Video: Kinderarbeit in Kongos Kobaltminen.

Dorsen ist acht Jahre alt und sorgt dafür dass dein Smartphone funktioniert. Er ist einer der Tausenden von Kindern, die in den Kobaltminen in Afrika arbeitet. Dorsen wird mit Schlägen bedroht, wenn er Fehler macht. "Wenn ich arbeite, dann tut mir alles weh. Meine Mutter, die schon gestorben ist, sagte mir, dass ich den ganzen Tag arbeiten muss. Mein Kopf schmerzt."

Die Nachfrage nach Rohstoffen für Lithium-Ionen-Batterien durch die amerikanischen und chinesischen Konzerne, die den Smartphone-Markt bedienen wächst ständig.

"Jeden Morgen, wenn ich aufstehen fühle ich mich schrecklich, wenn ich daran denke, dass ich wieder hier her muss. Alles tut mir weh" (Richard, 11 Jahre).

Die Kinder steigen ohne Schutzausstattung in handgegrabene Schächte hinab. Diese Tunnel brechen regelmäßig ein.

Die Hälfte des weltweit verbauten Kobalt kommt aus dem Kongo. Der Minenbesitzer verkauft es an Händler, viele davon kommen aus China, die nicht nach den Zuständen in den Minen fragen.

Apple sagt: "Wenn unsere Lieferanten nicht willig oder fähig sind, unsere Standarts zu erfüllen, dann setzen wir die Geschäfte mit ihnen aus oder beenden diese. Vergangenes Jahr haben wir uns von 22 Hüttenwerken getrennt."

Andere Elektronik-Firmen, die von Sky News angefragt wurden, sagen, es sei schwierig festzustellen, ob ihr aufgekauftes Kobald aus den Minen in diesem Film stammen; meinten aber es sei besser die Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern als die Verträge zu kündigen.

Was wurde aus den beiden Jungen?

https://www.facebook.com/skynews/videos/1747336948614228/?hc_location=ufi

Nach drei Monaten wurden sie wieder aufgesucht. Sie arbeiteten immer noch in den Minen, aber das Leben wendet sich zum Guten. Die beiden haben einen Platz an einer karitativen Schule 100 Meilen entfernt angeboten bekommen. Dorsens Vater hat zugestimmt, ihn dort hin zu lassen. In der Schule schlief er zu ersten Mal in einem richtigen Bett. Beide können nun lernen und erhalten dreimal am Tag Essen.

Es geht doch, wenn man will.

Diese beiden konnten die gefählichen Kobaldminen verlassen, aber viele tausende Andere, werden immer noch in den Kobaldminen ausgebeutet um unsere Smartphone und Laptops mit Akkus zu versorgen.

Kinder gehören auf die Schulbank und nicht in Minen.

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harke

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Isra Keskin

Isra Keskin bewertete diesen Eintrag 23.02.2018 22:52:55

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