»Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, sondern wie wir sind.« Aus dem Talmud

Ich bin kein Michael Jackson-Fan, noch war ich jemals einer. In meinen Augen war er ein exzentrischer Popstar, der ein Faible für kleine Jungs hatte, die er wahrscheinlich auch sexuell missbrauchte. Ein psychologisch auffälliger Mann, in dessen Anwesen man Kinderpornographie und abartige Bilder von gefesselten Kindern fand, der seine Opfer mit Millionenbeträgen zum Schweigen brachte und sich seine Haut bleichen ließ, um wie ein Weißer auszusehen.

Mein Eindruck von Jackson bekam erste Risse, als der Popstar 2009 verstarb. In den darauf folgenden Tagen wollte ich mir ein differenzierteres Bild von Jackson, abseits des medial aufgebauten Narrativs machen und fand nicht nur einen Haufen faustdicker medialer Lügen (tatsächlich hatte Jackson, wie er das auch selbst betonte, die Hautkrankheit Vitiligo, was spätestens bei der Obduktion Gewissheit wurde), sondern auch Unmengen an Ungereimtheiten, was die Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs 1993 und 2005 betraf. Obwohl die Saat des Zweifels gesät war, glaubte ich weiterhin den Anschuldigungen und mein Antrieb hier Detektiv zu spielen war enden wollend, denn Jackson spielte in meinem Leben keine Rolle.

Erst als in diesem Jahr, 2019, die Dokumentation »Leaving Neverland« das Licht der Welt erblickte, wollte ich es genau wissen. Wade Robson und James Safechuck beschuldigen darin den »King Of Pop«, sie jahrelange sexuell missbraucht zu haben. Die Dokumentation schlug ein wie eine Bombe, denn nun war er endlich da: Der Beweis, dass Jackson schon immer schuldig war. Abgesehen von einigen wenigen Medien, die hier ein differenzierteres Bild zeichneten, war das der Mainstream-Kanon und ehrlich gesagt: Genau das dachte ich auch. Ich bin also nicht besonders enthusiastisch ans Werk gegangen und wollte das Thema nur für mich persönlich abschließen.

Was mich aber dann noch mehr schockierte als die Dokumentation selbst, war, dass man nicht Columbo sein musste um offensichtliche Ungereimtheiten im persönlichen Hintergrund der beiden und in der Geschichte, die sie erzählten, zu finden. Diese Dinge liegen offen da und sind in Zeiten des Internets nur wenige Klicks entfernt. Es geht in diesem Artikel nicht darum, hier alle Ungereimtheiten in Wade Robson und James Safechucks Geschichte aufzulisten, sondern um die Zurschaustellung der gegenwärtigen Medienmacht, die definiert, was als Wahrheit in die Geschichte einzugehen hat. Zusammenfassend möchte ich vorweg sagen, dass meine wochenlange Reise in menschliche Abgründe, die nicht nur die aktuellen Missbrauchsvorwürfe betrafen, sehr bald den Fokus von Jackson weg und zu den mutmaßlichen Opfern hin verlegte, um ihn am Ende auf uns selbst zu richten.

Was bedeutet es, wenn der Vater des mutmaßlichen Opfers Jordan Chandler im Jahre 1993, noch bevor er seinen Sohn unter Drogen setzte, um ihm ein Geständnis abzuringen, bereits Wochen zuvor in mitgeschnittenen Telefongesprächen davon sprach, dass er die Jackson-Familie zerstören würde und zwar nachdem Jackson es ausschlug, ihm einen 20 Millionen Dollar – Film zu finanzieren? Was bedeutet es, wenn Jordan Chandler, nachdem ihn Jackson ausbezahlte (Jackson wollte den Prozess, um seine Unschuld zu beweisen, wurde aber vom Management und von Elizabeth Taylor dazu überredet, die Sache mit Geld zu regeln) den Kontakt zu seinem Vater abbrach (sein Vater brachte sich wenige Monate nach Jacksons Tod um)?

