Haarstyling trifft Fell - so lassen sich witzige Tierfrisuren selbst machen.

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Es gibt sie jedes Jahr aufs Neue: Unzählige Haar- und Frisurtrends, die manch einen an die eigenen Grenzen treiben. Sollen die Haare nun lang oder kurz sein, bieten sich Locken oder doch eine glatte Mähne an. Aber wenn es dem Menschen mit seinem doch überschaubaren Kopfhaar schwerfällt, sich für eine der zahlreichen Frisuren zu entscheiden, wie sieht es dann eigentlich in der Tierwelt aus. Immer häufiger muss sich das Fell von Hund, Katze und sogar Kaninchen vor allem einem beugen: dem Wunsch des Besitzers.

Während kein Tier selbständig an seinem natürlichen Fell etwas ändern würde, sieht das bei Herrchen und Frauchen schon ganz anders aus. Neu ist der Trend nicht. Schon seit Jahrzehnten nehmen Tierbesitzer in regelmäßigen Abständen den Weg zum Hunde- oder Tierfriseur auf sich, um das Fell in Form bringen zu lassen.

Der Irokesenschnitt erobert den Hund

Einer der großen Frisurentrends dieser Tage ist bei Hunden der Irokesen Schnitt. Die Nachfrage bei den Hundefriseuren im Land nach dieser Frisur nimmt unaufhaltsam zu. Mit ein bisschen Geschick und dem richtigen Equipment lässt sich diese Frisur aber auch ganz einfach selbst kreieren. Wie beim Menschen wird beim Hund das Fell auf dem Kopf für den Irokesen-Schnitt in Form gebracht. Abgesehen von einem höheren Fellstreifen in der Mitte

des Kopfes, der bis zum Rücken reicht, wird das restliche Fell kurz geschoren. Am schnellsten und einfachsten funktioniert das mit einem Tierhaarschneider, der mit verschiedenen Aufsätzen für jede Felllänge geeignet ist.

“Grundsätzlich sollten Hunde langsam an das Scheren des Fells gewöhnt werden, denn längst nicht jeder Vierbeiner wird sich das gefallen lassen. Die besten Chancen haben Besitzer, wenn sie das Tier schon im Welpenalter langsam aber sicher an den Scherkopf heranführen.”, erklärt Svea Schulz von PETMEISTER. Für einen sicheren Schnitt wird der Hund übrigens am besten auf einen Tisch gestellt. Reicht der in Form gebrachte Irokese noch nicht aus, wird häufig über ein wenig Farbe nachgedacht. Entsprechende Produkte stehen im Handel bereit. Allerdings sollte gerade bei Farbe mit Vorsicht agiert werden, denn diese kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen.

Glatt geföhntes Fell bei Hunden und anderen Tieren ein Favorit

Für eine witzige Tierfrisur muss nicht immer zum Haarschneidegerät gegriffen werden. Eine gute Alternative sind Föhn und Bürste. Doch auch hier gilt: An Beides muss das Tier erst einmal gewöhnt werden. Das Fell des Hundes reagiert auf die Wärme des Föhns ähnlich wie die menschlichen Haare. So lässt es sich dadurch leicht in Form bringen. Ausgestattet mit einer Bürste und dem Föhn können die Fellhaare so geglättet oder alternativ auch in Form gebracht werden. Sie lassen sich beispielsweise zur Seite oder nach hinten kämmen. Mit einem Lockenwickler lassen sich die längeren Haare des Hundes zu Locken stylen. Bei vielen Hunden mit dickem Fell steht auch weiterhin das Scheren hoch im Kurs. Vorreiter waren hier einst die Pudelbesitzer, die abgesehen von wenigen ausgewählten Stellen das Fell der Hunde scheren ließen. Um die Haare in Form zu bringen und vereinzelt zu kürzen, bietet sich der Griff zu einer guten Schere an

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