Die nächste Krise wird kommen.

Die Welt ist derzeit in einer traumatische Situation. Nach Corona wird es wichtig sein, sich daran zu erinnern. Diese Monate werden sich in die DNA der menschlichen Erinnerung einprägen.

Es wird nicht die letzte Krise sein. Krisen werden in der einen oder anderen Form zurück kommen. Ob es Viren sind, die Klimakatastrophe, Versorgungsausfälle oder Wirtschaftskrise; alles was vorstellbar und vieles was nicht vorstellbar ist.

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Dafür müssen wir uns vorbereiten und der Schlüssel dazu ist die globale Zusammenarbeit. Es sind schwere Zeiten, jetzt und in den Krisen der Zukunft. Dafür brauchen wir Veränderung. Im Moment ist eine gute Zeit für Veränderung, gerade deshalb wie die Situation derzeit so schlecht ist.

Für eine effektive Veränderung muss die Welt traumatisiert sein, so traurig das ist.

Vielleicht müssen wir den radikalen Pessimismus den Corona über den Globus legt mit einer gehörigen Portion Optimismus vermengen; nein, kein „vielleicht“; wir müssen es definitiv zu.

Weckt diese Pandemie die Menschheit auf? So schrecklich sie ist, ist sie vielleicht notwendig um uns für die Zukunft besser organisieren zu können.

Die letzten Jahre waren immer wieder von aufkommenden Epidemien geprägt. Wir konnten sie eindämmen; so eindämmen, dass sie den Westen nicht betreffen. Gerade der Westen, der alle Vorteile aus der Welt für sich einvernimmt, ist diesmal auch betroffen. Corona ist die Ebola der Reichen. Dieses Mal können sich die Reichen die Katastrophe nicht vom Leib halten. Einzig dieser Umstand wird uns wachrütteln.

Es ist mehr als traurig, dass wir solche Katastrophen brauchen um aufzuwachen. Kein Preis der Welt ist es wert. Wir können Katastrophen nicht in „Preiswerten“ berechnen, aber wir taten es bislang oft genug. Wir können nicht einen Preis festlegen, den wir bereit sind zu zahlen um sie zu verhindern oder ein Limit ab dem es „wert“ wäre sie einzugehen.

Diese Katastrophe ist nun einmal passiert und wir müssen den „Preis“ bezahlen. Aber wir sollten die Katastrophe auch nutzen. Wir sollten für die Zeit nach Corona unsere Lehren ziehen; und zwar jetzt!

Corona wird nicht das Ende das Kapitalismus sein, aber vielleicht das Ende des Kapitalismus sein, so wie wir ihn kennen. Wir werden viel mehr internationale Kooperation brauchen. Und wir werden erkennen, dass die Entwicklung so nicht weitergehen kann.

Der „Markt“ und das „nationalstaatliches Handeln“ haben die Welt von sich abhängig gemacht. Wir fühlen uns davon abhängig wie der Raucher von der Zigarette.

Wenn jetzt eines klar wird, dann der Umstand, dass diese zwei Parameter für die Zukunft nicht mehr ausreichen werden.

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