Grundlage kann nur Wahrheit sein

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Es geht nicht um Gefühle, es geht um Wahrheit und Ehrlichkeit – auch wenn sie weh tut. Der CDU- Politiker Bosbach, den ich sehr respektiere, sagte in einem Interview Folgendes: „Politische Korrektheit heißt, die Wahrheit zu sagen."

Migranten bei der Eingliederung in die deutsche Gesellschaft zu helfen, darf nicht in Bevormundung enden, sondern muss dahin führen, ihnen eine Pflicht zur Verantwortung aufzugeben. Diese Pflicht zur Verantwortung gab es nie und gibt es bis heute nicht. Diese Verantwortung besteht auch daraus, berechtigte Kritik zu ertragen, diese anzunehmen und etwas zum Wohl dieser Gesellschaft beizutragen, in dem man sich nicht nur bereit erklärt zu handeln, sondern auch bestimmte Grenzen zu tolerieren.

Bestimmte Ansprüche zu stellen, fällt vielen Menschen in dieser Gesellschaft schwer. Warum? Sie unterstützen eine Opferhaltung aus Mitleid, Opportunismus, Unwissenheit und Gleichgültigkeit. Dabei verlieren sie die wahren Opfer aus den Augen. Es sind Menschen, die in einer freien Gesellschaft leben, aber niemals das Recht haben, frei zu leben. Menschen, die aus berechtigten Gründen eine öffentliche Stellungnahme meiden. Es sind Menschen, die unter Radikalen leiden, weil keine Maßnahmen ergriffen werden und keine Grenzen gesetzt werden.

Für Reaktionäre der türkischen Religionsbehörde wie zum Bsp. Betül Ulusoy und Kübra Gümüsay ist es ziemlich leicht, ihre konservativen Standpunkte zu vertreten und öffentlich als „Emanzipation“ der Frau darzustellen. Sie sind nichts anderes als politische Aktivistinnen des Islams, die aus der Türkei gesteuert werden. Und die Türkei ist derzeit alles andere als freiheitlich.

Die Wahrheit ist, dass Frauen aus ihrer eigenen Community, die entgegengesetzte Standpunkte vertreten, viel größere Schwierigkeiten in unserer Gesellschaft haben. Sie haben keinen Schutz! Und mit Schutz meine ich nicht die deutsche Gesellschaft, die ihnen ihre Freiheit eingesteht. Ihre Kritik würde zu einer Ächtung aus der Gesellschaft führen, die Frau Gümüsay und Ulusoy politisch vertreten.

Glaubt ihr wirklich, dass jemals eine Frau aus dem DITIB-Verband in der Öffentlichkeit kritisch mit dem Thema Verschleierung umgehen würde? Falls ja, seid ihr ziemlich naiv!

Aber darum geht es mir nicht. Was in unserer Gesellschaft sehr energisch hervorragt, ist dass man versucht, die Kritiker dieser politischen Aktivistinnen dahingehend zu verunglimpfen, dass ihre Ablehnung als fremdenfeindlich und intolerant einzuordnen ist.

In Wahrheit stellen diese Gegner sich aber gegen politische Aktivistinnen, die im Deckmantel der Toleranz eine Neutralität des Staates aufheben wollen. Etwas was viele Menschen in unserem Land als „Islamisierung“ charakterisieren.

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