Rot geht Tot – neu jetzt auch in Brandenburg.

In acht Monaten wird in Brandenburg gewählt. Die AfD wird nicht nur die Anzahl ihrer WählerInnen mindestens verdoppeln, die AfD wird die FDP, die CDU, Die Grünen, die Linkspartei und die SPD hinter sich lassen.

Ich rede von dem ehemaligen rot-röter Brandenburg, in dem die SPD 54,1% und SED/PDS Nachfolgepartei die Linkspartei 18,7% einmal holte. Rot-Röter also einmal auf 72,8% kamen (1994). Nun die rotenröteren Zeiten sind auch in Brandenburg aus und vorbei. Die Roten haben nach einer Wahlumfrage von Forsa, fast die Hälfte ihrer Stimmen seit dem verloren. Erst mal was zu Forsa. Forsa hat in der Vergangenheit die Tendenz gezeigt die CDU und SPD zwischen 10-20% überzubewerten. Alle anderen Parteien unterzubewerten, die AfD dabei am Stärksten und die Linkspartei am Schwächsten. So war das zum Beispiel bei der BT-Wahl 2017. Man erinnere sich, in Deutschland nähern sich Wahlumfragen zum Wahlabend hin, immer mehr dem tatsächlichen Wahlergebnissen an.

Aber jetzt in medias res. Am 1.1.2019 veröffentlichte Forsa eine Umfrage die die AfD gleichauf mit der SPD sieht alle anderen Parteien dahinter, besser darunter, mit weniger Stimmen. Ich rede hier von der SPD die seit es das Bundesland Brandenburg gibt, den Ministerpräsident stellt.

Im Augenblick reicht es für keine Koalition. Die Rot-Röter-Grünen erreichen keine 50%. Eine Verbindung der Brandenburg-CDU mit Teilen von denen, das wäre es dann mit der Brandenburg-CDU, das könnte sie niemals ihren WählerInnen vermitteln. Ich vermute sogar, dass die CDU solche Koalitionen vor der Wahl ausschließt, um die Wählerverluste an die AfD in Grenzen zu halten.

Die ostdeutschen Bundestagsmitglieder hatten zuerst die geheime Wahl des Fraktionsvorsitzenden ertrotzt, um dann gleich Merkels Mann fürs Grobe abzuwählen. Der Abgewählte sah dann ziemlich alt aus, noch älter sieht allerdings Merkel aus, seit dem wird Merkel nämlich demontiert. Zum Danke gebar sie AKK! AKK ist damit beschäftigt Merz klein zu halten, möge es ihr gelingen. AKK‘s wahlumfragetechnischen Höhenflug und der der CDU wird man in der CDU jetzt nutzten wollen, um Merkel abzuservieren, um eine gute Ausgangslage für die Europa-Wahl und die drei Landtagswahlen 2019 einzunehmen.

Noch eine Sache macht die Wahl in Brandenburg besonders spannend: 43% der Brandenburger haben sich ganz klar gegen die GEZ ausgesprochen. Wenn die 43% es ernst meinen, müssen sie die Partei wählen die konsequent für das ENDE der GEZ eintritt.

Nachtrag. 05.01.2019

Die Union hat sich mächtig ins Zeug gelegt um Spekulationen über eine baldige Kanzlerkandidatur von AKK zurückzuweisen. Sogar CSU-Landesgruppenchef Dobrindt hat ein Dementi herausgehaut. „Merkel muss weg“, wird bald Realität sein. Spätesten im März soll es so weit sein. Das Pfeifen inzwischen die Spatzen vom Dach.

Bekannt ist auch, dass die SPD an Strategien für eine vorgezogene Bundestagswahl arbeitet.

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