Tipps für den Aufbau eines eigenen Brands 2021

Ein eigener Brand ist sehr wichtig für den Wiedererkennungswert von Produkten. In der deutschen Sprache verwendet man sehr oft das Wort „Marke“ oder das Wort „Markenname“, anstatt des Begriffs „Brand“. Der Markenname ist eine Art Gütesiegel, der die hauseigene Qualität garantiert. Seine Marke kann man durch Lizenzen schützen lassen, damit andere Unternehmen nicht unter dem gleichen Namen ihre Produkte produzieren und vermarkten können. Die Kunden gewöhnen sich an einen Brand, den sie mit bestimmten Qualitäten in Verbindung bringen und nicht selten werden Produkte ausschließlich darum gekauft, da sie über ein bestimmtes Firmenlogo verfügen.

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Einen Brand kann man in diverse Produktpaletten integrieren. Man muss nicht zwangsläufig irgendwelche Produkte herstellen, um sie unter einem Brand vermarkten zu können. Dienstleister können ebenfalls unter einer Marke ihre Serviceleistungen anbieten. Es gibt zum Beispiel bundesweit bekannte Fitness-Zentren, Pizzerien oder Klamottenläden, die durch ein Franchise-Programm unter einem Brand arbeiten. Für die Kundschaft macht es einen sehr großen Unterschied, ob sie einfach einen Spielautomaten ausprobieren oder ob sie die angesagten Games von Novoline online spielen. Der Kunde kann sich sicher sein, dass wenn er sich für einen Brand entscheidet, erhält er die gewohnte Qualität und seine Bedürfnisse werden gestillt. Vollkommen unabhängig bei welchem Zwischenhändler wird bestellt, werden sämtliche Qualitäten eines Produkts oder einer Dienstleistung durch den Markennamen garantiert.

Nicht selten verfügt Markenware über einen überdurchschnittlich hohen Preis. Die Kunden sind trotzdem liebend gerne bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und sich für einen angesagten Brand zu entscheiden. In erster Linie möchte der Kunde nicht einfach die „Katze im Sack“ kaufen und sich sicher sein, dass er die gewünschte Qualität erhält. Zusätzlich spielen Marken eine sehr große Rolle im sozialen Umfeld und dienen als Bestätigung eines bestimmten Status. Jeder möchte angesagt und vollkommen im Trend sein.

Der hohe Preis eines Brands setzt sich aus der Unternehmersicht aus vollkommen anderen Segmenten zusammen. Es kann durchaus passieren, dass die Konkurrenz zum Teil sogar bessere Qualitäten zu einem niedrigeren Preis anbieten können. Der Aufbau eines Brands ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Alleine die Werbekosten gehen bei weltweiten Top-Unternehmen in die Milliarden. Es gibt keine einzige wirklich erfolgreiche Marke, die ihren Rum ohne Werbung erlangen konnte. Zusätzlich müssen Unternehmen sich für ihre Marken ein Image aufbauen und ihren Ruf sauber halten. Nicht selten hört man Worte wie „Rufmord“, wenn zum Beispiel eine Zeitung sich unangemessen äußert. Oft werden Videos oder weitere Beiträge aus dem Internet entfernt, weil sie irgendwelche Lizenz-Rechte verletzen. Um eine Marke aufzubauen, braucht man neben den angebotenen Markenprodukten oder Dienstleistungen gute Juristen, eine Promo-Abteilung und Leute, die alle öffentlichen Äußerungen zu dem Brand überwachen.

Erschaffung eines Brands

Wer einen eigenen Brand kreieren möchte, braucht in erster Linie ein Produkt oder eine Dienstleistung, die er unter seinem neuen Brand vermarkten möchte. Zum Beispiel möchte man eine Modelinie herausbringen. Alle Klamotten, die man auf den Markt bringt, werden anschließend unter der eigenen Marke präsentiert. Besonders am Anfang wäre es sehr vorteilhaft, wenn die Mode sich auf eine bestimmte Zielgruppe konzentrieren würde. Wenn man also zeitgleich Abendkleidung und Sportklamotten produziert, sollte man es sich durch den Kopf gehen lassen, ob man diese beiden Modelinien möglicherweise unter zwei verschiedenen Brands herausbringen sollte. Für die Produktion kann man durchaus ein drittes Unternehmen beauftragen, das nichts mit der eigenen Marke zu tun hat.

