Freispruch für Lebensretter – Ein Sieg für die Menschlichkeit.

Soweit käme es noch, dass Menschen, die anderen Menschen das Leben retten, dafür bestraft werden. Aber es war fast soweit. Drei spanische Feuerwehrmänner und zwei dänische Helfer, die auf Lesbos mitgeholfen haben, die ankommenden Boote mit Flüchtlingen an Land zu ziehen und den angsterfüllten Kindern wieder zu festem Boden zu verhelfen, waren angeklagt worden, aus Nächstenliebe gehandelt zu haben.

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Die griechische Staatsanwaltschaft hatte ihnen vorgeworfen, dass sie Menschen nach Europa geschmuggelt hätten. Die griechische Küstenwache nahm sie 2015 fest, weil sie nur Menschen hätten helfen dürfen, die in Seenot geraten seien. Offensichtlich fällt für sie Ertrinken nicht unter Seenot. Das muss man sich mal vorstellen – absurd, oder?

Mehr als 1000 Menschen kamen in der Ägais vor Lesbos ums Leben, darunter viele Kinder.

Die Freigesprochenen gaben sich trotzdem nachdenklich.

"Zwar stehen wir heute im Fokus, doch das wahre Problem ist, dass immer noch Menschen im Meer ertrinken." Mehr ist dazu nicht zu sagen. In was für einer kranken Welt wir doch leben..

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