Diese Trends bringt die Coronakrise hervor

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„Deutschland wäre nicht in der Lage, eine Provinz, die mehr Einwohner als Spanien hat, unter Quarantäne zu stellen.“ Ein Satz, geschrieben im „stern“, der Anfang Februar wohl von der Mehrheit unterschrieben worden wäre. Heute weiß man, dass man sich geirrt hat. Das Coronavirus hat aber nicht nur Deutschland auf den Kopf gestellt, sondern die Welt in einen noch nie dagewesenen Stillstand versetzt.

Von Seiten der Bundesregierung werden weitreichende Entscheidungen getroffen - und der gesamte Bundestag zieht mit. Auch das ist neu. Und es finden sich immer mehr Freiwillige, die helfen wollen. Auch das war bis vor wenigen Wochen keine Selbstverständlichkeit. Vor allem hat sich auch das Leben radikal verändert. Der Großteil arbeitet nun von daheim; wer hätte zu Beginn des Jahres daran gedacht, wie einfach Homeoffice doch umgesetzt werden kann? Ohne das Virus hätte man sich nicht nur auf lange Diskussionen einstellen können, sondern wäre mit seinem Anliegen wohl auch abgeblitzt.

Und die Gesellschaft ist so diszipliniert wie noch nie. Verordnungen werden akzeptiert, Gesetze werden befolgt. Es scheint, als würde das Coronavirus, so fürchterlich und erschreckend es sein mag, für eine positive Veränderung sorgen - bleibt nur zu hoffen, dass ein Impfstoff nur das Virus unschädlich macht und nicht auch gleich wieder die Gesellschaft in alte Muster zurückversetzt.

Selbst namhafte Modehersteller produzieren jetzt Schutzmasken

Durch das Coronavirus sind auch neue Trends entstanden. In den Mittelpunkt sind hier etwa die Schutzmasken gerückt - vor allem die Problematik, dass es viel zu wenig gibt. Und genau das hat Tanten wie Großmütter dazu veranlasst, die Zeit, die man nun daheim verbringen muss, sinnvoll zu nutzen. So gibt es immer mehr Menschen, die Schutzmasken nähen und dann gegen einen geringen Unkostenbeitrag vertreiben.

Auch europäische Modehersteller haben nun mit der Schutzmaskenproduktion begonnen. So wird der klassische Mund-Nasenschutz bereits von Gucci und Prada (Italien), Mango (Spanien) sowie von Trigema und Mey (Deutschland) hergestellt. Denn wenn alle paar Stunden eine neue Maske benötigt wird, so ist es bald erforderlich, über ein kleines Maskensortiment zu verfügen. Schlussendlich muss davon ausgegangen werden, dass die Maskenpflicht stets ausgeweitet wird und solange aufrecht bleibt, bis es einen Impfstoff gibt.

Hinweis: Natürlich gibt es Kritiker, die nicht müde werden zu behaupten, der Mund-Nasenschutz würde einem nicht vor einer Infektion schützen - doch darum geht es nicht, weil in erster Linie wird das Gegenüber geschützt. Und wenn jeder sein Gegenüber schützt, so entsteht ein durchaus positiver Effekt, der mitunter dazu führen könnte, dass die Kontaktbeschränkungen früher als erwartet gelockert werden können. Der Mund-Nasenschutz kann sozusagen der Schlüssel zur Freiheit werden.

Worauf die Anleger achten sollten

Dass sich nun auch Hersteller von medizinischer Schutzausrüstung über steigende Aktienkurse freuen dürfen, ist somit keine große Überraschung. Das heißt, selbst an den Börsen gibt es spürbare Veränderungen. Wer in Aktien investiert, sollte daher unbedingt einen Blick auf die Pharmaunternehmen werfen. Hier gab es in letzter Zeit enorme Bewegungen.

Tipp: Bitcoin. Wer bereits über Bitcoin Evolution handelt oder in einer Wallet die eine oder andere digitale Münze aufbewahrt, der weiß, dass im Mai das Bitcoin Halving bevorsteht - viele Experten gehen davon aus, dass es zu einem neuen Höhenflug mit Allzeithoch kommen wird. Denn auch wenn der Bitcoin-Kurs Mitte März aufgrund der Coronakrise abgestürzt ist, so sieht jetzt doch alles danach aus, als würde die Kryptowährung doch eine Krisenwährung sein - innerhalb der letzten Woche ist der Preis des Bitcoin von rund 4.800 US Dollar auf über 7.000 US Dollar geklettert (Stand: Mitte April 2020).

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Bier bleibt in den Regalen

Auch das Einkaufsverhalten hat sich verändert. So erleben vor allem die Konserven ein Comeback - innerhalb der letzten Wochen wurden um 70 Prozent mehr Obst- wie Fischkonserven verkauft. Bei den Teigwaren gab es ein Plus von 73 Prozent.

Alkoholika zählen hingegen zu den Verlierern. So gab es einen spürbaren Rückgang beim Bierkonsum - das macht vor allem den Bierbrauern, allen voran Stella Artois, Budweiser wie Becks und (kein Scherz) Corona, schwer zu schaffen.

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