Der ÖVP-Spitzenkandidat fürs Kanzleramt zeigt sich konsequent. Nach seiner Kritik an der Sennnotrettung nimmt er jetzt die Lawinenrettung in den Alpen ins Visier.

Er kritisiert, dass die Lawinenrettung auch Menschen rettet die auf gesperrten Pisten unterwegs sind, betrunken sind oder die nicht richtig Skifahren können und sich so selbst in Gefahr begeben.

"Sie wecken damit nur falsche Hoffnungen und locken damit womöglich unabsichtlich noch mehr Menschen in Gefahr", sagte Kurz der "Welt am Sonntag". „Solange die Rettung aus der Lawine mit dem Ticket ins Hospital verbunden ist machen sich immer mehr Menschen auf den Weg in die gefährlichen Berge", so Österreichs früherer Kanzler weiter.

„Lawinenretter haben nicht das Ziel Menschenleben zu retten. Es geht ihnen um erpresserische Forderungen nach mehr Rettungspielzeug und übermäßigen Verdienstausfallpauschalen und erzwungener Freizeit, die es ihnen ermöglichen, die regulären Arbeitszeit zu schwänzen und sich statt dessen einen schönen Tag in der Bergen machen."

„Dabei machen sie gemeinsame Sache mit den Rettungsdiensten und den Ärzten in den Krankenhäusern; welche sich dadurch ein unredlich hohes Einkommen und ein sorgenfreies Leben im Alter ermöglichen.“

„Es kann doch nicht sein, dass ein paar Nichtregierungsorganisationen das klare Ziel der Kostensenkung im Gesundheitswesen konterkarieren und teils schwer verletzte Menschen in die Hospitäler bringen. Das nicht mit dem Ziel, Leben zu retten, sondern gemeinsam mit den Schleppern der Tourismusverbände und Hoteliers Menschen in die Berge zu locken, wo sie sich wieder in Gefahr begeben. Die Hoteliers machen den großen Reibach, aber unser Sozialsystem hält das nicht mehr aus.“

"Was nicht passieren darf, ist das, was Lawinenretter ständig versuchen, nämlich in die schneebedeckten Berge zu fahren um dort verschüttete Menschen ausgraben. Das ist eine absurde Situation", sagte Kurz, „wenn österreichische Retter gar Ausländer aus den Schneemassen ziehen. Würde man die Menschen dort lassen, wo sie sich selbst in Gefahr gebracht haben, dann würden sich kostspielige Behandlungen in den Hospitälern erübrigen und andere würden abgeschreckt.“

„Mit dieser Unterstützung für die kriminelle Tourismusindustrie setzen sich Lawinenretter zum wiederholten Mal über meinen verordneten Sparkurs hinweg und unterstützen ganz offen das unsoziale und suizidale Verhalten von Skifahrern." so Kurz „Spenden von Personen und Organisationen sollen eine positive Stimmung für ein fragwürdiges Samaritertum schaffen“, kritisierte Kurz auch die Hintermänner.

„Das österreichische Gesundheitssystem hat keine finanziellen Mittel mehr frei, diese braucht es selbst um die Verwaltungsräte zu bezahlen. Das österreichische Gesundheitssystem ist genug mit sich selbst beschäftigt, da kann sich nicht auch noch verletzte Skifahrer kümmern.“

Er kündigte ein Maßnahmenpaket zur Schließung der Skirouten an:

-Lawinenpiepser, so sie vorhanden sind, werden mit einer Zwangsapp ausgestattet um sicher zu gehen, dass die Retter nicht zu nahe zu den Verschütteten vordringen.

-Technische Hilfsmittel zur Bergung sind untersagt. Die Retter sollen sich kalte und erfrorene Finger holen, wenn sie das Retten schon nicht lassen könne.

-Krankenwagenfahrer und Helikopterpiloten die Verletzte in die Kliniken bringen droht eine Kerkerstrafe bis zu 10 Jahren. Ihre Fahrzeuge werden mit Parkkrallen u.ä. stillgelegt.

-Die Mobilfunkabdeckung in den Bergen wird ausgedünnt und Mobilfunkmasten abgebaut; denn wo kein Notruf, da auch keine Rettung notwendig.

-Ausländischen verletzten Skifahrern wir zukünftig jegliche Aufnahme in Österreichischen Hospitälern verweigert. Sie sollen sich gleich nach Hause fahren und sich in ihren Heimatländern behandeln lassen. Strittig ist noch ob dies auch für Bio-Deutsche gelten solle, denn von potentiellen deutsch-nationalen Koalitionspartner kamen schon lautstarkte Forderungen zu diesem Punkt.

Um sicherzustellen, dass dieses kriminelle Verhalten in Zukunft nicht mehr stattfindet, kündigt Kurz im Falle seiner Wiederwahl die Beschlagnahme der Rettungshubschrauber, die Vernichtung der Ski-Doos und Akias an. Schneekanonen werden mit Tränengas bestückt um die anstürmenden Massen von Skifahrern abzuwehren, Pistenraupenfahrer angewiesen beim Auffinden von Verletzten noch zweimal darüber zu fahren, die Auslaufzonen der Skipisten werden mit Stacheldraht abgesperrt und eingeschlichene Patienten in separaten Flügeln des Hospitals konzentriert.

Kurz hofft so auch die Anzahl der jährlich etwa 50.000 Notrufe massiv zu reduzieren, was das Sicherheitsgefühl der einheimischen Bevölkerung sichtlich heben wird.

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