Abhängig von dem Budget und von der gesetzten Reichweite kann man seinen Brand sofort eintragen und mit einer Lizenz schützen lassen. Dadurch stellt man sicher, dass kein anderes Unternehmen den eigenen Markennamen verwenden kann.

Markenzeichen (Logo)

Besonders wichtig für einen populären Brand ist ein eigenes Markenzeichen. Man sollte sich viele Gedanken über ein passendes Logo machen, dass die eigenen Ansichten ideal verkörpern kann. Das Markenzeichen ist eines der wichtigsten Merkmale eines einschlagenden Brands. Ein Logo sollte man innerhalb von Sekundenbruchteilen identifizieren können. Das Markenzeichen sollte über einen einmaligen Wiedererkennungswert verfügen. Durch ein solches Zeichen bindet man seine Kundschaft an den eigenen Brand.

Slogan

Zusätzlich ist es sehr vorteilhaft, sich einen Slogan für seine Marke zu erschaffen. Mit einem Slogan sorgt man für einen zusätzlichen Wiedererkennungswert. Ein guter Slogan sollte kurz sein und idealerweise eine Hindeutung auf das Produkt oder die Dienstleistung geben. Die angesprochene Zielgruppe muss sich mit dieser Werbebotschaft identifizieren können und aus diesem Grund die eigenen Produkte anstreben.

Jingle

Wenn man vorhat, seine Angebote durch Video- oder Audio-Werbung zu verbreiten, dann sollte man seinen Brand zusätzlich mit einem Jingle verbinden. Ein Jingle ist eine kurze Audiosequenz, die lediglich aus einigen Tönen besteht. Das sorgt für einen weiteren Wiedererkennungswert. Am Ende jeder Werbung sollte einmal der Jingle eingeblendet werden, der den Kunden an den eigenen Brand erinnert.

Werbeträger

Nicht zuletzt benötigt jede Marke einen passenden Werbeträger. Hochklassige Unternehmen und Mode-Marken beauftragen Stars oder Top-Modelle mit Werbung. Es werden sehr gut bezahlte Werbeverträge abgeschlossen, von denen beide Seiten profitieren. Der Brand muss sich mit dem Werbeträger, als auch anderes herum identifizieren können.

Vermarktung eines Brands

Sobald die Basics stehen, beginnt mit der Vermarktung erst die richtige Arbeit. Um einen Brand berühmt zu machen, muss man viel Mühe investieren und sollte keine Kosten scheuen. Die hohen Preise für Markenklamotten setzen sich in erster Linie nicht aus den Produktionskosten, sondern mehr aus den investierten Werbekosten zusammen. Seien wir mal ehrlich, ein Stück Stoff, das mit Maschinen zu Anziehsachen zusammengenäht wird, kann nur in den seltensten Fällen mehrere Hundert Euro in der Produktion kosten. Es müssen teure Werbekampagnen gestartet werden, die für eine hohe Bekanntheit sorgen. Um einen Brand wirklich berühmt zu machen, müssen Unternehmen ganze Abteilungen finanzieren, die sich einfach nur um den Markennamen kümmern. Dazu gehört neben der Werbung das Monitoring des Namens im Netz, das Monitoring des Marktes, um Plagiate zu entfernen und viele weitere kostenaufwendige Tätigkeiten. Ein großer Teil des Budgets wird für angemessene Werbeträger aufgeopfert. Zusätzlich muss man sich die passenden Vertriebspartner aussuchen, mit denen man sich ebenfalls identifizieren können muss. Man kann zum Beispiel hochklassige Mode nicht in einem Ein-Euro-Laden verkaufen. Die Einzelheiten bezüglich der Vermarktung hängen stark mit dem zur Verfügung stehendem Budget zusammen. Im Bestfall sollte man sich an professionelle Agenturen wenden, die einem unter die Arme greifen.

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