In der beliebten Serie: Links ist und bleibt weg oder wird weggewählt, heute Finnland.

Die eigentlichen Sieger der Parlamentswahl in Finnland sind die Parteien: „Die Finnen“, mit 17,5% und die konservative Nationale Sammlungspartei mit 17,0%, da sie trotz Regierungsbeteiligung kaum an Stimmen verloren. Abgewählt wurde die liberale Zentrumspartei des Ministerpräsident Juha Sipilä. -7,3% hat seine Partei verloren und wurde auf 13,8% zurückgestutzt.

Die Sozialdemokraten erreichten zwar 17,7% der Stimmen, konnten aber kaum zulegen, +1,2%. Das Ergebnis selbst liegt noch weit unter dem Niveau der SPD bei der Bundestagswahl (20,5%) und deren Spitzenkandidat hatte damals eine schwere Wahlniederlage eingestanden. Die SPÖ liegt zur Zeit mit ca. 24% auch weit darüber. Soviel zur Einordnung der Schlagzeilen, vom „Sieg“ der Sozialdemokraten bei der Parlamentswahl in Finnland.

Der abgewählte Ministerpräsident Juha Sipilä, er hat zwar ca. 1/3 seiner Stimmen verloren, will weitermachen. Aber wie?

Ein Linksbündnis mit Sozialdemokraten, liberaler Zentrumspartei und Grünen (43,1%) hätte keine Mehrheit, genau sowenig wie das aktuelle Regierungsbündnis aus „Die Finnen“, konservative Nationale Sammlungspartei und liberaler Zentrumspartei (48,3%).

Pikant für die kommende EU-Wahl das starke Abschneiden der „Die Finnen“, die zusammen eine neue Allianz mit Parteien wie z. B. der AfD und italienischen Lega bilden wollen.

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