Islamunterricht im Kindergarten bzw Indoktrinierung von Kleinkindern

Auszug aus meinem gerade in Arbeit befindlichen Roman, der in Wien einige Jahrzehnte in der Zukunft spielt:

Islamunterricht in einem Kindergarten:

Die Kindergruppe hat sich zum Appell versammelt:

Sie sagen gemeinsam etwas auf, was wie ein Gebet wirkt:

„Türküm, doğruyum, çalışkanım. İlkem, küçüklerimi korumak, büyüklerimi saymak, yurdumu, milletimi, özümden çok sevmektir. Ülküm, yükselmek, ileri gitmektir. Ey büyük Erdogan! Açtığın yolda, gösterdiğin hedefe durmadan yürüyeceğime ant içerim. Varlığım Türk varlığına armağan olsun. Ne mutlu Türküm diyene!“

Was heißt das auf Deutsch?“ fragt Gaia Mustafa:

„Das habe auch ich jeden Tag aufsagen müssen, als ich noch in der Türkischen Schule war. Das ist seit über 100 Jahren so Tradition bei uns.“ erklärt Mustafa:

„Ich bin Türke, ehrlich und fleißig. Mein Gesetz ist es, meine Jüngeren zu schützen, meine Älteren zu achten, meine Heimat und meine Nation mehr zu lieben als mich selbst. Mein Ideal ist es aufzusteigen, voranzugehen. Oh großer Erdogan! Ich schwöre, dass ich unaufhaltsam auf dem von dir eröffneten Weg zu dem von dir gezeigten Ziel streben werde. Mein Dasein soll der türkischen Existenz ein Geschenk sein. Wie glücklich derjenige, der sagt, Ich bin Türke‘!“

der Imam Pierre Oiseau bittet zwei der Kinder, ein kleines Mädchen, ca. 5 Jahre alt mit Kopftuch und einen etwas jüngeren Buben zu sich, und nimmt die beiden auf den Schoß.

Er spricht mit sehr freundlicher Stimme:

„Salem Aleikum !

Wisst Ihr was das heißt? …

Das heißt „Friede sei mit Dir!“

Das bedeutet eigentlich, dass man Allah um Frieden bittet. Und das heißt, dass man eine große innere Ruhe hat, und dass man in Frieden lebt…

und wisst ihr, wo man den besten Frieden bekommt?…

Im Paradies! „Dschanna“ ! Kennt ihr Dschanna ?…

„Ja“ antworten die beiden zaghaft.

„ Ja, sehr gut !

Es gibt am Ende entweder Paradies, oder…?!

„ Höhle!“ meint der Bub.

„ Ja richtisch! Hölle ist gaaanz schlimm, und Paradies ist gaaanz schöööön!

Wenn du ein guter Muslim bist kommst Du ins Paradies. Und wisst ihr auch wer nischt ins Paradies kommt?...“

„ ..die Kuffar!“

„ Ja, sehr richtisch! Hoho... Und wisst ihr Beiden wen ihr am liebsten habt?“

„ Meine kleine Katze!“ sagt das Mädchen.

Der Imam lacht: „ Oh nein, hoho! Das ist doch bloß ein Tier! Denk noch mal genau nach!“

„ Mama!“ sagt der kleine Bub.

„ Ja das ist schon besser. Aber ist auch nicht richtisch. Ich werde das euch erklären:

Am allermeisten auf der Welt müsst ihr Allah lieben. Denn Allah hat alles erschaffen. Weil, guck mal: Allah hat dir Alles gegeben was du brauchst: dass du Augen hast zum Sehen, und Hände...“

„... und Füße!“ meint der Bub.

„ Ja, hoho, auch Füße!

Stell dir vor, du hättest das alles nicht!“

„ Oh!“ sagt das Mädchen und sieht Oiseau mit großen Augen erschrocken an.

„ Also wenn ihr gute Menschen sein wollt, dann müsst ihr Allah am allermeisten, und mehr als jeden Anderen lieben, sogar mehr als euch selbst.

Und wen sollt ihr als Zweites am meisten lieben?“

Die Kinder sind sich unsicher:

„ Mama und Papa?“ fragt der Bub schließlich nochmals.

„ Nein, auch nicht!“ erwidert Oiseau mit Gewissheit:

„Nach Allah müsst ihr den Propheten Mohammed am meisten lieben. Denn er war der beste Mensch der je auf der Welt existiert hat, und je existieren wird. Er wurde von Allah auserwählt, dass er euch zeigt wie ihr Gott dienen sollt:

Wie Ihr Gott näher kommt, wie ihr ins Paradies kommt, wie ihr richtisch betet, und fasten müsst, was ihr essen dürft, was ihr nicht essen dürft… und weil der uns nur Gutes gezeigt hat, müssen wir ihn lieben.

Und der Prophet hat gesagt: „Keiner glaubt wirklich, bis er nicht mich mehr liebt als seinen Vater, seine Mutter, und seine Kinder, und alles auf der Welt!“

Das heißt: Über Alles was auf der Welt ist, muss man den Propheten mehr lieben, außer Allah. Weil Allah steht ja sogar über der Welt.

So, und damit wir den Propheten mehr lieben, müssen wir den kennen lernen. Weil je mehr Ihr über ihn wisst, was er für ein Mensch war, und was er für Eigenschaften hatte, desto mehr liebt ihr ihn auch.

