Dieses Zitat stammt von einem Menschen, der das Leben und den Menschen achtete und dafür starb. 1942 ging dieser Mann 192 Kindern in die Gaskammer voraus. Nach 75 Jahren danach wird ihm dafür immer noch gedacht. Während des 2. Weltkrieges führte Janusz Korzcak ein Waisenhaus für Jüdische Kinder. Er widmete sein ganzen Leben dem Wohl dieser Kinder.

„Die Kinder haben das Recht wie Erwachsene behandelt zu werden, mit Zärtlichkeit und Respekt, wie unseresgleichen.“ Janusz Korczak.

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Als die Nationalsozialisten das Warschauer Ghetto einrichteten wurde sein Waisenhaus dorthin verlegt. Und obwohl er nicht gezwungen wurde, zog er zu den Kindern dorthin. Er weigerte sich, trotz dem Mangel an Essen und der Not allüberall im Ghetto, die Kinder alleine zu lassen. Korzcak kämpfte dort ständig um das Allernotwendigste für die Kinder zu organisieren.

Trotz all dem, trotz der hoffnungslosen Situation, kämpfte er darum, dass die Kinder wenigstens einen Hauch des Anscheins ihres früheren Lebens aufrecht zu erhalten. Einige Widerstandsgruppen boten Korzcak wiederholt an, ihn aus dem Ghetto herauszuholen. Aber er verweigerte jedes mal diese Chance, entschied sich zu bleiben, um für die 192 Waisen seines Waisenhauses zu sorgen. Im Juli 1942 begann die Vernichtung der Juden aus dem Ghetto. Am 5. August 1942 holten deutsche Soldaten die 192 Waisenkinder ab und deportierten sie ins Vernichtungslager Treblinka.

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Korzcak beschloß, trotz allem drohenden Übel die Kinder zu beruhigen und ihren Mut aufrecht zu erhalten. Ruhig bat er sie, ihre Sachen zu packen und ging voran. Ein Kind an seiner Hand, die anderen ihm folgend, alle in ihren besten Kleidern.

Als sie fast am Ziel waren, erkannte ihn ein SS-Offizier und bot ihm eine letzte Chance an, sich selbst zu schützen. Aber er weigerte sich ein letztes Mal, die Kinder zu verlassen und folgte ihnen ins bittere Ende.

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Korzcak opferte sein eigenes Leben um die Würde der Kinder zu wahren und ihnen Mut bis zum Ende zu geben. Seine Menschlichkeit und seine Aufopferung errichteten einen Leuchtturm in einer Zeit von Grausamkeit und Dunkelheit.

„Ich lebe nicht, um geliebt oder bewundert zu werden, sondern um zu lieben und zu handeln. Es ist nicht die Aufgabe anderer mich zu lieben. Aber es ist meine Aufgabe mich um die Welt zu kümmern, um die Menschheit.“ Janusz Korczak

Lasst uns deswegen niemals den Holocaust und die Helden, die für Gerechtigkeit standen, vergessen.

Die Steine weinten:

"Alle Tränen sind salzig... "

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Leitwolf

Leitwolf bewertete diesen Eintrag 03.02.2018 06:22:16

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