56 Prozent der SchülerInnen (ab 14 Jahren) leiden infolge der von unserer Regierung beschlossenen Corona-Maßnahmen unter einer depressiven Symptomatik. SECHSUNDFÜNFZIG PROZENT! Also mehr als jede/r zweite. Homeschooling, überforderte Eltern, viel zu wenig soziale Kontakte, kein Sport, ein Abdriften in virtuelle Welten (zB. Computerspiele) und vieles mehr haben diesen Kinder psychisch stark zugesetzt. Die Hälfte der Betroffenen hat Ängste, ein Viertel leidet an Schlafstörungen und 16 Prozent quälen suizidale Gedanken. Also ehe es heißt, das sei übertrieben und net so schlimm: Das sage nicht ich, sondern das sind die Ergebnisse aktueller Studien.

Im Rahmen eines Projekts mit Professor Dr. Paul Plener, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien, habe ich übrigens das LEID der Kinder auf Basis wissenschaftlicher Ergebnisse niedergeschrieben. Das Buch trägt den Titel "Sie brauchen uns jetzt!" und versteht sich als Ratgeber für überforderte, ratlose Eltern. Auch Gesundheitsexperte Christoph Pieh stellt einmal mehr klar, was leider noch immer ERSCHRECKEND VIELE nicht verstehen wollen: Die oben genannten Zahlen sind "..ein DRINGENDER Appell, bei künftigen Entscheidungen die psychosozialen Folgen der Pandemie stärker zu berücksichtigen."

Aber Kinder haben keinen einflussreichen Anwalt, ihr Hilfeschrei wird als zwischenzeitliches Problemchen abgetan. Leider fehlt es an Therapiemöglichkeiten, angeblich ist kein Geld da (na, Hauptsache für die Tests ist genug da!). Wir sollten uns generell dringend die Frage stellen, ob nicht an den falschen Stellen gespart wird – und an anderen sinnlos Gelder verblasen werden (zB auch für diverse PR-Aktionen der Regierung).

Wie nützlich waren die Maßnahmen FÜR UNSERE KINDER? Wie hätte es besser laufen können? Oder ging es wirklich nicht anders? Was meint Ihr?

PS: Im übrigen bin ich froh und unendlich erleichtert, dass den Kindern aktuellen Meldungen zufolge der Nasenabstrich in den Schulen erspart bleiben dürfte. Damit das so bleibt, ist es wichtig, dass Eltern nicht müde werden, der Regierung zu sagen und zu zeigen, was geht – und was nicht!

#lasstunserekinderinruhe

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