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Auch wenn der erste Schnee noch auf sich warten lässt, klopft der Winter mit leisen Sohlen langsam aber sicher an der Tür. Der Countdown für die kalte Jahreszeit läuft und damit beginnt in vielen Haushalten die aufreibende Suche nach warmen Socken und einem weiten Pullover. Doch um der Kälte zu entfliehen, gibt es weit mehr Möglichkeiten als eine Auszeit unter der heimischen Wolldecke. Gerade im Winter kann Saunieren für den Körper sehr gesund sein und obendrein die eigenen Wärmespeicher auffüllen.

Eine Wohltat für die Abwehrkräfte

Es gibt viele Gründe, warum gerade im Winter das regelmäßige Saunieren nicht fehlen sollte. Einer davon ist der positive Effekt für die eigenen Abwehrkräfte. Schon ein Saunagang reicht, um die eigenen Abwehrkräfte in Stellung zu bringen. Die Hitze, die bei einem Saunabesuch auf den Körper einwirkt, wird von diesem mit Fieber verwechselt. Der Organismus setzt daraufhin alles daran, das eigene Interferon zu bilden. Bei dem Interferon handelt es sich um einen körpereigenen Abwehrstoff, der nach der Bildung gespeichert wird und damit den Viren im Winter erfolgreich den Kampf ansagen kann.

Um den positiven Effekt auf das Immunsystem zu erhöhen, bietet sich die Kombination mit einem Tauchbad an. Beim Tauchbad wird der Körper in deutlich kühleres Wasser getaucht. Der enorme Unterschied zwischen Wärme und Kälte mobilisiert das Immunsystem und sorgt dafür, dass genügend Abwehrkräfte für die nächste Erkältung bereitstehen. Auch im Winter reichen kurze Saunagänge aber aus, da sonst die Belastung für den Körper schnell zu hoch ist. So empfehlen Gesundheitsexperten einen Saunagang von durchschnittlich 8 bis 15 Minuten.

Positiver Effekt für den Geist

In erster Linie ist das Saunieren natürlich als gesunder Effekt für den Körper bekannt. Was viele nicht wissen, ist der positive Einfluss auf den Geist, der hier definitiv ebenso vorhanden ist. Gerade Menschen, die im Winter mit Schwermut zu kämpfen haben, sollten hin und wieder über einen Saunabesuch nachdenken. Dafür sorgen zwei Punkte. Zum einen stellt das Saunieren immer Freizeit und damit eben auch die sogenannte Quality Time dar. In dieser Zeit kann neue Energie getankt werden. Zum anderen arbeiten viele Saunen mit einem angenehm warmen Licht. Es soll das Sonnenlicht simulieren. Dadurch wird der Körper zur Bildung von Glückshormonen angeregt. Gerade die Winterdepressionen können dadurch effektiv behandelt werden.

Eigene Sauna lohnt sich

Da ein Saunagang nie allzu lange dauern sollte, wächst das Interesse an einer eigenen Sauna. Modelle für den Einsatz im eigenen Heim gibt es viele. Dabei muss es nicht immer eine finnische Sauna sein. Deutlich flexibler ist eine Infrarotkabine, die weniger Platz braucht und bequem in das Haus integriert werden kann. Eine Infrarotsauna hat zudem durch das Rotlicht eine tiefgehende Wärme.

“Eine Sauna lohnt sich in doppelter Hinsicht für die Hausbesitzer, denn sie wirkt sich nicht nur positiv auf die Abwehrkräfte, sondern auf auf den Immobilienwert aus. So kann eine eigene Sauna den Wert eines Hauses deutlich steigern.”, erklärt Thomas Neumann von FITFORMONEY. Bei der Auswahl gilt es vor allem auf das vorhandene Platzangebot zu achten.

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