Es waren nicht nur die Deutschen und auch heute sind es nicht nur die Deutschen...

Es heißt, man müsse aus der Geschichte des Nationalsozialismus lernen. Es heißt:"Nie wieder!". Doch eben das ist die größte Lüge der deutschen Gesellschaft.

Wir haben nichts aus der Geschichte gelernt, außer das inflationäre verwenden von Begriffen wie "Nazi", um politische Gegner mit unerwünschten Ansichten kaltzustellen oder sich mit Judensternen zu schmücken, um einen Opferkult zu leben. Die Geschichte wird missbraucht, wenn sie der eigenen Ideologie dienlich ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir haben nicht gelernt über Probleme zu sprechen, Probleme anzugehen und Lösungen für den gesellschaftlichen Frieden zu finden. Wir haben nicht gelernt Freiheiten anzunehmen, einen Debattendiskurs zuzulassen und für liberale Werte einzutreten.

Da ist kein Hauch von Verantwortungsbewusstsein gegenüber einer Zeit, die uns als Mahnmal gelten sollte. Gegenüber einer Zeit, die unsere Kultur in eine freiheitliche prägen sollte.

Die deutsche Gesellschaft versucht sich mit Gedenkstätten und der Niederlegung von Kränzen reinzuwaschen. Dutzende Betonklötze in Berlin radieren den Holocaust nicht aus, sie radieren die antisemitische und faschistische und rassistische Ideologie nicht aus, die heute noch auf unseren Straßen und in unserer Gesellschaft präsent ist.

Andere wollen gänzlich vergessen und ignorieren, dass diese faschistoide Ideologie heute noch von Deutschen Neo Nazis und auch zahlreichen radikalen Muslimen in unserer Gesellschaft vertreten wird. Das sind Bürger, die sich schlicht aus der Verantwortung ziehen und kein Stück besser sind, als jene die andere diffamieren.

Ein "Nie wieder!" bedeutet sich konsequent gegen jene zu stellen, die diesen Faschismus in unsere Gesellschaft tragen. Und dabei darf die Herkunft der Extremisten keine Rolle spielen.

Ein "Nie wieder" bedeutet, offen und ehrlich anzusprechen, dass im Nationalsozialismus nicht nur die Deutschen Täter waren, sondern auch Muslime.

Die Verbindungen zwischen der Welt des Islam und Nazi-Deutschland kann man nicht verleugnen. Es lässt sich nicht leugnen, dass die Nazis und die islamischen Kollaborateure einen gemeinsamen Glauben und ein gemeinsames Ziel teilten, die Vernichtung der Juden, wo immer sie gefunden wurden.

Einer der Hauptkollaborateure der Nazis war Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem und ein bösartiger Judenhasser. Was nie erwähnt wird, ist, dass Amin al-Husseini als Begründer der modernen palästinensischen Bewegung gilt. Die Lehren aus dieser Zusammenarbeit bestehen noch heute. Es ist praktisch unmöglich, die Rhetorik Nazi-Deutschlands von der heutigen palästinensischen Bewegung zu unterscheiden, wenn es um Juden geht.

Diese gemeinsame Rhetorik wird von den meisten heutigen palästinensischen Apologeten praktisch ignoriert.

Rechtsextreme und fundamentalistische Muslime sind Brüder im Geiste, die miteinander harmonieren und Verbündete sind. Sie sind zwei Seiten einer Medaille.

Wir erleben eine Politik in Deutschland, die ein "Nie wieder!" als Deckmantel nutzt, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Wer ein "Nie wieder!" lebt, verschließt nicht die Augen vor beiden Seiten der Medaille!

Und die Wahrheit ist, das können nur die wenigsten in Deutschland.

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