Es wird Zeit für ein neues Weltbild!

Die Sonne kreist um die Erde? Von den alten Griechen, von Astistoteles und Ptolemäus, bis in die Renaissance hinein, 1800 Jahre lang, war dies die gängige Weltsicht. Auch damals wurde schon davon ausgegangen, dass die Erde eine Kugel ist. Diese Weltsicht war zwar nicht ganz schlüssig, aber es fanden sich Lösungen. Die scheinbar rückläufigen Planetenbahnen wurden mit der Epizykeltheorie erklärt. Sie beschreibt Schleifenbahnen der Planeten, die zwar gut aussehen, aber nicht mit der Gravitation ein Einklang zu bringen sind. Für die damaligen Zwecke war diese Theorie, geozentrisch genannt, ausreichend. Sie wurde mit Kopernikus ad acta gelegt.

Kopernikus brachte der Menschheit bei, dass die Erde um die Sonne kreist. Das heliozentrische Weltbild. Die Erde und die Planten kreisen um die Sonne. Die Sonne sei ein Fixstern der, wie der Name schon sagt, fix im Universum steht. Gegenüber dem geozentrischen Weltbild war das heliozentrische Weltbild wesentlich einfacher. Die Berechnung der Planetenlaufbahnen wurde einfacher. Aber mit der Kirche entstand ein Konflikt um die religiösen Vorstellungen von der Rolle des Menschen und seinem Ort im Universum. Dass die Erde nicht im Zentrum stehe und darüber hinaus selbst in Bewegung sei, erschien lange Zeit nicht annehmbar. Galileo bekam das spüren.

Giordano Bruno erklärte den Weltraum für unendlich und von ewiger Existenz, was in der logischen Folge dann auch das Jüngste Gericht ausschießt. Er ging damit weit über die Erkenntnisse von Galileo hinaus. Giordano Bruno zahlte mit seinem Leben. Im Jahre 2000 erklärte die katholische Kirche seine Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen immerhin als Unrecht.

Heute wissen wir, dass Galieo und auch Giordano Bruno Recht hatten. Das Universum wird mittlerweile als unendlich und ewig angesehen. Erst die physikalische Grundlagenforschung seit wenigen Jahren stößt weitere, bislang unbekannte Tore auf; bis hin zu Multiversen.

Und wir wissen, dass die Erde weder der Mittelpunkt des Sonnensystems noch der Mittelpunkt des Universums ist. Wir wissen, dass sie ein kleines Staubkorn in einem riesigen Universum ist, die ihre Bedeutung lediglich durch die egozentrische Weltbild seiner angeblich weitest entwickelten Lebensform in den Mittelpunkt gerückt wird.

Dass die Erde und das Sonnensystem Teil einer Galaxie sind und dass das Sonnensystem in den Galaxiearmen um ein Zentrum, in dem vermutlich ein schwarzen Loch existiert, kreist ist auch schon bis in die populäre Wissenschaft durchgedrungen. Eine Umdrehung im Spiralarm um das schwarze Loch dauert etwas 250 Millionen Jahren und das mit einer Geschwindigkeit von 70.000 km/h. Wie sich aber die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne und das Sonnensystem um das Zentrum der Milchstrasse bewegt, zeigt dieses Video. Es ist eine Vorwärts-Rotation.

https://youtu.be/0jHsq36_NTU

Auch die Milchstrasse rotiert nicht einfach nur um den Mittelpunkt, um ihr schwarzen Loch. Sie bewegt sich mit etwa 2 Millionen km/h auf die Andromedagalaxis zu und wird sich wohl in 2 Milliarden Jahren mit ihr vereinen. Auf diesem Weg flattert und bewegt sich senkrecht auch zur ihrer galaktischen Scheibe. Man stelle sich das vor, wie ein Auto in Ufo-Form auf einer Schlaglochpiste.

https://arxiv.org/abs/1302.2468

Aber schaut selbst:

Auch die Milchstrasse rotiert nicht einfach nur um den Mittelpunkt, um ihr schwarzen Loch. Sie bewegt sich mit etwa 2 Millionen km/h auf die Andromedagalaxis zu und wird sich wohl in 2 Milliarden Jahren mit ihr vereinen. Auf diesem Weg flattert und bewegt sich senkrecht auch zur ihrer galaktischen Scheibe. Man stelle sich das vor, wie ein Auto in Ufo-Form auf einer Schlaglochpiste.

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