Von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

"Ob bei zentralen Demonstrationen der Friedensbewegung wie am 8. Oktober 2016 in Berlin, ob bei Kampagnen wie „Stopp Ramstein“ oder gar gegen TTIP – nichts geht mehr ohne begleitende Diffamierungsversuche, die Veranstaltungen als „rechts“ oder „rechtslastig“ zu denunzieren. Als Kronzeugen der Anklage heuern die Qualitätsmedien der Herrschenden bevorzugt vermeintliche „Linke“ an, um den Verunsicherungsfaktor bei den „Angeklagten“ zu verstärken...

Die Diffamierungskampagnen dürften auf absehbare Zeit nicht eingestellt werden, da sie ein strategisches Ziel verfolgen: der Friedensbewegung von vornherein eine mögliche Massenbasis zu verwehren. Dazu wird der Anspruch reklamiert, dass Frieden ein linkes Thema sei, was soweit ja stimmt, aber falsch wird, wenn damit der Zugang für Nicht-Linke versperrt werden soll. Wenn einer der Wortführer wie Monty Schädel verkündet: „Ohne deutliche Abgrenzung nach rechts geht Friedensbewegung nicht“, dann werden damit nicht nur Nazis ausgegrenzt, sondern auch Konservative, auch CDU-Mitglieder. Und genau hier beginnt der Dissens."

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Breitseiten gegen die Friedensbewegung

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Margaretha G

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pirandello

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