„Niemand kann aber Verlage dazu zwingen, auch solche Zustellungen fortzuführen, die sich betriebswirtschaftlich nicht mehr vertretbar abbilden lassen“. Dietmar Wolff

Anders ausgedrückt das deutsche Zeitungswesen ist am Ende! Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV), bettelt um Steuergeld. Der Steuerzahler solle jetzt verdammt nochmal die Zeitungen vor dem finanziellen Absturz retten.

Die Logistikkosten steigen unaufhörlich, Klima-, Energiekosten und hohe Abgaben und Steuern, treiben die Verlage in den Ruin. Zusteller seien schwer zu finden, trotz des Millionenheeres unerwünschter Unqualifizierter, auch „Goldstücke“ genannt. Gleichzeitig würden die Abozahlen schrumpften und die Werbeerlöse sinken. Die flächendeckende Versorgung mit den sogenannten „Qualitätsmedien“ sei besonders auf dem Land gefährdet.

Es entstünde ein Leerraum gerade auf dem Land und die Deutschen auf dem Land sind kaum empfänglich für linksgrüne Ideologie! Linksgrüne Ideologie für die die „Qualitätsmedien“ nun einmal stehen.

Die Dreistigkeit oder Dämlichkeit erreicht einen neue ungeahnte Höhe wenn D. Wolff behauptet: „journalistische Unabhängigkeit“ bliebe trotz staatlichen Geldes bestehen, das er einfordert. Das Gegenteil wird er Fall sein. Einen drauf setzt D. Wolff wenn er von einer „sinnvolle Übergangshilfe“ spricht, die bis zur „vollständigen Digitalisierung für die Verlage, die Leser" laufen soll.

Es fehlt dann völlig die Notwendigkeit sich am Wunsch und den Bedürfnissen der LeserInnen auszurichten.

100 Millionen werden den Deutschen abgepresst um die sterbenden Haus- und Hofberichterstatter von Merkels Gnaden zu mästen. Schön auch der Titel: „Infrastrukturförderung der Zustellung von Anzeigenblättern und Tageszeitungen“ Aber das reicht noch nicht 654 Millionen € wollen die Zeitungsverlegerverbände haben.

Nur retten wird sie das auch nicht

Die selbstverschuldete katastrophale wirtschaftliche Lage der Zeitungsverleger ist als Konsequenz des Umganges mit denen, die die „Qualitätsmedien“ bezahlen sollen, zu verstehen. Erklär- und Belehrtexte, keine Nachrichten sondern einseitige Meinungsmache, die Dauerbeschimpfung eines erheblichen Teiler der Leserschaft hinterlässt nun einmal Spuren. Die sogenannten Qualitätsmedien haben ihre Zweck der kritischen Berichterstattung über die Regierenden aufgegeben und vertreten, die Positionen der noch Regierenden. Das bezahlen sie mit dramatisch sinkenden Verkaufs- und Abozahlen.

Der Präsident der Zeitungsverleger Mathias Döpfner drückt es folgendermaßen aus: „Ich will nicht verallgemeinern, das gilt niemals für alle.“ “Aber leider haben sich entsprechende Geisteshaltungen in ganz verschiedenen Verlagen und Redaktionen eingenistet und dazu geführt, dass es zu einer tiefen Entfremdung zwischen Leserinnen und Lesern und den journalistischen Angeboten gekommen ist.“ und weiter spricht er von einer „sich seit Jahren hinziehende intellektuelle und inhaltliche Krise des Journalismus.“. Hart geht M. Döpfner mit dem Spiegel ins Gericht: Aus dem „Sturmgeschütz der Demokratie“ sei ein „Luftgewehr der Fantasie“’ geworden, „Haltung ist oft wichtiger als Handwerk, Weltanschauung wichtiger als Anschauung.“ Das zentrale Problem die Journalisten werden an den linksgerichteten Universitäten ausgebildet und können diese Lücke zwischen Leserinnen und Lesern und den journalistischen Angeboten überhaupt nicht schließen. Sie haben es einfach nicht gelernt, vermutlich wollen diese Art von "Journalisten", das auch überhaupt nicht.

