Ge-lack-meiert !? Aber niemals nicht ?!

Schon lange eine Herzensangelegenheit von der Latti und mir, Euch ein paar Malerinnen in Erinnerung zu rufen. Ich habe bis jetzt keine gscheite Einteilung gefunden, also poste ich sie in der Reihenfolge, in der sie mir durchs Hirn blitzen.

Da wäre einmal Frida Kahlo: Ich mag nicht alle Bilder von ihr, vor allem die, in denen sie ihre Schicksalsschläge zu verarbeiten sucht. Aber ich mag ihre prächtigen, satten und mich fröhlich machenden Farben und ich mag auch den Film:

Eine Doku:

Aus Ihrer Wiki: Frida Kahlo de Rivera (* 6. Juli 1907 in Coyoacán, Mexiko-Stadt, als Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderón; † 13. Juli 1954 ebenda) war eine mexikanische Malerin. Sie zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus, wobei ihr Werk bisweilen Elemente der Neuen Sachlichkeit zeigt.

Ich mag Paula Modersohn-Becker: Die Kunstexperten mögen einer nur Kunstliebhaberin verzeihen, aber in ihren Arbeiten sehe ich immer wieder ein bisserl Schiele, Gauguin, Egger-Lienz und auch Klimt durchblitzen. Bilder, die mich besonders ansprechen:

https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lcby-22t-564c.jpg

https://www.bilder-hochladen.net/files/lcby-22u-75ff.jpg

Aus ihrer Wiki: Paula Modersohn-Becker (* 8. Februar 1876 in Dresden-Friedrichstadt als Minna Hermine Paula Becker; † 20. November 1907 in Worpswede) war eine deutsche Malerin und eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus. In den knapp 14 Jahren, in denen sie künstlerisch tätig war, schuf sie 750 Gemälde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen, die die bedeutendsten Aspekte der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in sich vereinen.

Keiner der bisher genannten Künstlerinnen könnte ich den Vorzug geben, auch ihr nicht: Berthe Marie Pauline Morisot (* 14. Januar 1841 in Bourges; † 2. März 1895 in Paris), auch Berthe Manet, war eine französische Malerin des Impressionismus.

Sie entstammte einer wohlhabenden französischen Familie und erhielt Privatunterricht im Malen und Zeichnen. In den 1860er Jahren war sie eine Schülerin von Camille Corot. Sie lehnte allerdings den konventionellen Stil ihres Lehrers ab und entschied sich für die impressionistische Art der Malerei. Eine enge Freundschaft verband sie mit dem Maler Édouard Manet, der sie zwischen 1868 und 1874 wiederholt porträtierte. Bei aller Annäherung an Manet bewahrte sie jedoch einen selbständigen Stil, häufig geprägt von lichthaltigen Farben und einer starken Betonung graphischer Mittel. Berthe Morisot war die erste Frau in der Gruppe der Impressionisten.

Auch über sie habe ich einen Film gefunden:

Ebenfalls hoch in meiner Gunst: Marianne von Werefkin (russisch Марианна Владимировна Верёвкина / Marianna Wladimirowna Werjowkina, wiss. Transliteration Marianna Vladimirovna Verëvkina; * 29. Augustjul./ 10. September 1860greg.[1] in Tula, Russisches Kaiserreich; † 6. Februar 1938 in Ascona, Schweiz) war eine russische Malerin, die für den deutschen Expressionismus Herausragendes leistete.

Genial: Das Capriccio Italienne von Tschaikowsy mit ihren Werken zu schmücken:

Ihr alle kennt Niki de Saint Phalle: Ihr kennt ihre Nanas, ihr kennt ihren Strawinsky-Brunnen, Ihr kennt vielleicht sogar ihren Park in der Toskana, was soll ich noch über sie sagen ?

Hier ihr Garten:

Ich liiiiiiiiiiiiebe Georgia O'Keefe !! Böse Zungen sagen ihr nach, sie hätte in manchen ihren Bildern den weiblichen Genitalbereich nachempfunden. Na und wenn ? - Ihre Arbeiten sind so phantastisch, dass man ihr was weiß ich was unterstellen könnte.

Gefährliche Drohung: Fortsetzung folgt schon, Latti ?

@gloriaviennae - vielen Dank für Marie Bashkirtseff:

Marie Bashkirtseff (24. November 1858, Gawronzi bei Poltawa, Ukraine - 31. Oktober 1884, Paris).

