Rot-grüne Misswirtschaft: "Immobiliendeals der Wirtschaftskammer müssen offengelegt werden!" (NEOS)

In den letzten Wochen habe ich immer wieder zu hören bekommen, wie gut die rot-grüne Stadtregierung in Wien doch arbeite. Ich kann mich nur wundern. In welcher Welt leben diese Menschen und wie naiv muss man sein? Ich will jetzt lieber erst gar nicht auf das Thema Migranten eingehen, sonst heißt es schon nach der kleinsten Kritik an Integrationsunwilligen und deren Unterstützern ich sei ein Rassist, aber ich finde, dass die Stadtregierung auch in vielen anderen Punkten ganz schlimm versagt hat. Und ich spreche hier von Lebensqualität. Kein Land Europas ist so zugepflastert wie Österreich und trotz aller Warnungen der Wissenschaft ist kein Ende in Sicht. Geht es im gleichen Tempo weiter wie bisher, verschwindet bis 2050 zusätzlich zur bestehenden Steinwüste die doppelte Fläche Vorarlbergs unter Beton.

Rechtzeitig vor den Wien-Wahlen lassen die NEOS jetzt auch noch mit einer gleichermaßen wichtigen wie sinnvollen Forderung aufhorchen. Die Wirtschaftskammer solle doch endlich ihre Immobiliendeals offenlegen. Das Thema beschäftigt mich schon lange, weil ich immer wieder sehe, wie reich man in dem Business werden kann. Natürlich sollen fleißige Menschen für ihre Arbeit belohnt werden – aber es muss fair gespielt werden, und was sich in Wien seit Jahrzehnten (!) auf diesem Sektor abspielt, ist schlicht ungeheuerlich. Und das auf Kosten von uns Steuerzahlern, das geht doch nicht!

Für alle, die es interessiert: Anbei die Aussendung der NEOS. Im Spiel wenig überraschend der frühere ÖBB-Chef Martin Huber. Ich hoffe, dass die NEOS damit Erfolg haben werden!

NEOS Wien: Immobiliendeals der Wirtschaftskammer Wien offenlegen!

Markus Ornig: „Ein Ruck geht durch Wien – und Lehrlinge, Schüler_innen und Studierende bleiben auf der Strecke!“

Wien (OTS) - Nach den eigenartigen Gegengeschäften rund um den Ankauf des Austria Campus durch die Wirtschaftskammer Wien von Rene Benko (das Online-Magazin „Addendum“ berichtete) und den jüngsten Vorgängen rund um den Umzug der AUVA in das Haus der Kaufmannschaft rückt nun ein weiterer möglicher Immobiliendeal in den Fokus.

Wie NEOS erfahren hat, soll nun auch der ehemalige ÖBB-Generaldirektor Martin Huber vor einigen Tagen bei Präsident Walter Ruck vorgesprochen haben, um ihn für sein Projekt „Francis“ am Wiener Franz Josefs Bahnhof zu gewinnen. Konkret soll Huber versucht haben, Ruck den Umzug der Tourismusschule Modul vom derzeitigen Standort ins „Francis“ am Franz-Josefs-Bahnhof schmackhaft zu machen. „Francis“ ist das Überbleibsel des wichtigen, aber von der Stadt Wien grandios in den Sand gesetzten Stadtentwicklungsprojektes „Althanquartier“.

NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Ornig: „Die Tourismusschule Modul, die Fachhochschule Wien und das WIFI Wien bilden zukünftige österreichische Fach- und Schlüsselkräfte aus. Das WIFI am Währinger Gürtel platzt aus allen Nähten und auch das Gebäude der Tourismusschule Modul ist bereits baufällig. Statt sich vorausschauend um die Situation zu kümmern, droht nun ein Fleckerlteppich an Bildungseinrichtungen. Auf der Strecke bleiben die Studentinnen und Studenten.“

Es ist nach wie vor völlig im Dunkeln, warum man vom Plan abgegangen ist, das neue Modul am geplanten Standort in der Muthgasse zu errichten. Ebenso, was mit dem Grundstück, das ebenfalls Rene Beno gehört - und inmitten mehrerer geplanter Hochhäuser liegt - nun passieren wird.

Ornig: „Könnte sich Benko das Areal durch eine weitere Hochhauswidmung vergolden lassen? Gab es dafür abermals ein Gegengeschäft mit Walter Ruck? Oder ist das die wahre Bedeutung von ‚Mehr Türkis für Wien‘?“

Julius_Silver/pixabay https://pixabay.com/de/photos/wien-abend-nacht-abendstimmung-2989756/

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Anton_Freudenreich

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Fischer Horst

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