Was bedeutet es, wenn die Arvizos schon lange vor ihren Anschuldigungen für ihre gemeinschaftlichen Raubzüge bekannt waren? Was bedeutet es, wenn Jackson, als er mit den Arvizos Bekanntschaft machte, von mehreren Promis im Vorfeld vor dieser Familie gewarnt wurde, weil sie selbst mit ihnen und ihren frechen Forderungen Bekanntschaft gemacht hatten, Jackson diese Warnungen aber ignorierte, was er dann 2005 bitter bereuen musste? Was bedeutet es, wenn die Kläger, die denselben Psychiater und denselben Anwalt in Anspruch nahmen wie die Chandlers 1993, sich vor Gericht in derart gravierende, ja geradezu lächerliche Widersprüche verwickelten, als hätten sie die Sache im Vorfeld nicht einmal annähernd durchdacht? Der Freispruch war eine klare Sache und allein wenn man Gavin Arvizos Aussage vor der Polizei auf Video ansieht, sieht man dort kein Opfer, sondern ein gelangweiltes Kind, das keinerlei Anzeichen von Traumata oder Scham aufweist und zwischendurch, wenn die Polizei den Raum verlässt, auch mal gern seine Basketball-Fähigkeiten mit einem zusammengeknüllten Stück Papier und einem Mülleimer unter Beweis stellt.

Heute, wo alle Polizei- und FBI-Akten öffentlich zugänglich sind, wird einem erst bewusst, wie stark das medial gezeichnete Bild Jacksons von der Realität abwich. So waren beispielsweise die angeblichen kinderpornographischen Inhalte im Verfahren 2005 vier völlig legale Kunstbücher, wovon drei auch Abbildungen nackter Kinder enthielten, aus einer Sammlung von 10.000 völlig unverdächtigen Büchern. Und die »abartigen Bilder« bezogen sich auf ein (!) Bild in einem (!) Buch, das nicht abartige Kunst vermarktete, sondern kindliche Traumata künstlerisch aufarbeitete – etwas mit dem das, bis zur Besinnungslosigkeit geprügelte Kind Michael Jackson mehr als genug Erfahrung hatte. Das Nacktfoto eines Kindes war wiederum das Foto eines Kindes im Baby- bzw. Kleinkindalter von einem Jungen, der stets Jacksons Unschuld beteuerte usw. usf.)

Was ist von den aktuellen Vorwürfen zu halten? Hier ist die Vorgeschichte, die schließlich zu dieser Dokumentation führte, wesentlich interessanter, als die Dokumentation selbst. Man lese sich bitte diesen verbürgten Affenzirkus Robsons bei seiner Klage gegen die Jackson-Real-Estate durch und stelle sich dann selbst die Frage, ob dieser Mann ein verlässlicher Zeuge ist.

Wade Robson, der 2005 als 23-jähriger, nachdem ihn Jackson als Kind sieben Jahre lang bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit missbraucht haben soll, von Jacksons Anwalt als Hauptzeuge der Verteidigung ins Kreuzverhör geschickt wurde. Wade Robson, der, nachdem er mit seinen Anschuldigungen an die Öffentlichkeit ging, eine Charity-Organisation gründete, wo er auf seiner Homepage behauptete, dass seine Frau Amanda ebenfalls Opfer von Kindesmissbrauch wäre, was diese in der gezeigten Dokumentation eindeutig verneint (ein Fehler, den Robson sofort korrigierte, allerdings gibt es davon Screenshots). Wade Robson, der seine Frau Amanda auf der Neverland-Ranch heiraten wollte, dem Ort, an dem er sieben Jahre lang missbraucht wurde. Wade Robson, der Jackson immer und überall Rosen streute und 2011 noch darum bettelte für eine Jackson-Tribut-Show Regie führen zu dürfen und, nach der Absage, im Jahr 2012 begann ein Buch über den Missbrauch durch Jackson zu schreiben, das kein Verlag haben wollte. Wade Robson, der die Geschichte seines Missbrauchs zig Male seit 2012 änderte, um sie schließlich 2019 in unglaublicher Detailversessenheit zu erzählen. Wade Robson, der seine Mutter in E-mails nach dem Wahrheitsgehalt einer von ihm aufgeschnappten Geschichte befragte, was diese klar als Lüge entlarvte (»Wow, none of that is true«) und sie dann trotzdem in seine Vorwürfe einbaute. Wade Robson, der in »Leaving Neverland« melodramatisch seine Fan-Devotionalien verbrennt, die samt und sonders Fälschungen sind, weil er die echten Artikeln erwiesenermaßen bereits 2011 aufgrund von Geldproblemen verkaufte. Wade Robson, der seine 100 Millionen Dollar – Klage gegen die Jackson-Real-Estate in der Dokumentation geflissentlich verschwieg. Wade Robson, der in der Dokumentation völlig vergaß zu erwähnen, dass ihn Jackson, auf seine Bitte hin, mit seiner Nichte Brandi Jackson bekannt machte, in die er sich vernknallt hatte und zwar exakt zu jener Zeit als er Michael Jackson liebte und ihn dieser beinahe täglich missbrauchte, anal blutig penetrierte und ihn lehrte Frauen zu hassen. Wade Robson, der ganz vergaß zu erwähnen, dass er mit besagter Brandi Jackson von da an »ging« und sich daraus eine ernsthafte 8-jährige Beziehung entwickelte, die 2002 schließlich endete, als Robson seine Freundin Brandi mit mehreren Frauen, u.a. Britney Spears betrog. Wade Robson und James Safechuck, die beide behaupten durch Brett Barnes und Macaulay Culkin ersetzt worden zu sein, als sie zu alt wurden. Beide verteidigen Jackson bis zum heutigen Tag und Barnes bereitet eine Klage gegen HBO vor, weil die Doku suggeriert, er wäre von Jackson missbraucht worden.