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Marie Bashkirtseff entschliesst sich im Oktober 1877 mit der Anmeldung an die Académie Julian in Paris endgültig für eine Ausbildung zur professionellen Künstlerin, davor ist sie jahrelang zwischen dem Wunsch nach einer "mondänen" Lebensführung und ihrem künstlerischen Ich hin und her gerissen.

Marie will berühmt werden und in der Gesellschaft eine Rolle spielen; lange Zeit erscheint ihr eine glänzende Heirat und ein Aufstieg in die höchsten gesellschaftlichen Kreise erstrebenswert.

Sie ist vielseitig begabt, hochintelligent und unterfordert, sie spricht fünf lebende Sprachen sowie Latein und Griechisch. Ihre Stimme ist so schön, dass sie ernsthaft erwägt, sich zur Sängerin ausbilden zu lassen. In ihrer Familie gilt sie von früh an als etwas Besonderes und wird vergöttert. Man erwartet aber auch, dass sie die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllt und einen Platz in der guten Gesellschaft erobert.

Unter ihrem dafür gewählten Pseudonym Pauline Orell schreibt sie für die von Auclert herausgegebene Zeitschrift La Citoyenne Artikel über die Schwierigkeiten einer professionellen Ausbildung für Frauen und schonungslose Kunstkritiken auch über Werke anerkannter Maler.

Sie arbeitet oft acht bis zehn Stunden wie besessen im Atelier. Neben Porträts entstehen Genreszenen und Marie interessiert sich zunehmend für sozialkritische Themen und bringt dies auch in dementsprechenden Bildern zum Ausdruck.

Schon 1874 zeigten sich erste Anzeichen der Tuberkulose, die sich trotz Kuren und Hausmitteln immer mehr verschlimmerte. Geschwächt durch Lungenentzündung und Fieber stirbt Marie kurz vor ihrem 26. Geburtstag.

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Marie Bashkirtseff malt viele Porträts, darunter sehr viele Frauenporträts.

Besonders aufgefallen ist mir eine "Serie" mit dem Titel "Lächeln":

Darin porträtiert sie das Lächeln eines Kleinkindes, eines Mädchens und einer Frau - im Wandel der Jahre.

Aber auch wunderbare Naturbilder und Bilder mit diversen Szenen zählen zu ihren Werken.

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Ein ihr zugeschriebener Ausspruch gefällt mir übrigens sehr:

"Wir sollten Hunde lieben - und nur Hunde! Männer und Katzen sind unwürdige Kreaturen."

Hier noch ein Link ihrer Arbeiten: https://www.google.at/search?q=Marie+Bashkirtseff&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiRk9eo2IrfAhXC6CwKHSHRDzUQ_AUIDigB&biw=1360&bih=658

@Süval hatte Camille Claude im Gepäck. Ich wusste von ihrer schöpferischen Kraft als Bildhauerin. Dass sie auch gemalt hatte (was eigentlich nahe liegt) war mir nicht präsent.

Dankeschön !!

@Margaretha G Vielen, vielen Dank für Artemisia Gentileschi. Du wusstest über sie: Sie wurde Ende des 16.Jhdts geboren und starb Mitte des 17.Jhdts.

Dies ist ein zusammenfassender Beitrag und über all die Charaktere und ihr Schaffen wurden Bücher geschrieben. Artemisia ist außer als Künstlerin besonders interessant durch ihren großen Prozeß; mit Hilfe ihres Vaters klagte sie den Maler Agostino Tassi der Vergewaltigung an. Viel wurde geschrieben, auch fürs Theater.

Erscheint sie daher selbst als Rachefigur in ihrer Kunst? Es gibt ein Selbstbildnis und viel Biblisches. Hier kann man etliche Werke unter die Lupe nehmen, neben der Madonna mit Kind das Bild "Judith köpft Holofernes".

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Im alphabet.Verzeichnis siehe Gentileschi, am Ende der Kurzbiografie (englisch) sind einige ihrer Werke, die von den Uffizien in Florenz über Wien auf der Welt verstreut sind: http://artchive.com/ftp_site.htm

Ich steuere auch noch einen Link ihrer Werke bei: https://www.google.at/search?q=artemisia+gentileschi&hl=de-AT&authuser=0&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&sqi=2&ved=2ahUKEwjFi_L4hI3fAhVDiqQKHUq5ANIQsAR6BAgEEAE&biw=1360&bih=658

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