Ausländische Opfer rechter Gewalt erhalten ein humanitäres Bleiberecht.

Jetzt kommen die braunen Feuerleger und Hunde-auf-Menschen-Hetzer ins Schwitzen, denn jeder fremdenfeindliche Angriff auf einen Ausländer und jedes Anzünden eines Flüchtlingsheimes kann nun genau den entgegengesetzten Effekt als der gewünschte haben – eine humanitäre und eine clevere Entscheidung.

Thüringen ist Vorreiter und erteilt ab dem 1. Juni eine Duldung von zunächst sechs, Monaten wenn jemand Opfer einer fremdenfeindlichen erheblichen Straftat geworden sind.

Keine Angst, die Voraussetzungen sind eng gefasst, aber immerhin. So muss der Angriff schon aufgrund der Nationalität, Ethnie, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit erfolgt sein, bei Vortäuschen oder Provozieren ist die Duldung ausgeschlossen und die Folgen müssen erheblich sein.

Neben dem humanitären Hintergrund soll so auch gewährleistet werden, dass eine eventuelle Abschiebung von Zeugen das Strafverfahren gegen die Täter nicht platzen lässt.

Endlich einmal eine gute Entscheidung der Politik. Opfer von Gewalt gehören geschützt, egal, welcher Herkunft sie sind. Viele haben schon zu Hause Gewalt erlebt, vom ihrem Staat selbst.

pixabay

Traurig, dass hier dieser Schutz überhaupt notwendig ist.

Die AfD in Thüringen geht natürlich auf die Barrikaden – lasst sie heulen.

https://www.mdr.de/thueringen/thueringen-bleiberecht-fuer-auslaendische-gewaltopfer-100.html

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Aron Sperber

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