1913 bis 1916 absolvierte sie eine Ausbildung in der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Nach einem kurzen Praktikum bei Madame d’Ora machte sie ihre Berufsausbildung im Atelier von Hermann Schieberth (1876–1948). Anfang 1920 eröffnete sie ein eigenes Atelier in der Nähe des Wiener Rathauses.

Schnell wurde Fleischmann zu einer der gefragtesten Porträtfotografinnen Wiens. In ihrem Atelier machte sie Aufnahmen von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Kultur, darunter Peter Altenberg, Gustinus Ambrosi, Alban Berg, Wilhelm Furtwängler, Karl Kraus, Hedy Lamarr, Adolf Loos, Tilly Losch, Alfred Polgar, Max Reinhardt, Schauspieldynastie Thimig, Hilde Wagener, Bruno Walter, Paula Wessely, Grete Wiesenthal und Stefan Zweig. Es entstanden auch Tanz- und Aktaufnahmen. Berühmt wurde Fleischmann mit ihren als skandalös empfundenen Aktfotografien der Tänzerin Claire Bauroff. [Wiki]

(Adolf Loos und Peter Altenberg)

Stefanie Mooshammer, aus ihrer Biografie: Moshammer wuchs im 11. Wiener Bezirk als Tochter einer Lehrerin und eines Polizeibeamten auf. Vom Gymnasium wechselte Moshammer an eine Wiener Modeschule, um dort mit dem Berufsziel Modedesignerin Textildesign zu studieren. Mit neunzehn Jahren besuchte sie das Kolleg Grafikdesign an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, um sich dem Kommunikationsdesign zuzuwenden. Dort gab es eine Fotografieklasse und einen Lehrer, der ihr die Welt der Fotografie näher brachte. Anschließend absolvierte Moshammer den Bachelor-Studiengang Grafik-Design und Fotografie an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Im Anschluss daran widmete sich Moshammer dem Bachelor-Lehrgang Advanced Storytelling an der Dänischen Schule für Medien und Journalismus in Aarhus. [Wiki]

Annie Leibovitz, eigentlich Anna-Lou Leibovitz, (* 2. Oktober 1949 in Waterbury, Connecticut) ist eine US-amerikanische Fotografin. Sie zählt zu den bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der Welt. Ihre aufwendig inszenierten Fotoporträts von vielen US-Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur machten sie selbst weltberühmt. [Wiki]

Marianne Breslauer Feilchenfeld, aus ihrer Biografie: „Sehr weiblich“ nannte Marianne Breslauer Feilchenfeldt ihre Fotos, als sie sie 1982 in ihrer ersten eigenen Retrospektive in Zürich begutachtete. Sie wunderte sich, „jetzt, nachdem ich meine eigene Ausstellung gesehen habe, weiß ich plötzlich, dass ich ja wirklich etwas gezeigt habe, was heute total verloren gegangen ist.“

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/feature/marianne-breslauer-feilchenfeldt/beruehmte-fotografinnen

Grete Stern, Biografisches: Sie ist der »ringl« von »ringl+pit«: Weil »Stern+Rosenberg« so sehr nach »jüdischer Kleidermanufaktur« (zit. n. Mandelbaum) klinge, taufen Grete Stern und Freundin Ellen Auerbach (geb. Rosenberg) ihr 1930 eröffnetes Berliner Fotostudio für Werbe- und Portraitfotografie kurzerhand nach ihren Kosenamen aus juvenilen Tagen.

Reich werden sie mit dem Studio nicht. Berühmt schon gar nicht: Ihre bisweilen surrealistisch montierten Werbeentwürfe sind zu ironisch. Zu experimentell für das meist verzopfte Unternehmertum der Weimarer Republik. Und als sich 1933 endlich erste, schleppende Erfolge abzeichnen, müssen beide Deutschland verlassen.

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/feature/grete-stern/beruehmte-fotografinnen

Ihre Fotos erinnern mich ein bisserl an Vladimir Kush:

Lotte Jacobi aus ihrem Leben: Am 29. September 1935 erreicht die Fotografin Johanna Alexandra Jacobi, genannt Lotte Jacobi, New York. Im Gepäck: Eine Rückfahrkarte, die sie erst 27 Jahre später einlösen wird. Auf der Flucht vor den NationalsozialistInnen muss sie fast ihr gesamtes Hab und Gut in Berlin zurücklassen, auch einen großen Teil ihres einzigartigen Foto-Archivs. Sie steht vor dem Nichts. Doch die selbstbewusste Frau mit dem ansteckenden Lachen glaubt an sich, ihr künstlerisches Talent. »I was to be a photographer« sagt sie rückblickend.

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/feature/lotte-jacobi/beruehmte-fotografinnen

Last but not least - denn sonst fände ich kein Ende: Tina Modotti:

Die Rolle Tina Modottis innerhalb der internationalen kommunistischen Bewegung wird bis heute sehr unterschiedlich beurteilt. Entweder gilt sie als knallharte stalinistische Agentin oder als unermüdliche, liebevolle Pflegerin der Kranken und Verfolgten im spanischen Bürgerkrieg.

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/feature/tina-modotti/beruehmte-fotografinnen

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Der hat doch einen an der Klatsche!

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Nonplusultra

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ManoloS

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