Auch Twitter-Aktionen wie #Nazisraus halte M. Döpfner „höchst problematisch“, besonders wenn man damit eine demokratisch gewählte Partei angreife, die inzwischen bis ca. 28% an Wählerstimmen hinter sich vereinen kann.

„#Nazisraus“ dokumentiert nur die völlig intellektuelle und argumentatorische Unfähigkeit mit Andersdenkenden umzugehen, zu kommunizieren. Doch das sollte einen wahren Journalisten ausmachen. Er muss doch Kommunikations- und Informationsspezialist sein. Das ist doch Kern seines Berufes.

Die Adressaten der sogenannten selbsternannten Qualitätsmedien seien (noch) nicht bereit für kostenpflichtige digitale Angebote, heißt es unisono. Es verlangt diese Leserinnen und Lesern nach Printmedien für ihr Geld.

Der Präsident der Zeitungsverleger Mathias Döpfner kann auch das NICHT erkennen. Die Digitalisierung sei nicht das Kernproblem von Zeitungen und Zeitschriften. „Dass die vielbeschworene Zeitungskrise durch technologischen Wandel verursacht ist. Das stimmt nicht, das ist ein Alibi.“ sagt Mathias Döpfner.

Richtig ist das Bezahlzonzepte im Internet nicht, wirklich so funktionieren, wie man das will.

Was funktioniert ist Werbung, bei denen, die nicht wissen wie man sie unterdrückt und was man eben nicht tun darf.

Das Ganze schlägt jetzt natürlich längst auf den Arbeitsmarkt durch, es gibt nicht nur Entlassungen in großen Stil, sondern es gibt kaum Nachwuchs mehr, für die Zeitungsbranche. Es muss genommen werden was da kommt. Was dann kommt, ist das weitere sinken der Qualität!

Die sinkenden Werbeeinnahmen schlage natürlich bei der linksgerichteten Werbeindustrie noch ganz andere Löcher.

Die die was „mit Medien machen wollen“ haben längst andere Wege eingeschlagen, ist auch schon bekannt. „Youtuber“, funktioniert wieder nur über Werbung.

Dagegen erleben die digitalen Angebote, wie auch die Printmedien der Alternativmedien und freien Medien einen Höhenflug sondergleichen und prosperieren bei den Besuchs- und Verkaufszahlen. Es entsteht so eine demokratische Medienlandschaft. Die Versuche diese Altmedien diese zu übernehmen scheitern daran, das mit einem Inhaltswechsel sofort die Leserinnen und Leser „weg sind“. Das ist also nur ein reines Geldverbrennen. Dementsprechend feiern einzelne Freie Medien schon ihr 15jähriges Bestehen.

Die linksgerichtete Werbeindustrie bzw. ihre Auftraggeber werden in Zukunft bei den Alternativmedien werben wollen.

Porsche versucht derweil schon in der Klimahysteriker Szene Fuß zu fassen, sind ja ihre Kunden.

Da die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, die 100% im Eigentum der SPD ist, davon auch massiv betroffen ist, wird der SPD-Sozialminister Hubertus Heil, der SPD eigenen Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mit deutschem Steuergeld unter die Arme greifen.

http://www.pi-news.net/2019/11/wenn-der-staat-nicht-hilft-ist-schluss-mit-zeitungszustellung/

https://meedia.de/2019/11/05/cover-check-stern-holt-solides-kiosk-ergebnis-mit-trump-spiegel-und-focus-unter-soll/

https://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-regierung-will-mainstreampresse-staatlich-subventionieren-10079535/

https://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-regierung-will-mainstreampresse-staatlich-subventionieren-10079535/

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