James Safechuck, der von Jackson angefleht wurde auszusagen und seine Wut zu spüren bekam, als er verneinte, obwohl Safechuck auf keiner Zeugenliste erschien und auch niemals, zu keinem einzigen Zeitpunkt in irgendeiner Weise für den Prozess relevant gewesen wäre. James Safechuck, der erst 2013 realisierte, dass er von Jackson missbraucht wurde, dessen Mutter aber bereits 2009 vor Freude tanzte, als Jackson starb. James Safechuck, der behauptet in der »Neverland train station« missbraucht worden zu sein, obwohl diese erst 1994 fertig gestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Safechuck bereits 16 Jahre alt und der angebliche Missbrauch bereits seit 2 Jahren vorbei.

Wenn man sich diese Inkonsistenzen vergegenwärtigt, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man die Anschuldigungen, die in »Leaving Neverland« aufgetischt werden, derart unwidersprochen weiterverbreiten kann. Entweder ein Journalist weiß diese Dinge nicht, dann ist er für seinen Job ungeeignet. Oder er weiß diese Dinge und schreibt dennoch tendenziöse Artikel zu Ungunsten Jacksons, dann widerspricht das allen journalistischen Standards und er ist für seinen Job ungeeignet. Oder er weiß diese Dinge und skandalisiert wider besseres Wissens Jackson zu einem Monster, dann ist er ein Lügner und für seinen Job ungeeignet. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Letzeres für manche offene Journalisten-Stellen nicht sogar Voraussetzung ist.

Man könnte hier endlos weitererzählen und entgegen der Medienmeinung, wonach diverse Michael Jackson-Fanseiten sich ihre Parallelwelt aus Verschwörungstheorien zusammenreimen, wird dort ausgezeichnete und hochrespektable Detektivarbeit geleistet, welche die überwiegende Mehrheit der Journalisten, deren Aufgabe diese Recherche eigentlich sein sollte, blass aussehen lässt. Dort findet man die Fakten. In »Leaving Neverland« bloß die Anschuldigungen ohne den Funken eines Beweises. Da stellt sich doch die Frage: Wie ist es möglich, dass die Medien diese Geschichte völlig unreflektiert weiterverbreiten und ihre Artikel meist nur noch davon handeln, ob man die Musik Jacksons von dem Monster Jackson trennen kann? Hier kommen wir zum Kern meines Artikels, der notgedrungen kürzer ausfallen muss, nachdem die Einleitung länger wurde als erwartet.

Zum einen war und ist Michael Jackson natürlich ein leichtes Opfer. Welcher erwachsene Mann umgibt sich auch die meiste Zeit über mit fremden Kindern und lässt sie in seinem Schlafzimmer übernachten? Zum anderen war Jackson, trotz seines Reichtums, schlichtweg ein Pop-Sänger ohne politisches Gewicht. Wussten Sie beispielsweise, dass im Zuge des Dutroux-Skandals 1996 in Belgien 27 Zeugen ihr Leben lassen mussten, bevor sie vor Gericht aussagen konnten? Vermutlich nicht, denn wenn es um das politische Establishment geht – und es ist offensichtlich, dass hinter diesem Kinderschänder-Skandal einflussreiche Kräfte standen – halten sich die Medien im vorauseilenden Gehorsam lieber zurück. Wussten sie, dass in Großbritannien gerade ein Pädophilen-Skandal gigantischen Ausmaßes an die Oberfläche schwappt, in dem ranghohe Politiker, Richter, Polizisten und vermutlich sogar Geheimdienstleute involviert sind oder lasen Sie das bestenfalls unter »ferner liefen«?

