Den Sexmob gab es gar nicht!

Die von einem Wirt und Pegida-Sympathisanten behaupteten sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Frankfurt gab es nicht. Die Polizei ermittelt nun gegen den Gastronomen - und die Bild-Zeitung entschuldigt sich für ihre Berichterstattung.

http://hessenschau.de/panorama/fressgass-sexmob-gab-es-nicht,fressgass-silvesternacht-100.html

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"Die in den Raum gestellten Vorwürfe sind haltlos und entbehren jeder Grundlage", sagte ein Polizeisprecher, "dies ergaben die intensiven und umfangreichen Ermittlungen der Polizei." Er bestätigte Medienberichte, wonach Ermittlungen gegen den Gastronomen eingeleitet wurden. Er muss nun um seine Konzession bangen, die überprüft werde.

Irina A., die angegeben hatte in Frankfurt in der Silvesternacht sexuell belästigt worden zu sein, hat zugegeben, dass sie in der fraglichen Nacht gar nicht in Frankfurt war. ............

Es gab keine Notrufe

........... Bis zu 50 arabischstämmige junge Männer hätten Frauen belästigt, Schlägereien angezettelt und Gäste beklaut. Irina A. behauptete, man habe ihr zwischen die Beine und an die Brüste gegriffen.

Rund 900 "größtenteils betrunkene Flüchtlinge", so hieß es im Zuge der Berichterstattung weiter, seien nicht in den Sicherheitsbereich am Mainufer eingelassen worden und daraufhin zur Freßgass weiter gezogen, wo sie angeblich für Ärger sorgten. ............. Allerdings: Andere Gastwirte auf der Freßgass, die von Zeitungen befragt wurden, sprachen von einer ganz normalen Silvesternacht.

Gastwirt sympathisiert mit Pegida, Zeugin war im Ausland

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Ebenfalls in Zweifel gezogen wurde schnell die Glaubwürdigkeit des Gastwirtes. So wurden Facebook-Einträge entdeckt, in denen eine Nähe Mais zur fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung und zur AfD deutlich wurde. Zudem soll er Verbindungen zu den in Frankfurt verbotenen Hells Angels haben.

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"Bild" entschuldigt sich für Berichterstattung

Die Bild-Zeitung entschuldigte sie sich nun. "Mit Bedauern muss die Redaktion feststellen, dass die wiedergegebenen Aussagen und Anschuldigungen der vermeintlichen Opfer in keiner Weise von der Polizei bestätigt werden und gänzlich haltlos sind", hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme des Blatts. Man wolle intern klären, wie es zu der falschen Berichterstattung kommen konnte.

Hier die Presssemitteilung der Staatsanwaltschaft:

http://hessenschau.de/panorama/audio-3924~_story-fressgass-silvesternacht-100.html

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