"Migrationskritiker" müssten die stärksten Klimaschützer sein.

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist zur Zeit so hoch, wie er es das letzte Mal vor 12 Millionen Jahren war. Ein weiterer Anstieg, der derzeit zu erwarten ist, wird die Erde in ein Klima katapultieren, wie es vor 33 Millionen Jahren das letzte Mal bestand.

Das war die Zeit, als beide Pole eisfrei waren, es war die Zeit, als der Meeresspiegel gut 60 Meter höher lag. Es gab kaum einen Temperaturunterschied zwischen Äquator und den Polen. Die Ozeane waren fast 10 Grad wärmer als heute; und das bis zum Grund hinunter und der Wasserdampf in der Atmosphäre hat zu gewaltigen Stürmen geführt.

Dabei ist der CO2-Eintrag nicht alleinige Ursache der menschengemachten Klimaveränderung. Das Abholzen der Wälder, die Massentierhaltung und viele andere anthropogene Faktoren wirken mit.

Der direkte menschliche Einfluß setzt Kippelelemente in Gang, die das Klima dann ohne unser weiteres Zutun weiter erwärmen werden. Das Auftauen der Permafrostböden und die Erwärmung des Meeresbodens setzen Methan frei, das Kontinentaleis auf Grönland und in der Antarktis kann dauerhaft abschmelzen, was zum Anstieg des Meeresspiegels führen wird. Das fehlende Meereseis der Arktis wird das Sonnenlicht nicht mehr reflektieren, was die Meere weiter erwärmt. Veränderungen der Meerestemperatur und Wasserzusammensetzung verändert die Meeresströmungen und die Jahrenszeiten. Monsume verzögern sich oder fallen aus, Wetterextreme im Sommer wie im Winter häufen sich. Könnt ihr alles nachlesen.

Wann gabs in Mitteleuropa im Juni jemals 40 Grad?

Die Leidtragenden der Klimaveränderung sind weniger wir in in den gemäßigten Zonen, die reichen Ländern können sich viele Kompenstationsmaßnahmen leisten; die Hauptlast tragen die Länder, die sich die Kosten für die Klimafolgen überhaupt nicht leisten können. Wer aber glaubt, dass wir in Europa auf einer seligen Klimainsel leben, der hat sich getäuscht. Wir werden von den Folgen nicht unbeeinflusst bleiben.

Allein der zunehmende Migrationsdruck wird die Gesellschaftssystem durcheinander wirbeln; von den weiteren Kosten wie Küstenschutzmaßnahmen, Verlagerung der Anbaugebiete, Hitzeschutzmaßnahmen mal ganz zu schweigen. Landwirtschaftlich nutzbare Zonen gehen verloren, andere müssen erschlossen werden. Länder und Erdteile werden nahezu unbewohnbar.

Auch in Deutschland schwächt der Klimatrend mittlerweile ganze Ökosysteme durch Hitze und Trockenheit. Im Kleinen wie im Großen.

Wer mit offenen Augen in den Wäldern unterwegs ist, sieht immer mehr abgestorbene und schwächelnde Bäume; eine Folge des letztjährigen trockenen Sommers und des unzureichenden Niederschlags der vergangenen Monate.

Gerade „Migrationskritiker“ müssten die stärksten Klimaschützer sein.

Aber natürlich können wir uns auch auf Klimaexperten wie Mandy berufen und der afrikanischen Hitze einfach das Asyl ablehnen.

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Benjamin

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Wurschtbrot02

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