In der Schweiz brodelt gerade eine Affäre um den Raiffeisen-Chef Vincez vor sich hin. Er soll sich fünf Millionen Euro unter den Nagel gerissen haben. So was sollte man nicht tun, vor allem wenn man die Öffentlichkeit nicht mit der Nase auf einen ganz anderen Skandal stoßen will, der dem Otto-Normalbürger plötzlich erklären kann, warum es in der Bankenwelt immer so hopplahopp zugeht und niemand Stabilität da rein bringen kann.

Der eigentliche Skandal, der sich aber hinter diesem Skandal versteckt ist ein nämlich ganz anderer, nicht minder kriminell, aber halt legal.

Die Raiffeisenbank hat mal eben 100 Millionen Franken Buchgeld per Knopfdruck hergestellt, also quasi die virtuelle Druckerpresse angeworfen, so was nennt man in Bankenkreisen „Eigengeschäfte“.

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Die Großbanken kaufen mit dem selbst erzeugten Geld Aktien, Gold, Immobilien oder eben andere Unternehmen. Die Banken buchen eine sogenannte „Bilanzverlängerung“ und stellen im Gegenzug ein entsprechenden Guthaben für den Verkäufer zur Verfügung. Das Ausfallrisiko wird so auf die Allgemeinheit verlagert – und das kennen wir ja aus der Euro-Krise.

Während der Bürger/In und viele Unternehmen mühsam schuften um kreditwürdig zu werden, werden Banken einfach nur die „virtuelle Geldpresse“ an. Übernehmen sie sich dabei muss die Allgemeinheit haften.

Nach Angaben der Schweizerischen Nationalbank haben Schweizer Banken auf diese Weise Finanzanlagen, Immobilien, Beteiligungen, Edelmetalle usw. im Wert von 200 Milliarden Franken besessen. Das Geld dafür hahen sie sich selbst per Bilanzverlängerung geschaffen.

Spalte 9 zeigt diese Geldschöpfung.

Auf den alten D-Mark-Scheinen stand es noch schwarz auf weiß, dass das Herstellen von Falschgeld mit Gefängnisstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft wird; wer erinnert sich noch dran? Und wer wunderte sich, dass es auf den neuen Scheinen nicht mehr steht?

Sodele… und nun wieder zurück an den Stammtisch. Es warten noch ein paar Asylanten, die drei Euro im Monat zu viel bekommen…..

https://www.vollgeld-initiative.ch/fa/img/Vorteile_fuer_Banken/2017_02_09_Anteil_verschiedener_Bankengruppen_an_Geldschoepfung.pdf

https://www.vollgeld-initiative.ch/3-minuten-info/

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