Und deshalb will isch euch eine Geschichte erzählen:

Allah hat zum Propheten gesagt, er soll die Menschen warnen:

Und so ist er von Mekka 60 Kilometer zu Fuss nach Taif gegangen. 60 Kilometer durch die Wüste! Das ist ganz ganz weit, und die Füße haben ihm sehr weh getan. Er hat es aber getan weil er die Menschen so geliebt hat, und nur das Beste für die Menschen wollte. Als er dort angekommen ist hat er zu den Menschen gesagt:

Islam ist die Wahrheit, und sie müssen nur zu Allah beten, damit sie nicht in die Hölle kommen.

10 Tage lang war er dort, und hat an jede Haustüre geklopft um die Menschen recht zu leiten, und hat ihnen gesagt, dass sie beten müssen, und fasten, dass sie sich Allah unterwerfen müssen, was sie alles nicht essen dürfen, wie sie sich kleiden müssen, und dass sie keinen Wein trinken dürfen..“

„ Und Bier auch nicht?“ fragt der Bub.

„ Ne, auch kein Bier, hoho!

Aber die Menschen in Taif wollten das nicht hören. Die wollten bloß angenehm leben, und essen und trinken, und Geld...

Und wisst ihr, was die mit dem Propheten gemacht haben, obwohl der sie gewarnt hat, und nur Gutes ihnen getan hat?...

Sie haben ihn aus der Stadt vertrieben und ihn mit Steinen beworfen. Und das hat ihm ganz weh getan.

Das ist doch sehr böse von denen, nicht...?

Und als er aus der Stadt draußen war, kam ein Engel zu ihm, der Engel Gabryel und der hat zu ihm gesagt: ´Guck mal, wenn du willst dann schieben wir die beiden Berge, zwischen denen Taif liegt, zusammen, und zermalmen diese Stadt. Wir haben von Allah die Erlaubnis dazu.´

Und der Prophet Mohammed, obwohl der geblutet hat und am ganzen Körper ganz viel Aua gehabt hat, ..Der Prophet hat gesagt „Nein“ sie sollen diese Menschen, die so böse zu ihm waren, verschonen.

Und er wird zu Allah beten, dass deren Kinder zu guten Muslimen werden.

Und so wurde die Stadt Taif dank der Barmherzigkeit des Propheten verschont. Weil er die Menschen geliebt hat und immer wieder gewarnt hat.

Wisst ihr, was „Warnen“ ist ?...

Das ist zum Beispiel: Ich sehe du willst in der Küche auf die heiße Herdplatte greifen, und isch habe Angst um disch, weil ich weiß dass Du disch verbrennst.

Dann sage ich zu dir: „Hey da darfst du nicht dran greifen. Sonst tust du dir weh. Weil die ist heiß! Die macht „Aua!“

Wenn ich dich also warne, dann bin isch gut zu dir, nicht wahr?

Und Mohammed hat die Menschen vor noch viel Schlimmerem gewarnt. Und wisst ihr wovor?...

Vor der Hölle! Weil die Hölle ist eben auch heiß, noch viel heißer als die Herdplatte! Da sollen wir nicht hinein gehen, sondern gute Taten begehen.

Wisst ihr was zum Beispiel gute Taten sind? Ihr kennt bestimmt ein paar gute Taten...

Zum Beispiel das Gebet ist eine gute Tat... und was noch?...“

„Koran lesen!“ meint der Bub

„ Ja, richtisch! Koran lesen ist eine gute Tat! ... Und was noch?...“

„ Kopftuch tragen!“

„ Ja, hoho! Das ist auch eine ganz gute Tat!“

„ Mütze tragen!“

„Ja, hoho! Das ist auch schön, wenn man das macht. Der Prophet hat auch immer eine Mütze getragen.“

„...in Moschee gehen!“

„ Ja, und es gibt auch andere gute Taten. Zum Beispiel anderen Menschen helfen: Wenn ihr zum Beispiel eine alte kranke Frau seht, und die möchte über die Strasse. Dann könnt ihr der die Tasche tragen.

Oder gut zu Mama und Papa sein.

Und das ist ganz wichtig, weil Allah hat gesagt: „ bi-smi 'llâhi 'r-rahmâni 'r-rahîmi 'l-hamdu li-llâhi rabbi 'l-°âlamîna 'r-rahmâni”

Allah hat bestimmt, dass ihr nur ihn alleine anbetet. Ihr sagt also nicht “oh Jesus” oder “oh Maria” und auch nicht “oh, Mohammed”. Weil Mohammed war auch nur ein Mensch, aber der beste Mensch der je existiert hat.

Und Mohammed hat gesagt: Ihr sollt alleine Allah anbeten, und zu den Eltern gut sein.

Gut ! ...und dann: was sind denn zum Beispiel Sachen die böse sind, die man nicht machen soll?“

„Äh...ohne Kopftuch aus dem Haus gehen?“ meint das Mädchen.

„ Ja, hoho! Aber du bist ja noch klein... Da gibt es noch schlimmere Sachen...“

Das Mädchen sieht den Imam fragend an: „Äh...!“

„ ..Ja, zum Beispiel nicht beten! Das ist ganz schlimm!

Oder nicht fasten,

oder Jemandem weh tun.

Oder auch lügen!

Wisst ihr was lügen ist?…

Das ist wenn Dir jemand Dinge erzählt die gar nicht stimmen!“

Wer nun glaubt dass dies alles bloß meiner "islamophoben" Phantasie entsprungen ist, möge dieses Video unten betrachten. Ich habe nur die Realität abgebildet, auch wenn es sich zugegeben um ein relativ extremes Beispiel handelt:

https://www.youtube.com/watch?v=OChwjIL2jtE

und auch das nationalistische Morgengebet gibt es tatsächlich seit Atatürk, und wird in türkischen Schulen jeden Morgen aufgesagt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ne_mutlu_Türküm_diyene

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