Die besten Tipps gegen Schuppen auf der Kopfhaut

Wussten Sie, dass die Haut unser größtes Sinnesorgan ist? Sie umfasst bis zu zwei Quadratmeter und erneuert sich im Rhythmus von vier Wochen. Ein gesunder Mensch verliert dabei täglich ca. 14 Gramm winzige Hautschuppen. Das betrifft auch unsere Kopfhaut. Wenn dieser natürliche Zyklus gestört wird, kann es zu trockenen oder fettigen Schuppen kommen, die als ästhetische Einschränkung wahrgenommen werden. Das kann für Betroffene sehr unangenehm sein, denn unsere Haut gilt auch als Schönheitsideal.

Wie entstehen Kopfschuppen?

Die Haut ist ein wahres Wunder, dass uns vor äußeren Einflüssen, wie Sonneneinstrahlung, Viren und Bakterien schützt und das Immunsystem in Gang setzen kann.

Wenn Sie unter Kopfschuppen leiden, ist das kein Grund zur Sorge, jedoch sollten Sie es als Signal des Körpers werten, dass die Kopfhaut aus der Balance geraten ist.

Es gibt unterschiedliche Auslöser für vermehrte Schuppen auf der Kopfhaut. Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

● Stress

● Hitze und Trockenheit (z. B.UV-Einstrahlung, heißer Föhn, Heizungsluft)

● Feuchtigkeit (Schwitzen)

● Hormonschwankungen oder -veränderungen (z. B. Pubertät, Wechseljahre, Schwangerschaft)

● Lebensstil (ungesunde und unausgewogene Ernährung)

● Neigung zu vermehrter Talgproduktion (Seborrhöe)

● aggressive Pflegeprodukte und Rückstände

● Nutzung falscher Haarpflegeprodukte

Besonders der letzte Punkt ist leicht zu beheben. Greifen Sie beispielsweise zum Alpecin Shampoo gegen Schuppen. Alpecin hat verschiedene Shampoos mit unterschiedlichen Wirkstoffen entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kopfhaut abgestimmt sind.

Welche Arten von Schuppen gibt es?

Um die richtige Behandlungsmethode gegen Kopfschuppen zu wählen, ist es wichtig über die verschiedenen Arten von Schuppen Bescheid zu wissen. Man kann vor allem zwischen fettigen und trockenen Schuppen unterscheiden:

Fettige Schuppen

Wenn das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut durcheinandergerät und die Kopfhaut zu viel Talg produziert, bilden sich fettige Schuppen. Winzige abgestoßene Hautzellen verkleben zu größeren ölig-klebrigen Schuppen, die gelblich aussehen und in den Haaren nahe der Kopfhaut hängen bleiben. Dadurch kann die Schuppenbildung verstärkt werden, denn fettige Schuppen nehmen Talg auf, der dem Hefepilz Malassezia (auch Pityrosporum ovale) als weitere Nahrung dient. Zwar kommt dieser Pilz natürlicherweise auf der Kopfhaut vor, doch wenn er sich stark vermehrt, fördert er Entzündungsprozesse, die wiederum das Hautklima weiter stören und zu noch mehr Schuppen führen.

Trockene Schuppen

Trockene Schuppen resultieren aus einer trocknen Kopfhaut. Sie rieseln von dem Kopf auf die Schulter und werden oftmals von Juckreiz und Spannungsgefühlen begleitet. Ursachen können im Sommer intensive Sonneneinstrahlung und im Winter trockene Heizungsluft sowie Kälte sein, aber auch heiße Föhnluft oder das falsche Shampoo können trockene Kopfhautschuppen auslösen. Der Kopfhaut mangelt es an Feuchtigkeit und das richtige Schuppen Shampoo kann hier schnell Abhilfe leisten.

Krankheitsbedingte Kopfschuppen werden im Gegensatz zu normalen trockenen oder fettigen Schuppen von einer geröteten Entzündung begleitet.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Schuppen unter Umständen durch eine Krankheit verursacht werden, suchen Sie einen Dermatologen auf, bevor Sie zu anderen Mitteln greifen.

Hilfreiche Tipps bei trockenen und fettigen Schuppen

Egal, ob Ihnen die trockene Luft geschlossener Räume im Winter zu schaffen macht oder fettige Schuppen Sie plagen, hier sind die besten Tipps, wie Sie Schuppen vorbeugen oder eindämmen können:

1. Vermeiden Sie häufiges Haarewaschen, um die Kopfhaut nicht zu reizen. Jeden dritten oder vierten Tag genügt. Geben Sie Ihrer Kopfhaut Zeit für die Umstellung.

2. Spülen Sie Stylingprodukte und Shampoos gut aus, denn Rückstände begünstigen übermäßige Talgbildung.

3. Waschen Sie Ihre Haare mit lauwarmem Wasser und lassen Sie sie, wenn möglich, lufttrocknen, um die Kopfhaut zu schonen.

4. Kämmen Sie sich regelmäßig die Haare, um den Talg im Haar zu verteilen. Talg pflegt und schützt das Haar und das vermehrte Wachstum von Hefepilzen wird eingeschränkt.

5. Waschen Sie Ihre Bürste gut aus, um Sie von Mikroorganismen und Stylingrückständen zu befreien. Diese stören das Kopfhautklima.

6. Ernähren Sie sich gesund und verzichten Sie auf zuckerhaltige Lebensmittel. Zinkhaltige Nahrungsmittel, wie Hülsenfrüchte, unterstützten Haut und Haare.

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7. Minimieren Sie körperlichen und seelischen Stress.

Spezielle Maßnahmen bei trockenen Schuppen

1. Massieren Sie die Kopfhaut, um die Durchblutung zu fördern. Verwenden Sie beispielsweise ein wenig Olivenöl zur Pflege.

2. Vermeiden Sie es, bei Juckreiz zu kratzen, um Entzündungen zu verhindern.

3. Trocknen Sie Ihre Haare mit dem Handtuch, ohne dabei zu rubbeln.

4. Verzichten Sie auf aggressive Haarstyling- sowie Pflegeprodukte und verwenden Sie ein geeignetes Shampoo gegen Schuppen. Viele Anti-Schuppen Shampoos trocknen die Kopfhaut zusätzlich aus. Es empfiehlt sich, stattdessen ein mildes, feuchtigkeitsspendendes Pflegeprodukt zu verwenden.

Spezielle Maßnahmen bei fettigen Schuppen

1. Verwenden Sie spezielle Schuppen Shampoos, die Hefepilze hemmen.

2. Bürsten oder massieren Sie ihre Haare und die Kopfhaut nur vor dem Duschen, denn die Durchblutung fördert die Talgproduktion.

3. Machen Sie Urlaub am Meer: Sonne und eine salzige Meeresbrise wirken entfettend.

Oft können Sie mit wenigen Veränderungen Ihre Kopfhaut unterstützen, ihr natürliches Gleichgewicht wiederzuerlangen. Schon der Verzicht auf die tägliche Haarwäsche und ein bewusster Umgang mit Styling- und Pflegeprodukten können sich positiv auf trockene und fettige Schuppen auswirken

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