Die Wahrheit übers Klopapier

Die meisten Menschen denken nicht mal an die Möglichkeit, dass Klopapier für die Gesundheit schädlich sein könnte. Zugegeben, wenns ums Klopapier geht, dann möchten wir das weicheste und weißeste Papier, das zu haben ist. Aber genau gesehen, ist dieses Papier das für unseren Körper am giftigsten. In industriellen Papierprodukten sind bis zu 100.000 Chemikalien enthalten.

Tatsächlich! Eines der schlimmsten davon ist Chlor. Es ist in nahezu jedem Papierprodukt vorhanden, das wir täglich nutzen; von Babywindeln über Papierhandtücher, Kaffeefilter, Milchkartons usw. Diese giftigen Substanzen dringen durch die Haut ein und gelangen ins Blut. Dummerweise werden die meisten konventionellen Toilettenpapiere mit Chlorbleiche hergestellt. Die Chlorbleiche verursacht beim Herstellungsprozess Dioxine und Furane. Diese Gifte sammeln sich im Körper an und sind alles andere als förderlich für die Gesundheit.

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Habt ihr euch jemals gefragt, warum Klopapier so weiß ist? Sollte es nicht braun sein, weil es ja aus Holz gemacht ist? Die Papierindustrie nutzt Chlor, um es zu bleichen. Dieser Prozess produziert viele krebserregende Substanzen, so wie diese Dioxine und Furane, welche sich auch in der Luft wie fast sonstwo überall verbreiten. Schon niedere Belastungen werden mit vielen gesundheitlichen Folgen, wie Krebs, Hormonentgleisungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeitsstörungen und angeborene Missbildungen, in Verbindung gebracht. Dioxin kann nicht durch unseren Körper ausgeschieden werden; es sammelt sich über eine lange Zeit an und verursachte dann Gesundheitsschäden. Viele Studien haben den Zusammenhang zwischen hohen Dioxinwerten am Arbeitsplatz und einem steigenden Krebsrisiko festgestellt. Wenn ihre euern Kaffee mit herkömmlichen Filterpapier herstellt, werden 40 bis 70% der Dioxine im Filter in den Kaffee ausgespült.

Es wird angenommen, dass gebleichtes Papier eines der krebserregendsten Stoffe in unserem Alltag ist.

Das „Lexikon für Klopapier“ sagt es deutlich: „Viele Papierhersteller nutzen chlorbasierte Bleiche um ihren Produkten die weiße Farbe zu verleihen. Diese Chemikalien reagieren mit den organischen Molekülen im Holz und in anderen Fasern und erzeugen dabei viele gifte Nebenprodukte, inklusive Dioxin. Chloriertes Klopapier enthält die höchste Belastung an Furanen von allen kosmetischen Geweben. Dioxin, ein Nebenprodukt des Bleichens, ist eines der giftigsten menschengemachten Chemikalien. Einmal in die Umwelt verbracht verbleibt es dort beständig, denn weder Bakterien noch anderen Umwelteinflüsse können es effektiv zersetzen.

Weitere Chemikalien die im Klopapier vorhanden sind:

Bisphenol A (BPA): Studien aus 2012 aus den USA besagen, dass BPA in hohen Konzentrationen im Klopapier vorhanden sind; übrigens auch in recyceltem.

Formaldehyde: werden verwendet um die Reißfestigkeit bei nassem Papier zu verbessern und andere günstige Eigenschaften zu gewährleisten. Formaldehyd ist auch als krebserregender Stoff eingestuft.

Dabei gibt es weit umweltfreundliche Verfahren Papier zu bleichen, so z.B. die Sauerstoffbleiche, die allerdings ist teuer und nicht ganz so effektiv. Für weißes Recyclingpapier wird durch die im Altpapier vorhandene Farbreste gar mehr an Chlorbleiche gebraucht.

Wer sich seinen Hintern gefahrlos säubern will, der hat weitere Optionen:

- Ungebleichtes Klopapier das völlig „natürlich“ belassen wird. Im Komfort und der Weichheit steht es allerdings nicht auf dem Siegertreppchen.

- Sauerstoffgebleichtes Klopapier, die oft mit dem Blauen Engel oder anderen Umweltzeichen ausgezeichnet sind (im Zweifelsfall sollte man aber bei der Supermarktleitung oder dem Hersteller nachfragen)

- die orientalische Weise des Toilettengangs, was voraussetzt, dass nach der Sitzung auf der Schüssel, die Hände ausgiebig gewaschen werden; was bei manchem Europäer durchaus in Zweifel zu ziehen ist.

Auch wichtig zu wissen:

-Im Golfkrieg nutzt das US-Militär Tarnfleck-Klopapier; auch im ihre Panzer zu tarnen.

- Im Schnitt nutzt jeder 20.000 Blatt Klopapier im Jahr

- Die ersten Nutzer von Klopapier waren die Ägypter im Mittelalter, die die Stoffbinden von alten Mumien verwendeten.

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