Der unverfängliche Umgang Jacksons mit Kindern wirkt innerhalb unserer kulturellen Normen befremdlich auf uns und doch gibt es dafür eine psychologische Erklärung abseits sexueller Interessen. Wenn wir Michael Jackson unreflektiert dieser Dinge beschuldigen, dann sagt das mehr über uns aus, als über Michael Jackson. Carl Gustav Jung nannte es den Schatten, den wir in uns selbst nicht sehen wollen und ihn deshalb auf andere projizieren, um Sie dafür hassen zu können. Wissen sie noch, welche Mädchen in Ihrer Jugend als »Schlampen« oder als »hochnäsig« wahrgenommen wurden? Was hatten all diese Mädchen gemeinsam? Sie waren hübsch! Und deshalb mussten die weniger tollen Jungs sie abwerten, weil sie wussten, jene nie ins Bett bekommen und die weniger hübschen Mädchen mussten sie abwerten, um ihren Selbstwert zu stabilisieren. Das ist ein klassischer Schatten der Jugendzeit. Unser kollektiver Schatten im Falle Jacksons ist kein pädophiler Triebtäter, sondern er widerspiegelt unsere unhinterfragten kulturellen Normen, die offensichtlich werden lassen, dass wir jeden Bezug zu einem unverfänglichen Zugang zu Kindern verloren haben, ja unser inneres Kind selbst verloren haben, was heute pathologischen Charakter angenommen hat, wenn wir etwa bereits stutzig werden, wenn ein fremder Mann unser Kind auch nur anspricht oder wir sogar die Geschlechtsteile von Babys im Fernsehen zensieren. Das ist unsere Krankheit und Jackson hat sie uns auf extreme Art und Weise vor Augen geführt, weshalb wir ihn als Perversen abstempeln müssen, um uns selbst als gesund wahrzunehmen.

Wir merken gar nicht, dass wir mit Michael Jackson die Grundstruktur eines Mythos re-inszenieren, der uns allen geläufig ist: Die Christus-Allegorie. Anders als Jackson mit seinen menschlichen Fehlern, ist Christus der Archetypus des unschuldigen Menschen. Er hat nicht einen spezifischen Schatten im Menschen zur Reaktion gereizt, sondern alle Schatten. Als Mensch ohne Sünde, so der Mythos, war seine schiere Existenz unerträglich für sein Umfeld – erinnerte diese doch die Menschen an ihre eigene Sündhaftigkeit. Einige erkannten durch Christus ihre Schatten, bereuten und folgten seinem Vorbild. Andere wiederum suchten verbissen nach den Sünden in diesem Symbol der Reinheit und verschworen sich gegen ihn. Anders als Jackson, wehrte sich Christus nicht gegen die Vorwürfe, sondern nahm die auf ihn projizierten Schatten der zornigen Menschen auf und ließ sich von ihnen kreuzigen. Mit diesem Akt der Selbstaufgabe spiegelte Christus alle Schatten auf ihre Urheber zurück, bot also keine Angriffsfläche und zwang so den Menschen dazu, sich ihrer bösen Seiten bewusst zu werden und sich ihnen zu stellen. Christus starb nicht für unsere Sünden, sondern wegen unserer Sünden. Mit seiner Kreuzigung kreuzigten wir alles, was wir an uns hassen, weshalb uns das erhöhte Kreuz stets an unsere eigenen Sünden erinnern soll und deshalb zum Sinnbild für Reue und Umkehr wurde.

Eigentlich müssen wir Wade Robson und James Safechuck dankbar sein, denn durch sie ergibt sich die Chance, die gesamte medial verzerrte Geschichte Jacksons nochmal von Neuem aufzurollen. Ich mache kein Hehl daraus, dass ich Michael Jackson mittlerweile für unschuldig halte und er mir im Zuge meiner Recherchen eine Menge Respekt abgerungen hat, für all das Gute, dass er anderen Menschen angedeihen ließ. Dieser Mensch, der sich von den Vorwürfen 1993 nie wieder erholte und 2005 als gebrochener Mann einen Pyrrhussieg errang und daran schließlich zerbrach, war ein Opfer unseres kulturellen Schattens. Es war ein Kreuzzug gegen einen schüchternen, zerbrechlichen und sensiblen Mann, der nur in Gegenwart von Kindern, die ihm alles bedeuteten, er selbst sein konnte. Ein Mann, der von geldgierigen Eltern verraten wurde und von den Medien unter dem Applaus Schaulustiger gekreuzigt wurde, weil der Glaube an »the pure goodness of humankind«, wie Wade Robson in einem Artikel 2009, nach dem Tod Jackson schrieb (»he is [...] one of the main reasons I believe in the pure goodness of humankind«), manchen unerträglich erscheint.

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